An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Schätzungen von Sturmschäden erreichen neues Niveau.
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Die große Wette des Thomas Buberl
Herbert Frommes Kolumne Die Übernahme des Bermuda- und US-Versicherers XL verändert den französischen Versicherer Axa auf dramatische Weise – und dazu den gesamten Markt für die Industrieversicherung. Axa-Chef Thomas Buberl geht dabei gleich mehrere hochbrisante Wetten ein. Es spricht vieles dafür, dass er nicht alle gewinnt. Wenn die Übernahme gelingt, steht Buberl mit seinem Unternehmen an der Spitze einer global ganz anders sortierten Branche. Wenn nicht, kann das die Existenz der Axa bedrohen.
„Fit für die Zukunft“: Motto mit vielen Möglichkeiten
Meinung am Mittwoch „Fit für die Zukunft“ – Das ist ein in den Medien und der Versicherungsbranche viel zitiertes Motto. Doch worauf müssen wir als Versicherer das Motto schwerpunktmäßig beziehen? Es scheint in vielerlei Hinsicht und Ausprägung auf ein Unternehmen anwendbar zu sein. Entscheidend ist die mentale Fitness, über die Zukunft nachzudenken. Sie sollte schon heute Bestandteil einer erfolgreich angelegten Jobprofils sein.
Was Rainer Jacobus so anschiebt
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Rainer Jacobus, Chef der Ideal in Berlin, ist nicht nur in der Branche ausgezeichnet vernetzt, in der er so manches anschiebt. Er ist auch als Sportler ein Anschieber im wörtlichen Sinn.
Online-Abschluss vor neuen Anforderungen
Legal Eye – Die Rechtskolumne Das Gesetz zur Umsetzung der IDD-Richtlinie in deutsches Recht ist Ende Februar in Kraft getreten. Die Regelungen sind nicht nur sprachlich schwer verdaulich, sondern greifen auch tief in die Gestaltung und den Abschluss von Verträgen ein. Vor allem der Online-Abschluss wird vor zusätzliche Aufgaben gestellt. Nicht alle Regelungen sind klar, sodass im Zweifel die Gerichte noch einiges in Einzelfallentscheidungen festzulegen haben werden.
Insurtechs und Lebensversicherer
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Allianz Deutschland-Zahlen, KPMG-Studie zur Zukunft der Lebensversicherung und Versicherungsmonitor Breakfast Briefing zu Insurtechs.
Lohrmanns Verunsicherung CCXXXV
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler auf Partnersuche
Mercedes, Apple und die anderen
Herbert Frommes Kolumne Mercedes kommt im Sommer mit der neuen A-Klasse auf den Markt. Nach der E-Klasse wird es das zweite Modell des Herstellers mit voller standardmäßig eingebauter Konnektivität, also Datensammlung und Übertragung. Mercedes hat für seine Kunden die Plattform Mercedes Me entwickelt. Apple hat Anfang der Woche bekannt gegeben, eigene Krankenhäuser zu bauen, auch Google will mit seiner Tochter Verily in den Gesundheitsmarkt vordringen. Was hat das mit Versicherung zu tun? Unglaublich viel. Die Vorgänge markieren Trends, die den Versicherern das Leben sehr schwer machen können.
Den digitalen Kunden als Chance begreifen
Meinung am Mittwoch Wir alle erleben jeden Tag, dass sich das Einkaufsverhalten von Kunden seit dem verstärkten Aufkommen der Digitalisierung und der Verbreitung digitaler Absatzkanäle in einer Phase des weltweit tiefgreifenden und weitreichenden Wandels befindet. Die Digitalisierung hat nicht nur die Art und Weise revolutioniert, wie Konsumenten Produkte und Dienstleistungen kaufen, sondern auch, was sie von ihnen erwarten. Die Digitalisierung des Finanzsektors hat längst auch unsere Branche erreicht. Die Versicherer benötigen Antworten auf das veränderte Kundenverhalten und auf die Anforderungen ihrer digitalen Konsumenten.
BU ohne Gesundheitsprüfung: Es ist an der Zeit
Legal Eye – Die Rechtskolumne Im Leistungsfall kann es bei Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) ein böses Erwachen geben: Denn erst dann prüfen die Versicherer, ob die Angaben, die Kunden im Antrag gemacht haben, korrekt waren. Sind sie falsch oder unvollständig, kann der Versicherer die Leistung verweigern, auch wenn die Versicherten jahrelang Beiträge gezahlt haben. Es ist an der Zeit, diese Vorgehensweise zu ändern. Versicherer sollten BU-Policen mit einer Wartezeit von maximal zehn Jahren, dafür aber ohne Gesundheitsprüfung anbieten.
Kfz-Versicherer und Finanzvertriebe
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Kfz-Jahrestagung und Jahrespressekonferenzen von Debeka, Swiss Life und MLP.
Selbst angerührte D&O-Probleme
Herbert Frommes Kolumne Die deutschen D&O-Versicherer müssen mit einem neuen Großschaden rechnen. Die Ansprüche des Baukonzerns Bilfinger gegen Vorstände und möglicherweise auch Aufsichtsräte können leicht zu einem dreistelligen Schaden führen. Diese Ansprüche werden mit hoher Wahrscheinlichkeit überhaupt nur gestellt, weil das Unternehmen eine D&O-Police abgeschlossen hat. Bis vor 25 Jahren gab es hierzulande kaum solche Verträge. Man kann die Versicherer nicht dafür verantwortlich machen, dass sie eingeführt wurde, dafür hat eher die Globalisierung gesorgt. Aber dass sie so hohe Deckungen in der Binnenhaftung bietet und ihre Policen zu Dumpingpreisen anbietet, liegt ganz allein in der Verantwortung der Versicherer.
Lohrmanns Verunsicherung CCXXXIV
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Munich Re-Sparprogramm eröffnet neue Geschäftsperspektiven
Warum Versicherer Automaten brauchen
The Long View – Der Hintergrund Big Data und künstliche Intelligenz sind auch in der Versicherungswirtschaft beliebte Schlagworte. Dabei haben die Versicherer gar keine Big Data-, sondern eher „Small Data“-Bestände und benötigen deswegen andere Automatisierungslösungen als Firmen wie Google oder Facebook. Mit „Small Data“-Automaten kann die Versicherungswirtschaft in den nächsten Jahren zukunftsfähiger, rentabler und kundenfreundlicher werden. Sie können die Versicherer außerdem vor potenziellen Big Data-Wettbewerbern wie Amazon, Facebook und Google, vor digitalen Start-up-Versicherern und damit vor Marktanteilsverlust schützen.
Gläsern, aber trotzdem undurchschaubar
Meinung am Mittwoch Auf Social Media-Portalen breiten viele Menschen scheinbar ihr gesamtes Leben aus. Versicherer, die hoffen, mithilfe dieser Daten eines Tages Tarife kalkulieren zu können, werden dennoch keinen Erfolg haben. Denn die Nutzer zeigen in ihren Profilen nur das, was die Welt sehen soll. Auf Grundlage solcher Selbstinszenierungen individuelle Risiken zu kalkulieren, wird kaum möglich sein – vom Betrugsrisiko durch eigens aufgehübschte Profile ganz abgesehen. Erfolgversprechender wirken eher die Daten von Fitness-Trackern.












