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Der Fluch des Durchschnitts

Meinung am Mittwoch: Die Zinszusatzreserve soll die Lebenspolicen sicherer machen. Doch die Praxis, dazu stille Reserven auf festverzinsliche Papiere zu realisieren, zwingt zu einer riskanteren Neuanlage des so freigesetzten Geldes. Die Rückstellungen sollten das tatsächliche Anlageverhalten der Versicherer widerspiegeln statt sich an einem Durchschnittszinssatz von Staatsanleihen zu orientieren.

Schadenregulierung: Image der Versicherer in Gefahr

Legal Eye – die Rechtskolumne: Spricht man mit Vorständen von Versicherern, erfährt man stets, dass die schnelle Regulierung von Schäden die kostengünstigste sei. Es drängt sich allerdings zunehmend der Eindruck auf, dass diese Tatsache noch nicht zu allen Sachbearbeitern der Schadenabteilung durchgedrungen ist. Missionarischer Eifer im Finden von Gründen für die Ablehnung einer Leistung schadet dem Image der Branche.

Herbert Fromme

Selbstregulierung klappt nicht

Herbert Frommes Kolumne: In Berlin bastelt die große Koalition an dem Hilfspaket für die Lebensversicherer. Dabei wird möglicherweise auch das Thema Vertriebskosten auf den Tisch kommen – eine Provisionsdeckelung ist durchaus denkbar. Für die politische Debatte um ihre Vertriebe ist die Versicherungsbranche denkbar schlecht gerüstet. Denn ihre Ansätze zur Selbstregulierung funktionieren nicht. Beispiel Verhaltenskodex: Große Teile der Branche, vor allem alle öffentlichen Versicherer, haben bislang nicht unterschrieben.

Fastenzeit für die Assekuranz

Meinung am Mittwoch: Die Session ist seit den frühen Morgenstunden vorüber, die „fünfte Jahreszeit“ für Karnevalisten passé. Heute ist Kehraus und die eingefleischten „Feierbiester“ müssen nun 250 Tage warten, bis am 11.11. die Jecken wieder los sind. Jetzt kommt zunächst die Fastenzeit. Daran sollte sich auch die Assekuranz ein Vorbild nehmen.

Auf dem Prüfstand: Die Schadenregulierung

Legal Eye – Die Rechtskolumne: Der Wert des Versicherungsschutzes zeigt sich im Schadensfall. Gerade die Schadenregulierungspraxis der Versicherer steht aber regelmäßig in der Kritik. Pauschale Vorwürfe sind unberechtigt und zeigen, dass das Rechtsprodukt Versicherung häufig mit einem Blankoscheck verwechselt wird.

Herbert Fromme

Und wie geht’s der Allianz denn so?

Herbert Frommes Kolumne: Allianz-Chef Michael Diekmann hat einen Rekordgewinn für 2013 vorgelegt und auch sonst Interessantes erzählt. Damit sendet das Unternehmen deutliche Signale – an die Politik, die Regulatoren und die Konkurrenz. Einige wichtige Fragen.

Pseudomakler – never ending story oder happy end?

Legal Eye – Die Rechtskolumne: Ein Vertreter, der den Anschein erweckt, er sei Makler, muss sich rechtlich auch als solcher behandeln lassen. Bei Maklern, die sich nicht als solche zu erkennen geben, drohen demgegenüber besondere Gefahren. Machen sie im Versicherungsantrag falsche Angaben, um einen Abschluss zu erzwingen, wird das trotzdem dem Kunden zugerechnet. Daran könnte der Bundesgerichtshof bald rütteln.

Herbert Fromme

Run-off: Gekommen um zu bleiben

Herbert Frommes Kolumne: Für kleine und alte Bestände in der Schaden- und Unfallversicherung macht es Sinn, für die Lebensversicherung nicht – so sehen viele Versicherungsmanager die künftige Rolle des Run-offs in Deutschland. Mit großer Skepsis betrachten sie die Bemühungen von Investoren, mit der Heidelberger Leben eine Run-off-Plattform für deutsche Lebensbestände zu schaffen. Dabei sollte der Markt froh sein, dass ihm jemand eine solche Möglichkeit bietet.

Versicherer zurückhaltend bei Investitionen wegen Solvency II

Meinung am Mittwoch: In ihrer Funktion als langfristige Kapitalanleger zählen Versicherer zu den wesentlichen Triebfedern der wirtschaftlichen Erholung in Europa. Jedoch hat die anhaltende Unsicherheit bezüglich der finalen Ausgestaltung von Solvency II dazu beigetragen, dass Versicherer bei langfristigen Investitionen zurückhaltender geworden sind.

Herbert Fromme

Die Hebammen und die große Industrie

Herbert Frommes Kolumne: Die Nürnberger zieht sich aus der Haftpflichtversicherung von Hebammen zurück. Das sorgt in dem besonderen Segment für große Probleme. Aber die Bedeutung des Schrittes ist viel größer: Ein weiterer Versicherer beweist, dass er sehr wohl bereit ist, unprofitables Geschäft schlicht und einfach aufzugeben. Die große Industrie sollte genau hinsehen.

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