Die Regierungskoalition hat sich im Rentenstreit auf einen Kompromiss geeinigt. Der Gesetzentwurf, der noch in diesem Jahr durch Bundestag und Bundesrat gehen soll, bleibt unverändert. Vor dem Hintergrund der Proteste der Jungen Union hat die Regierung einen Begleittext verfasst, in dem sie eine grundsätzliche Rentenreform im kommenden Jahr zusichert. Die Vermittlerverbände können dem Paket einzelne positive Aspekte abgewinnen, zeigen sich insgesamt aber kritisch. … Lesen Sie mehr ›
Mit Spannung wird erwartet, welche Ergebnisse das Treffen des Koalitionsausschusses am Donnerstag im Rentenkonflikt bringt. Eine Reihe von Unionsabgeordneten protestiert gegen die Pläne zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Was bedeutet der Streit für die Vorhaben in der zusätzlichen Altersvorsorge? Und wie positioniert sich die Versicherungsbranche? Der Versicherungsmonitor hat nachgefragt. … Lesen Sie mehr ›
Nach Ansicht der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) mit ihrer Chefin Susanna Adelhardt sollte der Höchstrechnungszins in der Lebensversicherung auch im Jahr 2027 bei 1 Prozent liegen. Die Marktlage sowie die geopolitischen Konflikte werden sich nicht wesentlich verändern, heißt es in der Begründung. Der Versichererverband GDV bewertet die Empfehlung positiv. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer, die in sogenannte synthetische Risikotransfers (SRT) investieren, sollen künftig einer verstärkten Aufsicht unterliegen. Das schlägt die dänische EU-Ratspräsidentschaft vor. Die Dänen wollen damit die geplante Neuregelung der EU-Verbriefungsmärkte vorantreiben und zugleich Sorgen um die Finanzstabilität ausräumen. … Lesen Sie mehr ›
Die Finanzaufsicht BaFin will bei der Umsetzung der IRRD, der neuen EU-Richtlinie für die Sanierung und Abwicklung von Versicherern, auf höchste Proportionalität achten, betonte BaFin-Referatsleiterin Ricarda Maier beim Münsterischen Versicherungstag. Ohnehin sei nur ein kleiner Teil des Marktes betroffen. Branchenvertreter und Versicherungsjuristen warnen vor Überregulierung und halten die IRRD für weitestgehend überflüssig. … Lesen Sie mehr ›
Seit dem 1. Januar 2025 ist die EU-Verordnung DORA zur digitalen Resilienz von Versicherern und Banken in Kraft. Bei der Umsetzung ist schon einiges passiert, doch richtig weit sind die meisten Versicherer nach eigener Einschätzung dabei noch nicht. Das hat eine Umfrage der Unternehmensberatung Horváth ergeben. Nur ein Drittel der Befragten sieht sich bei der Implementierung der DORA-Regularien als weit fortgeschritten. Herausfordernd bleiben der Umgang mit externen Dienstleistern und mit den eigenen IT-Assets. … Lesen Sie mehr ›
Die europäische Kommission will die private Altersvorsorge in der EU stärken und hat dafür das länderübergreifende Altersvorsorgeprodukt „Pan-European Personal Pension Product“ (PEPP) reformiert. Der Gesamtverband der Versicherer und der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute begrüßen diesen Schritt und betonen, dass er erforderlich sei, um Altersvorsorgeprodukte in der EU zugänglicher zu machen und dadurch stärker zu verbreiten. Verbraucherschützer sehen das eher kritisch. … Lesen Sie mehr ›
Die Ratingagentur S&P erwartet, dass die europäischen Versicherer im kommenden Jahr eine solide operative Performance zeigen werden. Trotz sich verschärfender Risiken, beispielsweise infolge der problematischen Handelsbeziehungen zwischen Europa und den USA und des zunehmenden Populismus, bleiben die Analysten bei ihrem positiven Sektorausblick. … Lesen Sie mehr ›
Wird der geplante Steuerfreibetrag von 2.000 Euro für Beschäftigte im Rentenalter im Zuge der Aktivrente vor allem Besserverdienenden zugutekommen? Wie werden Branchen mit besonders ausgeprägtem Fachkräftemangel von den Plänen profitieren? Diese und andere Fragen richten Bundestagsabgeordnete von der Partei Die Linke an die Regierung per Kleiner Anfrage. In der Koalition sorgt unterdessen der Widerstand von jungen Abgeordneten der Union gegen die Pläne zur Stabilisierung der gesetzlichen Rentenversicherung weiter für Unruhe. … Lesen Sie mehr ›
Das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden, nach dem einem Versicherungsmakler die Verwendung des Begriffs „unabhängig“ untersagt ist, sorgt für Aufruhr und Kritik von Vermittlerverbänden – schließlich ist es nicht das erste Urteil dieser Art. Ralf Berndt, Aufsichtsratschef des Maklerpools BCA, wertet es positiv, dass die Stellung des Maklers als Sachwalter des Kunden nicht infrage gestellt wurde. Zudem gebe es andere Möglichkeiten, sich dem Kunden entsprechend zu präsentieren, sagte der frühere Stuttgarter-Vorstand bei einer Presseveranstaltung. … Lesen Sie mehr ›
Die Position, auf die sich das Europäische Parlament am Donnerstag beim sogenannten Omnibus-Paket geeinigt hat, trifft beim Versichererverband GDV auf Zustimmung. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen lobt die Erleichterungen für kleine und mittelgroße Unternehmen, auch andere Wirtschaftsverbände zeigen sich erfreut. Doch es gibt auch scharfe Kritik – nicht nur an der besonders wirtschaftsfreundlich ausgestalteten Lösung, sondern auch daran, wie diese im Parlament zustandegekommen ist. … Lesen Sie mehr ›
Einige europäische Länder wie Frankreich bemühen sich, mit Gesetzesänderungen ein attraktiverer Standort für firmeneigene Versicherer, sogenannte Captives, zu werden. Das scheint Früchte zu tragen, wie eine Analyse der Ratingagentur A.M. Best zeigt. Während die etablierten europäischen Captive-Standorte Guernsey, Luxemburg, Isle of Man und Irland 2024 netto firmeneigene Versicherer verloren haben, verzeichnen die Newcomer Zuwächse. … Lesen Sie mehr ›
Die Beschränkung der geplanten Aktivrente auf Arbeitnehmer hat nach Ansicht der Bundesregierung einen guten Grund: Hier liege das größte Potenzial, viele Selbstständige seien dagegen schon im Regelrentenalter tätig. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen. Die Regierung nimmt auch zu den voraussichtlichen Steuermindereinnahmen Stellung. Eine aktuelle Befragung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gibt Hinweise auf das Potenzial der Aktivrente. … Lesen Sie mehr ›
Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht Änderungen des Versicherungsvertragsgesetzes im Hinblick vor allem auf das Widerrufsrecht vor. So ist ein Wegfall des sogenannten ewigen Widerrufsrechts geplant, das vor allem die Lebensversicherer immer wieder beschäftigt. Versicherungsexperte Axel Kleinlein kritisiert, dass das Umsetzungsgesetz die EU-Vorgabe auch auf den stationären Vertrieb ausweitet. Gegen andere Regelungen des Entwurfs protestiert er ebenfalls scharf. … Lesen Sie mehr ›