Digitale Trends 2023 Die Düsseldorfer Ergo bietet Kunden in der Reisekrankenversicherung digitale Unterstützung beim Gang zum Arzt. Eine rasche Terminfindung ohne Sprachbarriere und eine Behandlung ohne finanzielle Vorleistung sollen die Kundenzufriedenheit und in der Folge den Umsatz steigern. Gleichzeitig verspricht sich der Versicherer deutlich niedrigere Kosten. Hinter dem Angebot steht das israelische Start-up Air Doctor.
Insurtech
Ein Warenkorb für Gewerbepolicen
Digitale Trends 2023 Der Technologieanbieter Thinksurance hat einen Warenkorb für Gewerbeversicherungen entwickelt. Er ermöglicht es Vermittlern, Kunden zu mehreren Sparten parallel zu beraten. Das spart Zeit und erhöht die Effizienz der Vermittler, verspricht das Frankfurter Start-up. Die im Juni eingeführte Mehrspartenberatung komme bei den Vermittlern gut an, dabei hatten erste Kundenbefragungen vor Beginn der Entwicklung noch ein anderes Bild gezeichnet.
Digitale Lese-Hilfe für Schadensachbearbeiter
Digitale Trends 2023 Sich in Schadenfälle einzulesen, kostet Sachbearbeiter von Versicherern viel Zeit. Kleine Schadenfälle werden oft ohne Prüfung durchgewunken, weil sich der Aufwand nicht lohnt, damit einen Mitarbeiter zu beschäftigen. Abhilfe schaffen will das Insurtech DGTAL. Sein neues Tool Huston soll Sachbearbeitern die Lese-Arbeit abnehmen. Die auf künstlicher Intelligenz basierende Software erstellt Zusammenfassungen und kann dem Mitarbeiter Fragen zum Schadenfall beantworten. Zuerst soll sie in der Kfz-Versicherung zum Einsatz kommen.
Aktuelle Serie: Digitale Trends 2023
Digitale Trends 2023 In unserer Serie „Digitale Trends 2023“ stellen wir Initiativen vor, die für den Preis „Digitaler Leuchtturm Versicherung“ eingereicht wurden. Er wird am 6. Dezember 2023 in Köln vom Süddeutschen Verlag und von Google in Zusammenarbeit dem Insurlab Germany und dem Insurtech Hub Munich verliehen. In diesem Jahr haben sich Versicherer, Insurtechs und Dienstleister mit mehr als 20 Digitalisierungsprojekten beworben. Sie reichen von der Verknüpfung von Ökosystemen über einen Cyberrisikoindex bis hin zu Smart Contracts. Hier finden Sie alle Teile der Serie.
Schreiber: Keiner kann das, was wir können
Daniel Schreiber, Co-Chef des US-Digitalversicherers Lemonade, stellt sein Unternehmen gerne als Technologievorreiter in der Assekuranz dar. Auch auf dem allerersten Investorentag des Insurtechs hielt sich der Mitgründer mit Eigenlob nicht zurück und stellte auch klar, warum Lemonade besser ist als seine Wettbewerber. „Andere Versicherer können nicht das, was wir können“, betonte Schreiber. Die harte Arbeit der vergangenen Jahre werde sich schon bald auszahlen.
Zaffino bleibt weitere fünf Jahre
Leute – Aktuelle Personalien Der amerikanische Versicherer AIG bleibt bis Ende 2027 unter der Führung von Peter Zaffino. Er hat aktuell seinen Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Er könnte auch noch länger CEO und Chairman bleiben. Außerdem: Generali Schweiz legt das Leben-, Pensions- und Nicht-Leben zusammen und ernennt dafür einen Verantwortlichen. Personelle Änderungen gibt es auch bei Helvetia, Acquinex, Ageas und Scor.
Maschmeyer: Zurzeit herrscht Insurtech-Winter
Angesichts der Zinswende sind viele Bewertungen von Insurtechs unter Druck geraten. Wagniskapitalgeber Carsten Maschmeyer macht das keine Sorgen. Nach dem Insurtech-Winter werde es auch wieder Frühling und Sommer geben. Für Investoren seien die Aussichten gerade sogar ideal. Er sieht goldene Jahre für Wagniskapitalgeber kommen. Gründer seien mehr auf den Break-even bedacht als früher, und Investoren könnten bessere Bedingungen für sich durchsetzen.
HDI und Neodigital gründen Flotten-Assekuradeur
Der Industrieversicherer HDI Global und der Digitalversicherer Neodigital starten einen Assekuradeur für Kfz-Flottenversicherungen. Hector Digital soll mithilfe fortschrittlicher Technologie die Transparenz im Flottenmanagement erhöhen, sodass frühzeitig auf einen ungünstigen Schadenverlauf reagiert werden kann. Das Joint Venture knüpft an die im September geschlossene Zusammenarbeit zwischen HDI und Neodigital an.
Deutsche Versicherer hinken bei Tierpolicen hinterher
Das Marktpotenzial von Tierversicherungen in Deutschland ist groß und noch lange nicht ausgeschöpft, zeigt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Nordlight Research. 43 Prozent der Tierbesitzer hierzulande besitzen mindestens eine Tierpolice. Die Bereitschaft, für die Absicherung und Vorsorge eines Tieres Geld in die Hand zu nehmen, ist laut der Erhebung bei vielen Menschen vorhanden. Ungenutztes Potenzial schlummert demnach vor allem in der Tierkranken- und Tier-OP-Versicherung.
Kasko2go vertraut auf Expertise von Munich Re
Das Schweizer Start-up Kasko2go hat die Munich Re als unabhängigen Dritten hinzugezogen, um seine auf künstlicher Intelligenz basierende Anwendung prüfen zu lassen. Die Münchener bieten der auf Mobilitätslösungen spezialisierten Firma auch Versicherungsschutz. Dadurch soll sowohl bei Versicherern als auch bei Investoren das Vertrauen in das Angebot von Kasko2go steigen. Die Bayerische konnte das Start-up nicht überzeugen.
Massup-Gründer geht zu Element
Leute – Aktuelle Personalien Der Digitalversicherer Element holt sich weitere Verstärkung ins Haus, und wieder einmal handelt es sich um ein bekanntes Gesicht aus der Branche: Fabian Fischer, Mitgründer und CEO des Insurtechs Massup, wechselt zu den Berlinern. Außerdem: Die Gothaer hat ab Januar einen neuen Leiter für den Bereich Komposit Privatkunden, und der Vorstand der Hanse Merkur Grundvermögen wird kleiner. Personelle Änderungen gibt es auch bei Meag, Helvetia und Howden Re.
Gossmann-Insurtech will frisches Geld einsammeln
Vor rund einem Jahr hat der Run-off-Spezialist Arndt Gossmann zusammen mit dem schweizerisch-dänischen Softwareunternehmen Deon Digital das Insurtech DGTAL gegründet. Gossmann zieht eine positive Bilanz der bisherigen Geschäftstätigkeit und will bald erstmals frisches Geld von institutionellen Investoren einsammeln. Das Run-off-Geschäft liegt derweil erst mal auf Eis. „Die Priorität liegt jetzt auf DGTAL“, sagt er.











