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Aon Benfield: Weniger Naturkatastrophenschäden

Nach Munich Re hat nun auch der Rückversicherungsmakler Aon Benfield eine Bilanz zu den Naturkatastrophen des ersten Halbjahres 2015 veröffentlicht. Er stellt ebenso wie der Rückversicherer einen rückläufigen Trend bei den Schäden durch Unwetter, Erdbeben und Dürre fest, kommt aber auf höhere wirtschaftliche und versicherte Werte. Laut Aon Benfield wird das stärker werdende Klimaphänomen El Niño große Auswirkungen auf die Schäden in der zweiten Jahreshälfte nehmen.

Generali: Spies ist schon weg

 Leute – Aktuelle Personalien  Winfried Spies, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Generali Versicherungen in München, hat nach Informationen des Versicherungsmonitors das Haus bereits verlassen. Seine Freistellung gehört zur im Mai bekannt gewordenen Zusammenlegung der Münchener Unternehmen mit der Generali-Holding. Neuer Chef ist Giovanni Liverani, zusätzlich zu seiner Funktion als Chef der Generali Deutschland. Weitere Personalien: Marc Küther hat die Wüstenrot und Württembergische verlassen, Marco Adelt geht zum Online-Makler Clark.

UK: Beschäftigte leiden unter Depressionen

Unternehmen sollten sich intensiver um die psychische Verfassung ihrer Mitarbeiter kümmern. Neben Stress, dem Belastungsfaktor Nummer eins, klagen immer mehr Beschäftigte über Depressionen. Das hat eine Auswertung der Anrufe bei der Assistance-Hotline für Unternehmenskunden von Canada Life in Großbritannien ergeben. Die Angst, entlassen zu werden spielt demnach eine große Rolle bei der Entstehung von Depressionen.

Swiss Re: Firmenschulden in China bedrohlich

Die Verschuldung chinesischer Unternehmen könnte angesichts des nachlassenden Wachstums in der Volksrepublik ein großes Problem werden – nicht nur für die Unternehmen selbst und die chinesische Wirtschaft, sondern für die globalen Finanzmärkte. Das glaubt Clarence Wong Shek-Fai, Chefvolkswirt des Rückversicherers Swiss Re für den asiatischen Raum. Die jüngsten Turbulenzen an den Aktienmärkten könnten Wirtschaft und Versicherer dagegen vergleichsweise gut wegstecken, sagte Wong.

Knip: Digitalisierung funktioniert bei Versicherungen

Der Schweizer Online-Makler Knip will den Versicherungsmarkt mit einer App aufmischen. Über sie kann der Kunde seine Policen verwalten und bei Bedarf den Tarif anpassen oder wechseln. Aktenordner und Papierkram gehören damit der Vergangenheit an, verspricht Knip. Derzeit steigt das Start-up in den deutschen Versicherungsmarkt ein. Knip zeigt sich selbstbewusst und finanzstark. Christina Kehl, Mitgründerin von Knip, erklärt im Gespräch mit dem Versicherungsmonitor, was die Schweizer vorhaben und welche Hürden das Start-up nehmen muss.

A.M. Best: Konsolidierung hält an

Laut der Ratingagentur A.M. Best wird die Konsolidierungswelle in der Versicherungs- und Rückversicherungsbranche anhalten. Sie macht zudem einen Trend zu Übernahmen und Fusionen zwischen größeren Gesellschaften aus. Die Unternehmen erhoffen sich dadurch Kosteneinsparungen und Effizienzgewinne. Auf das Rating wirke sich ein Zukauf oder eine Fusion tendenziell positiv aus, es gebe aber auch viele Risiken, so A.M. Best.

Zusatzpolicen: Datenschutzverstöße bei Kooperationen

Bei den Kooperationen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherern kommt es immer wieder zu Verstößen gegen den Datenschutz, bemängelt die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff. Sie kritisiert, dass die Kassen den PKV-Unternehmen Sozialdaten ihrer Versicherten zur Verfügung stellen, obwohl sie das nicht dürfen. Der Kasse mhplus BKK hat Voßhoff untersagt, weiterhin die Daten per unverschlüsselter Mail direkt an den Kooperationspartner SDK zu übermitteln.

PKV: BaFin hat den Tarifwechsel im Blick

Die privaten Krankenversicherer dürfen in ihrem Bemühen, den Tarifwechsel künftig tatsächlich kundenfreundlicher zu gestalten, nicht nachlassen. Denn die BaFin hat ein wachsames Auge auf das Gebaren der Branche in dieser Frage. Das macht sie in der neuesten Ausgabe ihrer Publikation „BaFin Journal“ deutlich. Aktuell hat die Aufsicht aber offenbar wenig Grund zum Einschreiten. Sie berichtet lediglich von „gelegentlichen Beeinträchtigungen“ des Tarifwechselrechts.

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