Volkswagen Financial Services hat gemeinsam mit der Allianz im April 2013 einen eigenen Autoversicherer gegründet. Während die Angebote im Gebrauchtwagenbereich gut ankommen, muss VW im Neuwagensegment nachbessern.
Volkswagen Financial Services hat gemeinsam mit der Allianz im April 2013 einen eigenen Autoversicherer gegründet. Während die Angebote im Gebrauchtwagenbereich gut ankommen, muss VW im Neuwagensegment nachbessern.
Die HUK-Coburg steigt in das Segment der betrieblichen Krankenversicherung ein. Der Versicherer, der bislang ausschließlich im Privatkundengeschäft aktiv ist, will diesen zukunftsträchtigen Bereich der privaten Krankenversicherung nicht der Konkurrenz überlassen. PKV-Marktführer Debeka, der schon länger am Markteintritt in die betriebliche Krankenversicherung arbeitet, will im kommenden Jahr in größerem Umfang loslegen.
Swiss Re sieht für die kommenden Jahre deutliche Wachstumschancen für die Transportversicherung und die Versicherung von Fluggesellschaften. Gleichzeitig beobachtet der Rückversicherer einen Trend zur Risikokonzentration – und verweist auf Nachbesserungsbedarf beim Risikomanagement der Versicherer.
Der Rückversicherer Swiss Re erwartet für 2013 einen weiteren Rückgang der Preise für Naturkatastrophenrisiken. Ab 2014 soll das Segment aber wieder in ruhiges Fahrwasser geraten. In anderen Sparten bleiben die Prämien stabil.
Nicht der Zufluss von Geldern aus dem Kapitalmarkt, sondern der Niedrigzins bleibt die Hauptbedrohung für Rückversicherer. Das erklärte die Ratingagentur Fitch bei ihrem Pressegespräch in Monte Carlo.
Die großen Rückversicherungsmakler sind die Gewinner des Zustroms an frischem Kapital in die Branche. Unternehmen wie Aon Benfield, Guy Carpenter und Willis Re haben künftig viel mehr Kapazität für ihre Kunden. Sie gewinnen auch an Einfluss. Die Rückversicherer versuchen, die Veränderung kleinzureden.
Hagel und Flut werden im deutschen Markt zu Preiserhöhungen führen, glaubt Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin. Den Zufluss an Kapital in die Rückversicherungsbranche registriert er ungerührt. Von marktweiten Preissenkungen will das Unternehmen nichts hören.
Mit Milliarden drängen Pensionsfonds und andere institutionelle Anleger in den Rückversicherungsmarkt. Doch Weltmarktführer Munich Re gibt sich gelassen. Man sei nur in einem kleinen Geschäftsfeld von der neuen Konkurrenz betroffen. Jeworrek nannte auch die neuesten Zahlen zum Hagelschlag – 2013 ist teurer der Münchener Schaden von 1984.
Pensionsfonds und andere Großanleger investieren Milliarden in alternative Rückversicherungsangebote wie Katastrophenanleihen. Zum ersten Mal sind die Preise für Risikoschutz im alternativen Markt gleich oder niedriger als die der traditionellen Rückversicherer, stellt der Makler Guy Carpenter fest.
Die Sturm-Saison in den USA ist bisher glimpflicher als sonst ausgefallen. Einiges spricht dafür, dass das für den Rest des Jahres so bleibt. Steigende Preise für Naturkatastrophen-Deckungen werden dadurch unwahrscheinlicher.
Kleinere Rückversicherer sollten sich auf spezielle Sparten konzentrieren, wenn sie überleben wollen, glaubt die Rating-Agentur Standard & Poor’s. Weil immer mehr externes Kapital in den Markt strömt, wird der Wettbewerb spürbar härter. Die Preise sind unter Druck.
Versicherer leiden doppelt unter den immer anspruchsvolleren Kapitalvorschriften: Zum einen kostet die Regulierung sie viel Geld, zum anderen schränkt sie die Unternehmen in ihrer Handlungsfreiheit ein. Das zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Die Versicherer brauchen eine gezielte Strategie, um mit diesen Herausforderungen umzugehen, sagen die Experten.
Der Rückversicherer trennt sich von dem defizitären US-Krankenversicherer Windsor Health. Das Abenteuer hat die Münchener mehr als 300 Mio. Euro gekostet.
Makler profitieren von einer zögerlichen Schadenbearbeitung der Versicherer. Denn ihre Rolle wird damit noch wichtiger für den Kunden, meint Peter Wesselhoeft von Gossler, Gobert & Wolters. Gerade kleinere und mittelgroße Unternehmen brauchen die Unterstützung durch Makler.
Der Chefvolkswirt der Allianz Michael Heise plädiert für eine „Agenda 2020“, um die Investitionstätigkeit anzukurbeln. Mit deutlich steigenden Zinsen rechnet er nicht.