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Flut fordert operative Fähigkeiten der Versicherer

Die von den jüngsten Überschwemmungen in Zentral- und Osteuropa betroffenen Versicherer werden angesichts der Fülle der gemeldeten Schäden in ihren operativen Fähigkeiten gefordert. Wie schnell sie Schäden begutachten und regulieren, wird Aufschluss über ihren Kundenfokus liefern. Das schreibt die Ratingagentur S&P in einem aktuellen Bericht. Dass ein Großteil der versicherten Schäden rückversichert ist, entlastet die Gesellschaften.

Kfz-Flotte: Entscheidend ist die Schadenhäufigkeit

 Exklusiv  Die Kfz-Versicherer sind im zweiten Jahr in Folge in den roten Zahlen. Auch Flottenkunden müssen deshalb mit deutlichen Preiserhöhungen rechnen. Ralph Feldbauer vom Berater für Risikomanagement Riskguard erklärt im Interview, warum viele Flottenversicherer ihre Risikoanalyse verbessern müssen und weshalb Maßnahmen zur Schadenprävention vorab mit allen Beteiligten gut abgestimmt werden sollten.

Jobs ohne Köpfe: Gibt es noch Hoffnung?

 Exklusiv  Der Fachkräftemangel stellt die Versicherungswirtschaft vor große Herausforderungen. Die Versicherer müssen sich nicht nur den steigenden Ansprüchen junger Menschen stellen, sondern auch transparenter werden, wenn es um die Arbeit in der Branche geht. Im ersten Teil unserer Videoreihe „Jobs ohne Köpfe: Gibt es noch Hoffnung für die Branche?“ fragen Okan Mese und Lima Fritsche Studenten und Schüler, wie sie die Branche wahrnehmen und was ihnen bei einem Job wichtig ist.

Hitzewellen stellen Versicherer vor Probleme

Mit dem Klimawandel steigt auch die Zahl der Hitzetoten. Das trifft auch die privaten Krankenversicherer, die mit steigenden Schäden konfrontiert sind. Um das Problem in den Griff zu bekommen, müssten alle mit anpacken, sagte Gerardo Di Filippo, Head of Group Risk Management Processes and Operations bei Generali, bei einer Online-Konferenz zu den Auswirkungen der Klimakrise auf die Versicherungsbranche. Gemeinsame Anstrengungen von Politik, Privatwirtschaft und Bürgern seien unerlässlich.

Janitos-Finanzchefin Duft geht zu Gallagher

 Leute – Aktuelle Personalien  Im August war bekanntgeworden, dass Nina Duft, Finanzchefin bei der Gothaer-Tochter Janitos, das Unternehmen verlassen wird. Jetzt steht fest, wohin es sie zieht: Sie wird CFO und COO bei der Europa-Einheit des Maklers Gallagher. Außerdem: Berkshire Hathaway Specialty Insurance hat für die neue Niederlassung in Italien eine Reihe von Experten von der Konkurrenz abgeworben, und McGill holt zwei langjährige WTW-Manager für den Aufbau seiner neuen Niederlassung in Schweden.

Private Haushalte haben wieder mehr Geld

Die Privathaushalte weltweit besitzen wieder mehr Geld. Das ist das Ergebnis des aktuellen Global Wealth Reports der Allianz. Trotz Inflation und allgemeiner Preissteigerungen konnten im vergangenen Jahr die Verluste aus dem Vorjahr mehr als wettgemacht werden. Weltweit gingen die Bankeinlagen zurück, in Deutschland waren Kundinnen und Kunden vor allem bei den Versicherern zurückhaltender. Ein Grund waren die Prämienerhöhungen in einigen Bereichen. Die Allianz erwartet, dass die Kosten der grünen Transformation die Haushalte in den kommenden Jahren belasten werden.

Mehr Wagniskapital für das Gesundheitswesen

Deutschland braucht mehr Initiativen wie den Fonds Heal Capital, initiiert von den privaten Krankenversicherern (PKV). Das findet Katja Hessel, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium. „Wir brauchen neues Wagniskapital für die digitale Gesundheitsversorgung“, sagte Hessel bei der Vorstellung des Folge-Fonds Heal Capital 2. Bei ihm sind auch externe Investoren mit an Bord. „Unser Ziel ist es, den PKV-Fonds zu einem Fonds der Gesundheitswirtschaft zu entwickeln“, sagte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther.

Prävention hat Schlimmeres verhindert

Die schweren Unwetter und das folgende Hochwasser in Zentral- und Osteuropa hätten ohne die bereits getroffenen Präventionsmaßnahmen noch deutlich schlimmere Konsequenzen gehabt, erklärt der Rückversicherungsmakler Howden Re. Die verantwortliche Wetterlage wird wegen des Klimawandels künftig noch häufiger auftreten und Europa heftige Regenfälle bescheren.

„Die Branche schöpft ihr Potenzial nicht aus“

 Exklusiv  Johannes Martin Hartmann, Vorstandschef der VIG Re, sorgt sich um die gesellschaftliche Relevanz der Versicherer. „Bei wichtigen Risiken schafft es die Branche nicht, die Versicherungslücke zu schließen“, sagt er im Interview. Die Versicherer stehen sich mit ihren hohen Transaktionskosten selbst im Wege und können dadurch ihr gesellschaftspolitisches Potenzial nicht voll ausschöpfen, moniert er. Hartmann erläutert außerdem, was die Veränderungen in den osteuropäischen Märkten für das Unternehmen bedeuten.

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