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Peter Schwark verlässt die Branche

 Leute – Aktuelle Personalien  Peter Schwark (Bild), zurzeit noch beim Gesamtverband der Versicherer, wird Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste und des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft mit Sitz in Berlin. Außerdem: Sompo International macht weitere Fortschritte beim Aufbau des Kontinentaleuropageschäfts unter Ralph Brand sowie Neubesetzungen bei QBE, Phönix Maxpool und AIG.

Betriebliche Policen haben es bei KMU schwer

Auch wenn der Fachkräftemangel kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zunehmend in Zugzwang bringt: Betriebliche Versicherungen sind für viele der Firmen beim Werben um neue Mitarbeitende nach wie vor nicht das erste Mittel der Wahl. Arbeitgeber setzen laut einer Studie der Gothaer eher auf das Angebot flexibler Arbeitszeiten und das Homeoffice. Bei den betrieblichen Policen ist die betriebliche Altersversorgung immer noch am beliebtesten, mit deutlichem Abstand folgt die betriebliche Krankenversicherung.

Lösegeld: „Wir verhandeln 80 bis 90 Prozent runter“

Es ist der Albtraum für ein Unternehmen: Hacker haben die Systeme verschlüsselt, drohen mit dem Löschen oder der Veröffentlichung von Daten – und fordern ein Lösegeld. Vor wenigen Jahren lagen die Forderungen noch oft im vierstelligen Bereich, inzwischen verlangen die Kriminellen sechs- oder siebenstellige Summen. Bei vielen Unternehmen haben sie damit auch Erfolg, moniert Manuel Hable von der Krisenberatung RiskWorkers. Firmen gehen Lösegeldverhandlungen seinen Beobachtungen zufolge oft völlig falsch an. Dabei können professionelle Verhandlungen die Schäden für Unternehmen und ihre Cyberversicherer erheblich reduzieren.

Appell für die lebenslange Rente

Die Versicherer können sich bei der Verteidigung der Provisionsvergütung auch in Zukunft auf die FDP verlassen. Das betonte Fraktionschef Christian Dürr (r.) auf einer Veranstaltung des Verbands öffentlicher Versicherer in Berlin. Dürr bat darum, dass sich die Branche bei der dringend nötigen Einwanderung von Arbeitskräften nach Deutschland einbringt. VÖV-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Wiest kritisierte, dass die Fokusgruppe für private Altersvorsorge in ihrem Bericht Alternativen zu einer lebenslangen Verrentung vorsieht.

Klage gegen Swiss Re: Braun nimmt Berufung zurück

Nächste Etappe in der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen dem ehemaligen Wirecard-Chef Markus Braun und seinen D&O-Versicherern: Der Manager hält nicht mehr an der einstweiligen Verfügung fest, mit der er den Rückversicherer Swiss Re zur Übernahme von Prozesskosten zwingen wollte. Das Landgericht Düsseldorf hatte die einstweilige Verfügung abgelehnt, die Berufung gegen die Entscheidung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf hat Braun jetzt zurückgenommen.

Caspar Berendsen verlässt Cinven

 Exklusiv  Caspar Berendsen, Partner beim Londoner Private-Equity-Investor Cinven, verlässt nach Informationen des Versicherungsmonitors das Unternehmen nach 20 Jahren. Berendsen war unter anderem für die Cinven-Töchter Viridium und Eurovita zuständig. Einen direkten Zusammenhang zwischen der Eurovita-Schieflage und Berendsens Weggang sehen Insider zwar nicht, doch dürften die Vorgänge in Italien ihm nicht genutzt haben. Berendsen ist außerhalb von Cinven am Rückversicherer Monument Re beteiligt, der seine eigenen Probleme hat.

Ergo übernimmt Norwegen-Joint Venture komplett

Die Ergo wird künftig der Alleineigner des norwegischen Krankenversicherers Storebrand Helseforsikring (SBH) sein. Bislang gehörte das Unternehmen den Düsseldorfern gemeinsam mit dem norwegischen Finanzdienstleister Storebrand. Die Norweger erwarten von dem Verkauf einen positiven Ergebnisbeitrag von fast 100 Mio. Euro. Über die Gründe für den Verkauf halten sich beide Seiten bedeckt. Im vergangenen Jahr machte SBH einen kleinen Verlust, in diesem Jahr soll das Ergebnis wieder besser ausfallen.

Die Woche in Bildern 38/2023

Eine tägliche stattfindende Sitzblockade hunderter Klima-Demonstranten auf der A12 bei Den Haag, die katastrophalen Auswirkungen von Sturmtief „Daniel“ in Libyen, eine Farbattacke auf das Brandenburger Tor, ein Flugzeugabsturz auf dem Flugplatz Bamberg-Breitenau und ein Delfin in der Trave bei Travemünde: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Ransomware-Schäden nehmen wieder zu

Der russische Angriff auf die Ukraine hatte zunächst einen Rückgang der Ramsomware-Fälle zur Folge, weil viele Hacker sich mehr auf Cyberkrieg als auf herkömmliche Cyberkriminalität konzentriert haben. Doch das war nicht von Dauer. „Die Angreifer sind mit voller Wucht zurück“, sagte Michael Daum, Cyber-Experte bei Allianz Commercial, auf der Euroforum-Jahrestagung Cyber Insurance. Helmut Brechtken (Bild) von Deloitte erwartet, dass die nächste Ransomware-Variante nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Stornogefahr für europäische Lebensversicherer steigt

Die Inflation und die gestiegenen Zinssätze erhöhen bei europäischen Lebensversicherern die Gefahr reihenweiser Vertragskündigungen. Das Risiko, aufgrund der wirtschaftlichen Lage und anderer attraktiver Anlageformen viele Kunden auf einmal zu verlieren, ist dabei in einigen Ländern größer als in anderen. Das zeigt ein Bericht des Rückversicherungsmaklers Gallagher Re. Besonders hoch ist die Stornogefahr in Märkten, in denen Lebensversicherer sich auf das klassische Spargeschäft konzentrieren.

Allianz warnt vor Risiken bei Offshore-Windparks

Offshore-Windparks sind angesichts der Suche nach erneuerbaren Energiequellen weltweit auf Wachstumskurs. Die Anlagen werden immer größer – das treibt die Schadenhöhen nach oben und stimmt die Versicherer skeptisch. Allianz Commercial, einer der führenden Versicherer von Windparks, betont in einer neuen Studie, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Versicherern wichtig ist, um die Risiken in den Griff zu bekommen. Allein auf die Unterseekabel entfallen regelmäßig Millionenschäden.

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