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In eigener Sache: Zehn Jahre Versicherungsmonitor

Am 15. Juli 2013 erschien die erste Ausgabe des Versicherungsmonitors, bei der die Artikel nicht mehr frei zugänglich waren, sondern hinter einer Bezahlschranke standen. Das war die Geburtsstunde des Versicherungsmonitors in seiner heutigen Form, auch wenn die Wurzeln bis in das Jahr 2009 zurückreichen. In zehn Jahren ist der Versicherungsmonitor rasant gewachsen und hat seine Berichterstattung zum Nutzen seiner Leser kräftig ausgebaut. Wir haben vor, das in den kommenden Jahrzehnten noch deutlich auszuweiten.

Flood Re fordert mehr Investitionen gegen Flutrisiken

Der Aufsichtsratsvorsitzende des britischen Rückversicherungsprogramms Flood Re fordert von der Regierung in London mehr Anstrengungen im Kampf gegen Überschwemmungsrisiken. Aktuell geschehe noch zu wenig, damit der staatlich subventionierte Fonds 2039 wie geplant auslaufen kann. Dann sollen die Versicherer in der Lage sein, Flutdeckungen selbst zu akzeptablen Preisen anzubieten.

US-Staatsanwälte feiern Allianz-Urteil

Die US-Bundesanwaltschaft hat das Urteil, mit dem das Bezirksgericht in Manhattan den Betrugsfall Structured Alpha abgeschlossen hat, als „Botschaft an die gesamte Branche“ gelobt. Den Anlegern die Wahrheit zu sagen, sei die zentrale Pflicht des Anlageberaters, erklärte US-Bundesanwalt Damian Williams. „Diese Behörde und unsere Partner bei der Strafverfolgung werden den Schutz der Anleger unnachgiebig verfolgen“. Die Behörde nennt auch Zahlen für Geldstrafen und Entschädigungen, die teilweise von denen abweichen, die von der Allianz genannt wurden.

Die Woche in Bildern 28/2023

Verheerende Waldbrände um die kroatische Ortschaft Grebaštica, eine Beinprothese für ein südafrikanisches Nashorn, mehrere Erdrutsche nach Starkregen im Südwesten Japans, Überschwemmungen in Indien und im US-amerikanischen Vermont: In unserer Woche in Bildern stellen wir Ihnen Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Grünen-Rentenexperte schießt gegen Aktienrente

Der Rentenexperte der Grünen im Bundestag Markus Kurth hat Zweifel, ob die vom Koalitionspartner FDP geplante Aktienrente mit geltendem Recht vereinbar ist. Die Pläne könnten eine widerrechtliche Umgehung der Schuldenbremse bedeuten und gegen EU-Beihilferecht verstoßen, warnt er. Kurth sieht sich durch ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt. Statt der Aktienrente wirbt Kurth für eine Ausweitung der Erwerbstätigkeit zur Stabilisierung des gesetzlichen Systems.

Ex-Gothaer-Justiziar wehrt sich

 Exklusiv  Wolfgang Rüdt, bis Anfang Juni Justiziar des Kölner Versicherers Gothaer, wehrt sich gegen die fristlose Kündigung durch den Versicherer. Wie berichtet, hatte sich der Konzern von Rüdt nach Vorwürfen vor allem von Frauen über sein Verhalten getrennt. Rüdt klagt gegen die Kündigung. Die Vorwürfe gegen ihn seien substanzlos.

Beazley warnt vor Cyber-Fatigue

Das allgegenwärtige Risiko einer Cyberattacke birgt die Gefahr einer Ermüdung der Verantwortlichen in den Unternehmen. Zu diesem Schluss kommt der Spezialversicherer Beazley nach einer Befragung von Geschäftsführern in mehreren Ländern. Der Anteil derjenigen, die das Cyberrisiko als größte Sorge bezeichnen, ist zurückgegangen. Ebenso fühlen sich weniger Unternehmen gut auf eine Attacke vorbereitet. Die Cyberversicherung habe sich in den vergangenen Jahren mit Milliardenzahlungen bewährt.

Markus Braun verliert gegen Swiss Re

Markus Braun, ehemaliger Chef des Skandalkonzerns Wirecard, hat im Rechtsstreit mit seinem Managerhaftpflichtversicherer Swiss Re eine Niederlage erlitten. Das Landgericht Düsseldorf lehnte seine einstweilige Verfügung auf Übernahme seiner Prozesskosten ab. Das Gericht folgt der Argumentation der Swiss Re, dass der Versicherungsfall bereits vor Vertragsbeginn eingetreten ist. Außerdem sieht die 9. Zivilkammer die für die Verfügung erforderliche besondere Dringlichkeit nicht gegeben.

US-Gericht schließt Allianz-Strafverfahren ab

Mehr als drei Jahre nach dem Verlust von 7 Mrd. Dollar an Kundengeldern durch die Allianz Global Investors (AGI) hat ein US-Gericht das Strafverfahren gegen die Tochter des Münchener Versicherers durch ein Urteil abgeschlossen. Es bestätigte den 2022 ausgehandelten Vergleich, nach dem die Allianz fast 6 Mrd. Dollar an Entschädigungen und Geldstrafen zahlen musste und über die Tochter AGI zehn Jahre keine Fonds in den USA verkaufen darf. Erstmals wurde in der Verhandlung bekannt, dass auch Teile des Geschäfts der Allianz-Tochter Pimco von einer Sperre bedroht waren.

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