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Hakuna hält an Watchmaster fest

 Exklusiv  Nicht ganz zehn Monate nachdem der Berliner Assekuradeur Hakuna mit dem Luxusuhrenhändler Watchmaster eine Kooperation geschlossen hat, wird die Partnerschaft einer großen Belastungsprobe unterzogen: Watchmaster ist insolvent. Doch Hakuna hält an dem Start-up fest. Auswirkungen auf Policen soll die Unternehmenspleite nicht haben. Risikoträger hinter ihnen ist Element.

Moody’s senkt Ausblick für Kompositversicherer weltweit

Die Ratingagentur Moody’s hat ihren Ausblick für den weltweiten Schaden- und Unfallversicherungsmarkt auf negativ gesenkt. Die hohe Schadeninflation, teurer Rückversicherungsschutz sowie die wieder gestiegene Schadenfrequenz in der Kfz-Sparte belasten das Geschäft der Kompositversicherer. Allerdings sind die Anbieter weltweit unterschiedlich stark von den Faktoren betroffen.

Nachhaltigkeitsrisiken: Das will Eiopa wissen

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa hat ein Diskussionspapier zu Nachhaltigkeitsrisiken veröffentlicht, zu dem sich interessierte Unternehmen und Verbände bis zum 5. März 2023 äußern können. Darin skizziert die Behörde, wie sie bewerten will, ob Erleichterungen bei den Eigenkapitalregeln Solvency II in Bezug auf Investments oder andere Aktivitäten der Versicherer im Umwelt- oder Sozialbereich gerechtfertigt sind.

Allianz: Gewinnmaschine Industriekunden

Die Allianz verdient aktuell deutlich mehr an Industriekunden als an Privatkunden. Mit der Industrie erzielte der Versicherer den ersten neun Monaten des Jahres 2022 rund ein Drittel des Umsatzes in der Schaden- und Unfallversicherung, gleichzeitig aber knapp die Hälfte des Gewinns. Bei einem Allianz Inside-Gespräch mit Investoren und Analysten waren Manager um Finanzchef Giulio Terzariol sehr zuversichtlich, den Trend zu halten, berichten Teilnehmer. Mit der Inflation könne die Allianz fertig werden, erläuterte Terzariol. Die Allianz erwartet, dass in Deutschland die Kfz-Prämien für 2023 um 8 Prozent ansteigen werden, die für Hausratpolicen um 14 Prozent.

Allianz erhöht Überschussbeteiligung

Die Allianz setzt die Lebensversicherer unter Zugzwang. Während die meisten Anbieter, die schon eine Überschussbeteiligung für das kommende Jahr angekündigt haben, die Werte stabil halten wollen, kündigt der Marktführer eine Erhöhung der laufenden Verzinsung um 0,2 Prozentpunkte und der Gesamtverzinsung um 0,3 Prozentpunkte an. Grund sind unter anderem die steigenden Zinsen am Kapitalmarkt. Sie machen der Allianz auch wieder Lust auf Einmalbeiträge.

Mit wenigen Klicks zur Unternehmenspolice

 Digitale Trends 2023  Bei der Nürnberger Versicherung galt das Underwriting im Bereich Industrie und Gewerbe lange Zeit als eine der größten Baustellen. Die Mitarbeiter verschwendeten viel Zeit und Geduld mit dem Kopieren und Einfügen von Zahlen in Word-Dokumente, etwa um unterschiedliche Angebote für Kunden zu erstellen. Damit soll jetzt Schluss sein: Die Plattform des Softwareanbieters Nuclicore soll den Prozess automatisieren, günstiger machen und den Underwritern Zeit für wichtigere komplexere Aufgaben geben.

Becher bricht Schweigen zu neuem Insurtech

 Exklusiv  Nach der Insolvenz von Getsurance wagt sich dessen Gründer Johannes Becher erneut mit einem digitalen Versicherungsvermittler aus der Deckung. Mit dem Versicherungsmonitor sprach er nun erstmals öffentlich über sein neues Unternehmen. Becher und sein Mitstreiter wollen Embedded Insurance-Produkte für die Lebensversicherung entwickeln. Sie haben sich dabei hohe Ziele gesteckt: Schon bald soll jeder Europäer in einer seiner Apps mit den Policen des Insurtechs in Kontakt kommen.

Emil zieht Erfolgsbilanz für 2022

 Exklusiv  Der Hersteller von cloudbasierter Versicherungssoftware Emil zieht für 2022 eine Erfolgsbilanz. Die Zahl der Unternehmenskunden hat deutlich auf 17 Versicherer und Assekuradeure zugelegt. Gründer und Geschäftsführer Bastian Knutzen spricht vom erfolgreichsten Jahr seit Gründung des ehemaligen Assekuradeurs für Kfz-Versicherungen mit kilometergenauer Abrechnung.

Viridium holt IT-Chef von der Citigroup

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Run-off-Spezialist Viridium in Neu-Isenburg holt Jörg Günther (Bild) von der Citigroup in London als neuen Technologievorstand. Er folgt auf Martin Setzer, der das Unternehmen im März verlässt. Beide Seiten betonen, dass dies auf Setzers Wunsch geschieht. Für Run-off-Versicherer ist die Beherrschung der IT entscheidend, denn sie wollen über die Integration der verschiedenen Bestände mit höchst unterschiedlichen IT-Systemen Kosten senken. Setzer hatte zuletzt die Migration von 2,2 Millionen Verträgen der früheren Generali Leben geleitet.

Debeka läuft dem Markt davon

Die Debeka baut ihre Dominanz in der privaten Krankenversicherung (PKV) immer weiter aus. Nach einer Analyse der Ratingagentur Assekurata entfallen inzwischen mehr als 29 Prozent des Bestands in der Vollversicherung auf die Koblenzer. Die drei nächstgrößten Anbieter kommen zusammen auf knapp 25 Prozent. In der wichtigsten Sparte der PKV konnten im vergangenen Jahr bei der Zahl der Vollversicherten überhaupt nur noch zehn Unternehmen zulegen.

Digitaler Kontakt mit persönlicher Note

Die Kunden der Versicherer werden immer digitaler, damit steigen aber auch ihre Ansprüche. Auch wenn sie im Großen und Ganzen zufrieden sind mit den Digital-Angeboten der Versicherer, gibt es doch Verbesserungsbedarf. Das zeigt der „Techmonitor Assekuranz 2022“ des Marktforschungsunternehmens Heute und Morgen. Auch bei den digitalen Kanälen gilt: Je persönlicher und direkter der Kontaktweg ist, desto besser kommt er bei den Kunden an.

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