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Arag bündelt Arzt- und Krankendaten in einer App

 Digitale Trends 2018  Mit einer neuen Gesundheits-App bietet die Arag ihren Krankenversicherten digitalen Zugriff auf all ihre medizinischen Daten. Die Kunden finden chronologisch sortiert Arztbesuche, Rezepte und Röntgenbilder und können ihre Belege digital an den Krankenversicherer übertragen. Derzeit arbeitet die Arag an weiteren Funktionen: Ab dem kommenden Jahr sollen die Versicherten auch ihre Adress- und Kontodaten über die App ändern und Freitextnachrichten verschicken können.

Zurich-Chef Greco: Branche vor großen Veränderungen

Der Schweizer Versicherer hat auf seinem Investorentag am Mittwoch seine Ziele bestätigt. Die geplanten Kosteneinsparungen will Zurich bis 2019 erreichen. Als Folge der Hurrikanschäden in den USA und der Karibik erwartet Zurich-Chef Mario Greco steigende Preise. Greco wurde aber auch grundsätzlich: Die Branche stehe vor tiefgreifenden Veränderungen und müsse sich stärker den Beziehungen zu den Kunden widmen. Es reicht nicht mehr aus, nur Bestände von Policen zu verwalten, so der Zurich-Chef.

Aktuelle Serie: Digitale Trends 2018

 Digitale Trends 2018  In unserer Serie „Digitale Trends 2018“ stellen wir Initiativen vor, die für den Preis „Versicherungs-Leuchtturm“ eingereicht wurden. Er wurde am 5. Dezember in Köln vom Süddeutschen Verlag und von Google verliehen. Mit dabei sind Projekte von Insurtechs, aber auch Innovationen von etablierten Versicherern. Hier finden Sie alle Teile der Serie.

Ergo Direkt: Risikolebenspolice online abschließen

 Digitale Trends 2018  Der Nürnberger Direktversicherer Ergo Direkt bietet seit knapp einem Jahr den Online-Abschluss einer Risikolebenspolice, Gesundheitsfragen inklusive. Auch eine reine Preisabfrage ist möglich. Das macht das Angebot so interessant für den Kunden, finden die Entwickler. Denn viele Interessenten wollten sich zunächst einmal unverbindlich über den Preis einer Police informieren, bevor sie direkt alle privaten Daten an den Versicherer weitergeben.

Ringdarlehen: Grüne bohren nach

Die Grünen im Bundestag haben den Vorwurf aufgegriffen, dass sich einige Versicherer vor Inkrafttreten von Solvency II gegenseitig nachrangige Darlehen gewährt haben, um ihre Eigenmittel zu erhöhen. Finanzexperte Gerhard Schick hat die Bundesregierung in einer Anfrage zu ihrem Erkenntnisstand zu Ringdarlehen gefragt. Staatssekretär Michael Meister sieht keinen Handlungsbedarf, weil die Darlehen ab 2026 ohnehin nicht mehr als Eigenmittel gelten, geht aber offenbar davon aus, dass es solche Darlehenssysteme vor Einführung von Solvency II gab.

Start-up-Pitch: Neue Insurtechs im Wettstreit

Jungunternehmen zeigten der Versicherungsbranche auf der Konferenz ExecInsurtech in Wettbewerben, sogenannten Pitches, was sie können. Die Insurtechs warben um Partner und Investoren. In nur vier Minuten präsentierten die Gründer ihr Geschäftsmodell, anschließend stellte die Jury Fragen. Die Gewinner, Feel und Etherisc, sicherten sich einen Büroplatz im neuen Insurlab Germany in Köln und Treffen mit finanzstarken Kapitalgebern. Der Versicherungsmonitor stellt die neuen Insurtechs vor, Eindrücke der Insurtech-Wettbewerbe finden Sie in der Bildergalerie.

MLP wächst, nur nicht in der Altersvorsorge

Der Finanzvertrieb MLP hat mit Gesamterlösen von rund 440 Mio. Euro wieder Vorkrisen-Niveau erreicht. Wachstumstreiber waren vor allem die Immobilienvermittlung, das Vermögensmanagement und die Sachversicherung. In der Altersvorsorge hat das Wieslocher Unternehmen nach wie vor zu kämpfen, der Umsatz sank erneut. Unternehmenschef Uwe Schroeder-Wildberg hofft auf eine Belebung im vierten Quartal – und auf mehr Stabilität durch die Jamaika-Koalition auf politischer Ebene.

Axa will massiv Kosten sparen

Auf dem Investorentag hat Axa-Chef Thomas Buberl weitere Details zur Neuorganisation des Versicherers genannt. Die Kosten für die Zentrale sollen stark sinken. Axa will sich zudem in Zukunft auf weniger Märkte und weniger Produkte konzentrieren. Der Börsengang für einen Teil des US-Geschäfts soll im zweiten Quartal 2018 stattfinden. Mit den Erlösen will Buberl mögliche Zukäufe finanzieren.

W&W-Gewinn profitiert von Einmaleffekt

Der Finanzkonzern W&W hat seinen Gewinn in den ersten drei Quartalen um 19 Prozent auf 215 Mio. Euro gesteigert. Das Unternehmen profitierte von einem guten Schadenverlauf in der Schaden- und Unfallversicherung sowie dem Verkauf einer Bankbeteiligung. Der Gewinnbeitrag aus Personenversicherungen ging dagegen zurück. Für die neue Digitalmarke Adam Riese zieht W&W eine positive Bilanz.

Munich Re: Kein Markt wird sich entziehen können

Hermann Pohlchristoph ist seit April 2017 Mitglied des Munich Re-Vorstands und verantwortlich für das Ressort Deutschland, Asien-Pazifik, Afrika sowie für die Bereiche Central Procurement und Services. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er darüber, wie die hohen Hurrikan-Schäden in den USA den Rückversicherungsmarkt verändern werden. Pohlchristoph rechnet mit steigenden Preisen – nicht nur in den Vereinigten Staaten. Das alternative Kapital wird dem Markt trotz der Großschäden erhalten bleiben, glaubt er.

Kölner Insurlab meldet rasches Wachstum

Das Insurlab Germany in Köln, wie die Münchener Konkurrenz vom Bundeswirtschaftsministerium als einer der Digital Hubs auserkoren, kann einen raschen Zuwachs an Mitgliedern melden. Auch Zurich, Württembergische und Volkswohlbund sowie die Kanzlei Clyde werden Mitglied. Damit nähert sich die Mitgliederzahl der 40, mehr als 20 davon sind Versicherer. Die Plattform zur Vernetzung von Versicherern und Start-ups, dessen Geschäfte interimistisch vom früheren Ergo-Chef Torsten Oletzky (Bild) geführt werden, wird am heutigen Montag feierlich eröffnet. Mit der israelischen Plattform FinTLV hat das Insurlab jetzt auch einen internationalen Partner gefunden.

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