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Sascha Brehm ist neuer Risikochef bei Munich Re

Leute – Aktuelle Personalien

Die Munich Re hat zum Jahresbeginn einen neuen Group Chief Risk Officer bekommen: Sascha Brehm folgt auf Markus Hummel, der den Chefposten beim konzerneigenen Vermögensverwalter Meag übernommen hat. Brehm übernimmt auch seinen Sitz im Verwaltungsrat der Züricher Tochter New Re. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Cyberspezialisten Baobab, dem Rückversicherungsmakler Guy Carpenter und dem österreichischen Makler Greco.

KI scheitert noch an fehlendem Vertrauen

Obwohl 69 Prozent der Versicherer weltweit künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, gelangen nur 11 Prozent der entwickelten Use Cases in den Produktivbetrieb, schreibt der Berliner Automatisierungsexperte Camunda in einer aktuellen Studie. Das Problem liege im mangelndem Vertrauen der Gesellschaften in die Technologie: Viele Häuser befürchten, dass unkontrollierte KI-Agenten bestehende Prozessprobleme verschärfen könnten. Das führe dazu, dass der überwiegende Teil der eingesetzten KI-Agenten immer noch als Chatbots oder Assistenzsysteme arbeiten und keine geschäftskritischen Prozesse steuern.

Zurich bietet Milliarden für Beazley

Der Schweizer Versicherer Zurich hat dem britischen Spezialversicherer Beazley ein Übernahmeangebot in Milliardenhöhe unterbreitet und damit für viel Bewegung auf dem Kapitalmarkt gesorgt. Zu einem Kaufpreis von 1.280 Pence (14,72 Euro) je Aktie in bar will der Schweizer Konzern das in London ansässige Unternehmen vollständig übernehmen. Das Angebot entspricht einem Gesamtkaufpreis von rund 7,7 Mrd. Pfund.

Allianz steigt beim Kfz-Start-up Wrisk ein

Die Allianz vertieft ihre Beziehung zu Wrisk: Aus der 2019 gestarteten Kooperation im Kfz-Geschäft wird nun eine Beteiligung. Im Rahmen der Serie-B-Finanzierungsrunde steigt Allianz Holdings plc, die britische Holding der Allianz-Gruppe, als strategischer Investor bei der digitalen Plattform ein. Wrisk, ein Start-up aus London, ist auf eingebettete Versicherungen für den Automobilsektor spezialisiert. Die Mittel sollen in die internationale Expansion und den Ausbau der Daten- und Analysefähigkeiten fließen, heißt es.

Versicherer setzen auf Personalwachstum

Finanzdienstleister in Deutschland setzen trotz Effzienzgewinnen durch künstliche Intelligenz (KI) klar auf Personalaufbau. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Personalberaters Manpower aus Frankfurt. Demnach sind Versicherer und Banken die Unternehmen mit den höchsten Einstellungsquoten im deutschen Branchenvergleich. Das hat verschiedene Gründe.

Lloyd’s bekommt neuen Finanzchef

Leute – Aktuelle Personalien

Jim Bichard wird im April 2026 Finanzchef von Lloyd's of London. Er folgt auf Alexandra Cliff, die den Posten erst im Mai vergangenen Jahres von Burkhard Keese übernommen hatte. Personelle Neuigkeiten gibt es außerdem bei Generali, Barmenia Gothaer, Allianz Re, Munich Re, Ammerländer und Interrisk.

MRH Trowe kauft Reiseversicherungs-Assekuradeur

Mit der Travel Protect GmbH mit Sitz in Würzburg verleibt sich MRH Trowe einen weiteren Assekuradeur ein. Der Konsolidierer verstärkt mit dem Anbieter, der auf Online-Reiseversicherungen für Privatkunden spezialisiert ist, sein Geschäftsfeld Touristik. Zuvor hatte das Unternehmen bereits die Assekuradeure TAS Touristik-Assekuranz-Service und MDT Travel Underwriting übernommen, die sich vorrangig um die Absicherung von Reisebüros und -veranstaltern kümmern.

Eiopa will Europa bis 2030 widerstandsfähig machen

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa blickt mit Sorge auf die zunehmenden geopolitischen Spannungen, wirtschaftliche Instabilität und ökologischen Herausforderungen der aktuellen Zeit. Aus diesem Grund hat sie sich neue Ziele gesetzt, die sie bis 2030 verfolgen wird. Sie will den europäischen Binnenmarkt stärken und die Resilienz der Gesellschaften gegenüber Risiken wie Naturkatastrophen und Cyberbedrohungen unterstützen. Auch das eigene Vorgehen bei der Regulierung soll moderner werden.

Finanzielle Soforthilfen für Crans-Montana-Opfer

Die Opfer der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana und deren Familien erhalten vom Kanton Wallis eine finanzielle Soforthilfe von je 10.000 Franken (10.700 Euro). Außerdem soll eine Stiftung für die Opferhilfe eingerichtet werden, an die Privatpersonen und Organisationen spenden können. Die Versicherungssummen der Policen des Barbetreibers und der Gemeinde werden bei Weitem nicht ausreichen, um die Opfer zu entschädigen.

Gegen den Trend: Frauenanteil in Vorständen steigt bei Versicherern

Die Zahl der Vorständinnen in den 60 größten deutschen Versicherungsunternehmen ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Damit behauptete sich die Branche gegen den allgemeinen Trend: Bei den größten Unternehmen außerhalb des Finanzsektors gab es 2025 erstmals seit Jahren eine rückläufige Zahl von Frauen im obersten Führungsgremium. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Managerinnen-Barometers des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Bei den Aufsichtsräten der Versicherer sieht es allerdings anders aus.

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