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Das größte Risiko in der Schifffahrt sind Brände

Brände verursachen in der Schifffahrt die teuersten Schäden. Allein im ersten Halbjahr 2025 führten vier Brände zu Verlusten von über 80 Mio. Dollar (68,4 Mio. Euro). Das übertrifft den Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre deutlich, wie der Halbjahresbericht des Versichererverbands Cefor zeigt. Häufige Brandursache ist gefährliche Fracht. Doch auch das Alter der Schiffe spielt eine Rolle.

Regulatorik treibt Nachhaltigkeitsanstrengungen

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Die Regulatorik ist der Haupttreiber für die aktuellen Bemühungen der Versicherer in Sachen Nachhaltigkeit, in Zukunft verschiebt sich der Fokus aber zunehmend auf Themen wie das Management von Risiken. Das ist ein Ergebnis einer Befragung von 35 deutschen und österreichischen Anbietern. Sie sind mehrheitlich zuversichtlich, dass sie die Herausforderungen in dem Bereich stemmen werden. Und: Net-Zero-Ziele sind im Underwriting derzeit eher die Ausnahme.

Preise: Entspannung, aber nicht überall

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Die Preise in der Industrieversicherung entwickeln sich zugunsten der versicherungsnehmenden Wirtschaft, beobachten Experten. Allerdings müssen Segmente und Branchen differenziert betrachtet werden. Während die Prämien in der industriellen Sachversicherung stagnieren, steigen die Preise in der Haftpflichtversicherung, insbesondere in den USA. Problematisch bleibt die Kfz-Flottenversicherung, während die D&O-Sparte trotz zunehmender Firmenpleiten starke Preisrückgänge verzeichnet. Besonders viel Bewegung ist in der Cyberversicherung.

Regierung liebäugelt mit GKV-Zusatztarifen

Die Bundesregierung erwägt, in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) langfristig verschiedene Tarife zu ermöglichen. Die Kassen könnten dann einen Basis-Tarif anbieten und verschiedene Extra-Tarife, die zusätzlich kosten würden. Die privaten Krankenversicherer lehnen den Vorstoß vehement ab, die Kassenärztliche Bundesvereinigung findet ihn gut. Vor einigen Jahren war die AOK Rheinland/Hamburg schon einmal mit Zusatztarifen auf den Markt gegangen – sie waren ihr aber höchstrichterlich verboten worden.

Provinzial vollzieht ÖRAG-Übernahme

Die Provinzial übernimmt die Mehrheit an dem öffentlichen Rechtsschutzversicherer ÖRAG. Nachdem die Deutsche Rück und die VöV Rück ihre Anteile an den Konzern und weitere Aktionäre verkauft haben, hält die Provinzial 55,6 Prozent. Der Versicherungsmonitor hatte bereits im August über das Vorhaben berichtet. Die Öffentlichen wollen so Kosten einsparen und eine stringentere Führung des Unternehmens etablieren, wie es in Expertenkreisen heißt.

Baloise mit deutlich höherem Gewinn

Die Baloise steuert mit Rückenwind auf die geplante Fusion mit der Helvetia zu: Die Schweizer haben ihren Gewinn im ersten Halbjahr um 25,5 Prozent auf 275,9 Mio. Franken (295,5 Mio. Euro) gesteigert. Treiber waren das Nicht-Lebengeschäft sowie der Bereich Asset Management und Banking. In Deutschland konnte Baloise Beitragseinnahmen und Gewinn steigern. Wegen des Zusammenschlusses mit Helvetia wird Baloise keinen Bericht mehr zu den ersten neun Monaten veröffentlichen.

Energiewende als Risiko für Schiffsversicherer

Der Wettbewerb in den wichtigsten Regionen ist intensiv, und der Markt wird weicher, gleichzeitig werden die Risiken immer größer. So stellt sich laut der Internationalen Vereinigung der Transportversicherer (IUMI) die Lage auf dem Schiffskaskomarkt dar. Eine der großen Herausforderungen sei der Übergang zu alternativen Antriebsformen, erklärte Ilias Tsakiris: „Die Energiewende ist nicht nur eine grüne Story, sie ist auch eine Risiko-Story“, sagte der Vorsitzende des IUMI-Kasko-Komittees auf der Jahrestagung.

Stimmung der Versicherer hellt sich auf

Versicherer in Deutschland waren im zweiten Quartal des Jahres positiver gestimmt als zuvor. Das zeigt der Ifo-Konjunkturtest im Auftrag des Versichererverbandes GDV. Besonders die Schaden- und Unfallsparte habe zu diesem Bild beigetragen, erklärte Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Die Stimmung der Lebensversicherer dagegen ist leicht rückläufig, blieb in der Bewertung jedoch oberhalb des langjährigen Durchschnitts.

Lebensversicherer punkten bei Versicherten

Die Lebensversicherer haben in den vergangenen Jahren offenbar einiges getan, um ihre Servicequalität zu verbessern. Die Kundinnen und Kunden sind wesentlich zufriedener mit den Anbietern geworden, wie eine Befragung des Analysehauses Assekurata Solutions zeigt. Mit Blick auf Faktoren wie die telefonische Erreichbarkeit, die Informationspolitik oder die Digitalisierung sind die Lebensversicherer nach der Erfahrung der Versicherten demnach deutlich besser geworden.

Aktuare für Garantielockerung in der bAV

Versicherungsmathematiker wünschen sich nach einer raschen Umsetzung des geplanten Betriebsrentenstärkungsgesetzes weitere Reformen in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Geltende Garantievorgaben sollten gelockert werden, um die Renditechancen zu erhöhen, forderten Experten des Instituts IVS in einem Pressegespräch. Die angekündigte Frühstart-Rente für Kinder hat aus ihrer Sicht das Potenzial, eine wichtige Komponente für die Altersvorsorge zu werden.

Miriam Marx steigt bei GGW auf

Leute – Aktuelle Personalien

Die Maklergruppe GGW hat Miriam Marx (Bild) zur Geschäftsführerin der neuen Einheit LBU Financial Lines GmbH ernannt, in der das Financial Lines-Geschäft aller zu GGW gehörenden Maklerhäuser gebündelt wird. Geleitet wird die Einheit ab 2026 von Michael Hendricks Junior. Außerdem: Okan Özdemir ist neuer Gesundheitschef von Allianz Partners. Er ersetzt Ida Luka-Lognoné. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei beim Reiseportal Booking.com.

Europäische Versicherungsbranche wächst stark

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Die größten Versicherer Europas haben ein starkes Jahr hinter sich: Laut der European Insurance Study 2025 des Beratungsunternehmens Zeb stieg der Umsatz der 25 größten Versicherer 2024 um 8,5 Prozent auf 652 Mrd. Euro. Ihre Gewinne legten seit 2022 um fast 80 Prozent zu, getrieben von höheren Zinsen, einer Markt­erholung und effizienteren Prozessen. Zudem zeigt sich eine zunehmende Konsolidierung.

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