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Versicherer sehen sich bei Brexit auf Kurs

Die Gefahr eines ungeregelten Austritts Großbritanniens ist nach der Ablehnung des zwischen dem Land und der EU ausgehandelten Abkommens durch das britische Parlament vergangene Woche gestiegen. Rolf Ketzler vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft sieht die Branche zwar auf einen harten Brexit vorbereitet, warnte aber auf einer Veranstaltung in Berlin vor den Folgen für die Wirtschaft insgesamt. Ein Vertreter des Auswärtigen Amts schloss eine Befristung des sogenannten Backstops zur Vermeidung einer festen Grenze zwischen Irland und Nordirland aus.

Interrisk mit neuem Vertriebschef

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Versicherer Interrisk, eine Tochtergesellschaft der Vienna Insurance Group, hat Marcus Stephan (Bild) zum Vertriebsdirektor ernannt. Er soll zudem die Nachfolge von Vertriebs- und Marketingvorstand Dietmar Willwert antreten, der im Mai 2020 in den Ruhestand geht. Außerdem: Der Rückversicherer Swiss Re hat Archie Kane zum Verwaltungsratsvorsitzenden seiner Run-off-Tochter ReAssure bestimmt. Beim Regensburger Maklerverbund Status übernimmt Jürgen Schirmer die Leitung des Vertriebs. Tina Störmer ist neue Deutschlandchefin des Vermögensverwalters Swiss Life Asset Managers. Lars Breustedt wird Vorstand beim Finanzvertrieb Formaxx.

Allianz bestätigt Euler-AGCS-Projekt

Die Allianz hat bestätigt, dass es interne Diskussionen über ein engeres Zusammenrücken des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) und des Kreditversicherers Euler Hermes gibt. „Wir untersuchen in einem gemeinsamen Projekt, wie die Unternehmen möglicherweise künftig enger zusammenarbeiten könnten“, erklärte ein AGCS-Sprecher in einer Stellungnahme. Damit reagierte das Unternehmen auf einen Artikel im Versicherungsmonitor, nach dem die Allianz SE die beiden global tätigen Unternehmen fusionieren will. Dagegen erklärte der AGCS-Sprecher, es sei viel zu früh, etwas über die praktischen Folgen des Projektes zu sagen, da es viele Optionen gebe.

Joint Venture von Ottonova und Global Side

Der digitale private Krankenversicherer Ottonova geht über ein Gemeinschaftsunternehmen als Anbieter digitaler Lösungen für Krankenversicherer auf den Markt. Der junge Versicherer hat ein Joint Venture mit der Global Side Group gegründet, einem auf die IT-Beratung und -Unterstützung von Versicherern und anderen Finanzdienstleistern spezialisierten Unternehmen. Ein Ziel ist es, die bei Ottonova entwickelte digitale Expertise auch anderen Versicherern anzubieten. Das Joint Venture Global Scale Solutions hat bereits einen Kunden aus der Branche: Es baut eine Rechnungs-App für die Süddeutsche Krankenversicherung.

Generali gründet Kunstversicherer

Die Generali gründet einen neuen weltweit agierenden Kunstversicherer mit Sitz in München, der Museen und Privatleute versichern soll und damit vor allem gegen Axa und Hiscox antritt. Deutschlandchef Giovanni Liverani verkündete die Gründung in der Alten Pinakothek in München – wo die Generali eine Ausstellung über florentinische Maler des 14. Jahrhunderts sponsert. Zum Geschäftsverlauf 2018 sagte Liverani, es sei das beste Jahr in der Geschichte der Generali Deutschland gewesen.

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