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Käse aus Bayern

Die Allianz hat das Rennen um den „Versicherungskäse des Jahres“ gemacht, den der Bund der Versicherten (BdV) erstmals verliehen hat. Mit der Negativ-Auszeichnung wollen die Verbraucherschützer das „sinnloseste, überflüssigste oder schädlichste“ Produkt prämieren. Den Ärger des BdV verdiente sich die Allianz mit ihrer Police „Rund um den Arenabesuch“, die Unfälle, Verspätungen und Schlüsselverlust im Zusammenhang mit Heimspielen des FC Bayern absichert.

Krach um Bewertungsreserven geht weiter

Wer geglaubt hat, mit dem 2014 verabschiedeten Lebensversicherungsreformgesetz sei der Streit um die Kundenbeteiligung an den stillen Reserven vom Tisch, hat sich getäuscht. Denn der Bund der Versicherten (BdV) hält die Neuregelung für verfassungswidrig und will jetzt einen einzelnen Versicherer verklagen, um das Verfahren dann durch alle Instanzen führen zu können. Das war eines der Ergebnisse der Podiumsdiskussion bei der Wissenschaftstagung des BdV.

Allianz Leben: Kunden wollen Garantie

Alf Neumann, Vorstandsmitglied der Allianz Lebensversicherung, glaubt nicht, dass sich Policen ohne Garantie in der Lebensversicherung durchsetzen werden. Die Kunden wollten Garantien, sagte er auf einer Veranstaltung des Bundes der Versicherten. Neumann forderte Nachbesserungen an der Riesterrente, um so eine größere Verbreitung zu erreichen. So sollten auch Selbständige die Förderung beanspruchen können.

Vorstand Moschner verlässt Allianz Deutschland

 Leute – Aktuelle Personalien  Andree Moschner, zuständig für das Ressort Operations im Vorstand der Allianz Deutschland, verlässt das Unternehmen. Wo er hingeht, ist nicht bekannt. Allianz Deutschland-Chef Manfred Knof übernimmt das Amt vorläufig selbst. Moschners Weggang könnte mit einem befürchteten Umbau der Vorstände bei der Allianz zusammenhängen.

Noch Luft nach oben bei PKV-Policen für Arbeitnehmer

Die betriebliche Krankenversicherung hat großes Potenzial und kann sich langfristig zu einer eigenständigen Säule in der privaten Krankenversicherung entwickeln. Davon geht der Vorsitzende des PKV-Verbands Volker Leienbach aus. Bis dahin liegt aber noch ein weiter Weg vor der Branche: Die Vertriebe müssen sich stärker um das Thema kümmern und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer von den Vorteilen überzeugen. Die Axa sieht in der Digitalisierung eine gute Möglichkeit, das Geschäft weiterzuentwickeln.

Zurich will 500 Stellen abbauen

Der Versicherer Zurich Deutschland will an seinen Prozessen und Strukturen arbeiten. Die Gesellschaft müsse besser, schlanker und kostengünstiger werden, sagte Deutschland-Chef Ralph Brand im Interview mit dem Versicherungsmonitor und der Süddeutschen Zeitung. Das wird nicht ohne Personalabbau gehen. Brand geht davon aus, dass die Zurich in zwei Jahren bis zu 500 Stellen weniger haben wird als heute. Die Marke Deutsche Allgemeine will Zurich aufgeben.

Globaler Kfz-Versicherungsmarkt auf Wachstumskurs

Weltweit haben die Autoversicherer im Privat- und Firmenkundengeschäft vergangenes Jahr Bruttoprämien in Höhe von 669,7 Mrd. Dollar erwirtschaftet. Die USA waren erneut größter Markt, allerdings ist die Bedeutung des Landes gemessen am weltweiten Prämienvolumen rückläufig, berichtet Finaccord. Die globalen Bruttoprämieneinnahmen, die zwischen 2010 und 2014 um jährlich 5,1 Prozent gewachsen sind, werden nach Einschätzung der Unternehmensberatung in den kommenden Jahren ähnlich stark zulegen.

Betriebliche Krankenversicherung attraktiver gestalten

Als Instrument der Mitarbeitergewinnung und -bindung fristet die betriebliche Krankenversicherung immer noch ein Schattendasein. Bei vielen Unternehmen ist das Thema noch nicht angekommen, sagte Volker Hansen, der Abteilungsleiter Soziale Sicherung bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) auf einer Fachkonferenz in Düsseldorf. Die Unternehmen bräuchten aber von Seiten der Politik mehr Handlungsspielräume. Zudem müssten die Versicherer mit ihren Angeboten auf die spezifischen Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eingehen.

PKV: Keine Unterstützung beim Rechnungszins

Die privaten Krankenversicherer haben offensichtlich keinen politischen Rückhalt bei ihrer Forderung, die notwendige Absenkung des Rechnungszinses im Bestand zu einem eigenständigen Auslöser für Beitragsanpassungen zu machen. Das zeigt die Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken. Danach hält die Bundesregierung die bisherigen Regelungen für ausreichend. Die Antwort unterstreicht auch, dass die Absenkung des Rechnungszinses inzwischen die Regel ist und nicht mehr die Ausnahme.

Zurich meldet US-Probleme und sagt RSA-Kauf ab

Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich muss die Reserven in der US-Haftpflichtversicherung deutlich erhöhen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Außerdem trifft die Explosionsserie im chinesischen Hafen Tianjin das Unternehmen mit rund 275 Mio. Dollar. Die geplante Übernahme des britischen Rivalen RSA hat Zurich abgesagt. Aktionäre hoffen jetzt wieder auf eine Sonderdividende, die das Unternehmen vor Aufnahme der Gespräche mit RSA in Aussicht gestellt hatte.

PKV investiert in ihr Image

Mit einer neuen Kampagne wollen die privaten Krankenversicherer (PKV) ihr Image aufpolieren und ihre gesellschaftliche Bedeutung betonen. In Anzeigen und Filmen unterstreichen sie die Leistungen von Ärzten, Krankenschwestern und Vertretern anderer Gesundheitsberufe. Die Kampagne „Für unsere Gesundheit“ hat zwei Botschaften. Erstens: Das deutsche Gesundheitswesen ist nicht zuletzt dank der Menschen, die dort arbeiten, gut. Zweitens: Die PKV trägt ihren Teil dazu bei.

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