Der irische Industrieversicherer XL Group Plc übernimmt den Bermuda-Versicherer Catlin Group Limited für rund 4,2 Mrd. Dollar. Damit will der Schaden- und Unfallversicherer seine Kompetenz in der Versicherung spezieller Risiken ausbauen. Die Übernahme soll Mitte 2015 erfolgen. XL wird durch den Zusammenschluss zu einem der zehn größten Rückversicherer weltweit.
Versicherer
Google startet Vergleichsportal in den USA
Nach etlichen Verzögerungen steht der Internetriese Google offenbar kurz davor, ein Online-Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen in den USA zu starten. Bisher ist der Internetgigant nur in Großbritannien mit einem entsprechenden Angebot vertreten. Aus Frankreich hat er sich bereits wieder zurückgezogen, die Pläne für Deutschland sind ungewiss.
Allianz: Erste Zahlung an Familien der AirAsia-Opfer
Eineinhalb Wochen nach dem Absturz des AirAsia-Fluges zahlt die Allianz erste Entschädigungen an die Hinterbliebenen der Absturzopfer. Es handle sich nicht um endgültige Summen, betont der Versicherer. JP Morgan schätzt, dass die Allianz insgesamt 20 Mio. Euro für den Schaden zahlen muss.
Zurich Deutschland verlässt Bonn
Die Zurich Deutschland legt ihre Niederlassungen im Rheinland in Köln zusammen. Der Standort Bonn wird aufgegeben. Die 1.500 Mitarbeiter aus Bonn und 1.200 Mitarbeiter aus Köln ziehen in einen noch zu errichtenden Neubau, der genaue Ort steht noch nicht fest.
Linke stellt Kleine Anfrage zur Generali-App
Die Fraktion Die Linke hat in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung Antworten auf deren Umgang mit der Datensammlungswut der Versicherungswirtschaft gefordert. In dem bereits im Dezember eingereichten Dokument fragt die Partei, ob die Regierung eine Regulierung des Marktes für Gesundheits-Apps plant. Hintergrund ist die Ankündigung der Generali im November, künftig Gesundheitsdaten von Kunden elektronisch zu sammeln und bei gesundheitsbewussten Verhalten Rabatte zu gewähren.
Munich Re: Wenige Wetterextreme in 2014
Wetterextreme und Erdbeben verursachten 2014 weltweit relativ geringe versicherte Schäden, meldet Munich Re. Grund seien das Ausbleiben schwerer Katastrophen und verbesserte Frühwarnsysteme. Insgesamt musste die Assekuranz 31 Mrd. Dollar für die Folgen von Naturkatastrophen zahlen, 8 Mrd. Dollar weniger als 2013. Munich Re rechnet aber nicht damit, dass sich dieser Trend fortsetzt.
Haftpflichtkasse Darmstadt mit neuem Vorstand
Rechtsanwalt Jürgen Wolters von der Kanzlei Bach Langheid Dallmayr wird Vorstand bei der Haftpflichtkasse Darmstadt, der Vorstandsvorsitzende Dieter Grathwohl verlässt das Unternehmen. Neue Gesichter gibt es auch in den Vorständen der Nürnberger Kranken- und Lebensversicherung.
Tipps mit Sparversprechen
Eine neue Unternehmensberatung verspricht mittelständischen Unternehmen Einsparungen beim Versicherungsschutz. Hinter der „Unternehmer Beratung“ stehen unter anderem ehemalige AWD- und Formaxx-Manager. Bei der Vermittlung von Versicherungen agiert die Firma als Tippgeber.
Moderate Schäden durch Naturkatastrophen
Naturkatastrophen haben 2014 in Deutschland versicherte Schäden von rund 2 Mrd. Euro verursacht. Für die Versicherer hat sich die Situation nach den Rekordschäden des Vorjahrs damit wieder normalisiert. Trotz des Rückgangs warnt der GDV mittel- und langfristig vor höheren Schäden im Zuge des Klimawandels.
Privatpatienten erhalten mehr Physiotherapien
Die privaten Krankenversicherer lassen sich die Heilmittelversorgung ihrer Versicherten deutlich mehr kosten als die gesetzlichen Krankenkassen. Nach einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV erzielten Krankengymnasten und andere Therapeuten im Jahr 2013 durch die Behandlung von Privatpatienten einen Mehrumsatz von 936 Mio. Euro.
Favoriten unserer Leser: Meistgeklickt im Jahr 2014
Vertriebsstrukturen, Digitalisierung, Machtkämpfe – die Liste der zehn meist geklickten Texte des Jahres 2014 auf Versicherungsmonitor.de zeigt, für welche Themen sich unsere Leser besonders interessieren.
2014: Der Jahresrückblick
Am Ende des Jahres blickt der Versicherungsmonitor zurück – auf die spannendsten Deals, die wichtigsten Personalien und die aufregendsten Ereignisse in den verschiedenen Sparten.
Debeka zahlt 1,3 Mio. Euro Geldbuße
Die Debeka muss wegen des Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen bei der Zusammenarbeit mit Tippgebern im öffentlichen Dienst eine Geldbuße von 1,3 Mio. Euro zahlen. Damit ist das Verfahren des rheinland-pfälzischen Datenschutzbeauftragten gegen den Versicherer beendet. Die Debeka stellt zudem 600.000 Euro für eine Stiftungsprofessur zur Verfügung.
US-Versicherer: Mehrheitlich ohne Cyberversicherung
Mehr als die Hälfte der US-Versicherer hat für das eigene Unternehmen keine Cyberversicherung. Das ergab eine Befragung der Unternehmen durch die Ratingagentur AM Best. Weitere Erkenntnisse: Nur 14 Prozent der Gesellschaften bieten selbst Cyberdeckungen an. Bei der Nutzung von sozialen Netzwerken durch US-Versicherer hat Facebook mit weitem Abstand die Nase vorn.
Allianz Frankreich muss 50 Mio. Euro Strafe zahlen
Die französische Lebensversicherungstochter der Allianz ist von der Finanzaufsicht mit einer Strafe von 50 Mio. Euro belegt worden. Der Versicherer habe sich unzureichend bemüht, Erben von verstorbenen Versicherten ausfindig zu machen. Es handele sich um eine „massive und anhaltende Pflichtverletzung“. Die Allianz prüft, ob sie gegen die Entscheidung der Aufsicht klagt.














