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Zurück in die Zukunft: Änderung des Revisionsrechts

Legal Eye – die Rechtskolumne: Damit Banken und Versicherer nachteilige Urteile des Bundesgerichtshofs nicht in letzter Sekunde verhindern, hat der Gesetzgeber das Revisionsrecht geändert: Ab dem 1. Januar 2014 ist nach Beginn der mündlichen Verhandlung eine Revisionsrücknahme oder ein Anerkenntnis ohne Zustimmung der anderen Partei nicht mehr möglich. Die entscheidende Frage ist, ob die betreffenden Verfahren künftig überhaupt noch zum Bundesgerichtshof gelangen.

Arag und Roland-Eigner reden über Fusion

Axa-Deutschlandchef Thomas Buberl und Arag-Eigner Paul-Otto Faßbender sprechen über ein Zusammengehen der beiden Rechtsschutzspezialisten Roland und Arag. Völlig unklar ist dabei, wer wen übernimmt – und ob es bei dem Ganzen nicht vor allem darum geht, dass Axa und andere Roland-Eigner elegant aus einem ungeliebten Gemeinschaftsunternehmen herauskommen.

„Xaver“ wird wohl billiger als „Christian“

„Xaver“ tobt noch über Norddeutschland, für Schadenschätzungen ist es zu früh. Nach allen bislang vorliegenden Informationen ist es aber wahrscheinlich, dass der Orkan weniger Schäden angerichtet hat als zunächst vermutet und auch weniger als „Christian“ im Oktober. Versicherer und Rückversicherer rechnen bei aller Vorsicht mit einer niedrigeren Belastung.

Neuer PKV-Ombudsmann

Der FDP-Politker Heinz Lanfermann wird neuer Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung. Er folgt auf den ehemaligen Präsidenten des Bundesaufsichtsamts für das Versicherungswesen Helmut Müller.

Landtagsanhörung: „Provinzial-Privatisierung 2001 ungültig“

Die Privatisierung des Versicherers Westfälische Provinzial beschäftigt den nordrhein-westfälischen Landtag. In einer Anhörung des Haushalts- und Finanzausschusses erklärte der Mainzer EU-Rechtsexperte und Jura-Professor Meinrad Dreher am Dienstag, die Umwandlung des öffentlich-rechtlichen Versicherers in eine Aktiengesellschaft habe gegen EU-Beihilferecht verstoßen. Daher sei sie nichtig.

Tippgeber bleiben in einer Grauzone

Wer Versicherungen vertreibt, muss sich in der Regel als Vermittler registrieren. Oft versuchen gerade branchenfremde Unternehmen das zu umgehen, und verstecken sich hinter dem rechtlich nicht geregelten Begriff des Tippgebers. Die Aufsichtsbehörden agieren dann meist zu zurückhaltend, kritisiert der Fachanwalt für Versicherungsrecht Norman Wirth.

R+V senkt Überschussbeteiligung

Als erster großer Lebensversicherer hat die R+V die Überschussbeteiligung für 2014 deklariert. Die Kunden des zur genossenschaftlichen Finanzgruppe gehörenden Versicherers erhalten statt derzeit 3,6 Prozent  im kommenden Jahr 3,4 Prozent gutgeschrieben.

Fitch hält deutsches Sachgeschäft für stabil

Die Ratingagentur Fitch sieht den deutschen Schaden- und Unfallmarkt weiterhin im Status „stabil“. Starkes Wachstum und eine mittelfristig verbesserte Schaden- und Kostenquote wirken sich positiv aus, hohe Katastrophenschäden und sinkende Kapitalanlageerträge negativ. Fitch schätzt, dass Flut und Hagel die Erstversicherer netto 1,5 Mrd. Euro außerhalb des normalen Katastrophenbudgets gekostet haben.

Signal Iduna ernennt Vorstand mit klingendem Namen

Die Signal Iduna Gruppe hat neue Vorstandsmitglieder benannt. Stefan Kutz, 45, wird zum 1. Juli nächsten Jahres verantwortlicher Vorstand für das Kompositgeschäft, Martin Berger, 48, ist ab 1. Januar 2014 für das Finanzressort verantwortlich. Unterdessen hat die Schweizer CSS einen neuen Vorstandsvorsitzenden berufen und der Chef von RSA-Irland ist im Streit zurückgetreten.

Herbert Fromme

Großvertriebe in schwerer See

Herbert Frommes Kolumne: Die Finanzkrise sorgt für Probleme bei Großvertrieben wie MLP, Formaxx und DVAG. Kein Wunder, dass sich bei einer Reihe von Vertrieben Anteilseigner verabschieden oder verabschieden wollen. Das Geschäftsmodell ist in der jetzigen Form kaum haltbar.

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