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GGW kauft Hamburger Makler O. Giffey

Der Maklerkonsolidierer GGW bleibt umtriebig. Neuester Zukauf ist der familiengeführte Versicherungsmakler O. Giffey mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen ist auf Industrie- und Gewerbekunden spezialisiert mit besonderem Fokus auf Transportrisiken. Die Geschäfte wird Alexandra Schaar führen, die bereits in vierter Generation für das Unternehmen tätig ist.

Transitionsrisiken: Ferma kritisiert Deckungslücken

Industrieversicherer geloben gern, ihre Kunden beim Umgang zur Netto-Null-Emissionen bestmöglich zu unterstützen. Laut einem Whitepaper der europäischen Risikomanagervereinigung Ferma ist es damit aber nicht weit her. Sie kritisiert Deckungslücken, Ausschlüsse und Kapazitätsengpässe – bei alten „braunen“ Risiken wie Kohle, aber auch bei neuen „grünen“ Risiken wie Offshore-Wind- und Solarfarmen. Während Versicherer auf spärliche Daten verweisen, sieht Ferma auch einen Mangel an Expertise bei den Anbietern.

Howden startet Luftfahrtgeschäft in Deutschland

Leute – Aktuelle Personalien

Der Maklerkonsolidierer Howden steigt in Deutschland mit einem neuen Team ins Luftfahrtgeschäft ein. Geleitet wird es von Carsten Nawrath, Experte für Luft- und Raumfahrtversicherungen, der von Starr Insurance aus München kommt. Außerdem: Der Industrieversicherer QBE Deutschland verstärkt sein Cyber Underwriting mit zwei neuen Mitarbeitenden. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Versicherungskammer, bei den Beratern Oliver Wyman und Horn & Company sowie beim Kreditversicherer Allianz Trade in Nordeuropa. 

Nürnberger mit Fortschritten im ersten Halbjahr

Bei der angeschlagenen Nürnberger ging es im ersten Halbjahr wieder bergauf: Das Konzernergebnis liegt deutlich im positiven Bereich, nachdem das Halbjahresergebnis 2024 bei minus 23 Mio. Euro und das Gesamtjahresergebnis sogar bei 77 Mio. Euro gelegen hatte. Die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen zeigten Wirkung, hinzu kamen Veräußerungserlöse. Die schwer zu planende Schadenentwicklung und eine erwartete Steuerbelastung werden das Gesamtjahresergebnis jedoch vermutlich drücken.

Steigende Anforderungen an Mittelständler

Mittelständische Industrieversicherungskunden in Deutschland müssen inzwischen teils Anforderungen erfüllen, wie Versicherer sie früher fast nur an Großunternehmen gestellt haben. Zu diesem Ergebnis kommt der Makler Südvers in seinem aktuellen Marktmonitor. Treiber sind Naturgefahren, geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten. Und: Der Markt hierzulande präsentiert sich vielschichtiger als international, wo sich bereits die Anzeichen für eine Entspannung abzeichnen.

Versicherungsschutz für PFAS: Alles klar?

Legal Eye – Die Rechtskolumne

„Industrieversicherer schaffen Klarheit über Risiken von Ewigkeitschemikalien“ – so überschrieb der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) seine Pressemitteilung vom 15. April 2025 zum neuen PFAS-Ausschluss in den Musterbedingungen der Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherungen sowie Umweltrisikoversicherungen. Doch klar war aus Sicht der versicherungsnehmenden Wirtschaft herzlich wenig. Nachdem sich nun der Rauch der Diskussionen verzogen hat, müssen die Folgen für die Industrie nüchtern analysiert werden.

Büchter: Preise sinken für gute Risiken

Exklusiv

Die Industrieversicherung zeigt sich „diffus und heterogen“, berichtet Kai-Frank Büchter (rechts), Aon-Chef für die DACH-Region, im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Aber Büchter und sein Stellvertreter Hartmuth Kremer-Jensen sehen einen Gesamttrend bei den Preisen, der nach unten zeigt. Beide warnen vor dem Risiko der Unterversicherung, das in der Hartmarktphase größer geworden ist. „Die Deckungen sind an vielen Stellen durchlöchert.“

Monte Carlo und Lebensversicherer

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Das Rückversicherungstreffen in Monte Carlo und das Strategiemeeting Lebensversicherung des Handelsblattes

Lebensrückversicherung im Trend

US-Lebens- und Rentenversicherer setzen zunehmend auf Rückversicherung als strategisches Kapital- und Risikomanagementinstrument. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur A.M. Best in einem aktuellen Bericht im Vorfeld des Rückversicherungstreffens in Monte Carlo. Den sogenannten Offshore-Rückversicherern, also Gesellschaften in Bermuda und auf den Kaimaninseln, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Wem Drohnen drohen

US-amerikanische Versicherer setzen vermehrt Drohnen ein, um die Gebäude und Grundstücke ihrer Versicherungsnehmer aus der Luft zu kontrollieren – allerdings unangemeldet, wie das US-Finanzportal Moneywise berichtet. In der Folge könnten die Gesellschaften Beiträge erhöhen oder sogar Policen kündigen. Viele Kunden der US-Versicherer bewerten dieses Verhalten als übergriffig. Ist ein solches Szenario auch in Deutschland denkbar?

Studie: Cyberversicherungsmarkt „gereift“

Der Cyberversicherungsmarkt wird immer komplexer. Die Risiken steigen, das Angebot an Policen auch, Versicherer wie Versicherte wissen immer besser, worauf es für sie ankommt. Das IT-Sicherheitsunternehmen Arctic Wolf kommt deswegen zu dem Schluss, dass der Markt „gereift“ ist. Angesichts einer steigenden Gefahr von Cyberangriffen ist das auch notwendig. Darüber hinaus bieten sich weitere Wachstumschancen.

Westfield Insurance holt Henning Haagen

 Leute – Aktuelle Personalien  Henning Haagen, langjähriger Manager im Industriegeschäft der Allianz und zuletzt einige Monate beim Londoner MGA Hive beschäftigt, wechselt zu Westfield. Bei dem US-Schaden- und Unfallversicherungsverein ist er ab Anfang September als Chief Underwriting Officer tätig. Außerdem: Der Filmversicherer SCR Special Risk Consortium meldet einen Neuzugang, und Guy Carpenter wirbt einen hochrangigen Manager von Aon Reinsurance ab.

Private Equity schrumpft. Und die Makler?

 Herbert Frommes Kolumne  Noch werden Maklerfirmen zum 15- oder 16-Fachen eines schön gerechneten operativen Gewinns gekauft. Die Blase ist zumindest in Deutschland noch nicht geplatzt. Doch es gibt Anzeichen dafür, dass es schwieriger wird. So sucht der Kölner Makler Global bislang vergeblich einen Käufer für einen Milliardendeal. Das Langfristproblem: Den Private-Equity-Firmen fällt es immer schwerer, Anlegergelder einzuwerben.

Die Woche in Bildern 35/2025

Woche in Bildern

Ein Staubsturm in Nevada, eine mit Brandverzögerer besprühte Brücke in Kalifornien, der Großbrand im Hamburger Hafen, die Sturzflut im Norden Indiens und ein erschossener Schnabelwal auf Sylt: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Zeitreise: Katrina, Bayern-Flut, Allianz, Converium, Swiss Re

 Vor 20 Jahren  Ende August 2005 richtete der Wirbelsturm „Katrina” große Schäden im Süden der USA an, vor allem in New Orleans. In Deutschland machte die Allianz Schlagzeilen. Sie erzielte außergewöhnlich hohe Gewinne und konnte den Abrieb bei Kfz-Risiken verlangsamen. Der Rückversicherer Converium, der später von Scor übernommen wurde, schrieb 2005 wieder schwarze Zahlen, und Swiss Re holte einen neuen Spitzenmanager. Jacques Aigrain sollte eine besondere Rolle in dem Unternehmen spielen.

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