Überzogene Regulierung bedroht den deutschen Versicherungsstandort, ein Beispiel sind die 150 Seiten zur Umsetzung der EU-Richtlinie für Sanierung und Abwicklung IRRD. Das sagte Verbandspräsident Norbert Rollinger auf der Regulierungskonferenz des GDV in Berlin. Ein Vertreter der CDU signalisierte Bereitschaft nachzusteuern.
Versicherer wollen wie Trade Republic sein. Keine gute Idee
Der Online-Broker Trade Republic setzt im Kundenservice jetzt auf echte Menschen statt auf Chatbots. Versicherer können davon lernen, sagte GDV-Präsident Norbert Rollinger auf einer Veranstaltung. Die Neobanken taugen aber nicht als Vorbild, meint Redakteurin Anja Hall.
Hitzige Debatte über Arbeitsplatzabbau durch KI
Die Sorge, durch den breitflächigen Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Versicherungsbranche den eigenen Job zu verlieren, ist allgegenwärtig. Davon berichtete Martina Grundler von der Gewerkschaft Verdi auf der Messe InsureNXT. In einer Podiumsdiskussion wirft sie den Versicherern vor, bei dem Thema nicht ehrlich zu sein.
Digitalisierung und Versicherer im Fokus
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Insurtech-Messe InsureNXT, Digitalisierungs-Webinar von Taylor Wessing, Jahreszahlen von Arag und Barmenia Gothaer sowie Quartalszahlen von Generali.
Altersvorsorgereform: R+V will aktiver Player sein
Bei der Altersvorsorgereform musste die Versicherungsbranche einige Kröten schlucken. Trotz Kritik am staatlichen Standardprodukt und mangelnden Erleichterungen bei den Beratungspflichten begrüßt der Versicherer R+V die Pläne der Bundesregierung – und will bei Altersvorsorgedepot und Frühstartrente kräftig mitmischen.
Lohrmanns Verunsicherung: Schiffbruch in Sicht
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Lebensversicherer blicken optimistisch in die Zukunft.
Lohrmanns Verunsicherung: Therapieversuch
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Versicherer und Vermittler vor endgültiger Trennung?
R+V wächst deutlich und baut Einmalbeitragsgeschäft kräftig aus
Die R+V ist 2025 bei den Beiträgen um 8,6 Prozent auf rund 23 Mrd. Euro gewachsen, in der deutschen Erstversicherung um 9,3 Prozent auf 17,5 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung basiert das Wachstum vor allem auf dem deutlich ausgebauten Einmalbeitragsgeschäft. Im Schaden- und Unfallbereich konnte die Gruppe die Schaden- und Kostenquote wieder in den profitablen Bereich bringen. Erneut betont Vorstandschef Norbert Rollinger, das Potenzial im genossenschaftlichen Lager stärker ausschöpfen zu wollen.
Neue Töne von Versicherungschefs, weiter so vom GDV
Stefanie Schlick, Chefin der Sparkassenversicherung Sachsen, und Axa-Deutschlandchef Thilo Schumacher fanden beim SZ-Versicherungstag Anfang Februar deutliche Worte zur Lage der Branche. GDV-Präsident Norbert Rollinger dagegen glaubt, dass eigentlich alles in Ordnung ist. In der Branche hat endlich die längst überfällige Diskussion begonnen, schreibt Herbert Fromme.
Rollinger: Angst vor KI ist ein schlechter Ratgeber
Norbert Rollinger hält die Sorge vor Jobverlust durch künstliche Intelligenz (KI) für unbegründet. Beschäftigte sollten die Technologie als Chance und nicht als Bedrohung sehen, sagte der GDV-Präsident und R+V-Chef vor Journalisten in Frankfurt. Umbrüche habe es immer gegeben. Arbeitsplätze hätten sich dabei zwar gewandelt, seien aber nicht verschwunden.
Rollinger: „Das ist keine Kampfansage“
Die Versicherungsbranche blickt optimistisch auf die anstehenden Reformen bei der staatlich geförderten Altersvorsorge und der Elementarversicherung für Hausbesitzer. Auf der Jahresmedienkonferenz des Lobbyverbands GDV warben Präsident Norbert Rollinger und Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erneut für ihre Positionen. Beim angekündigten Standardprodukt in der privaten Altersvorsorge forderten sie eine Aussetzung der Beratungspflicht, um mit der Konkurrenz gleichzuziehen. Das richte sich nicht gegen den Vertrieb, betonte Rollinger.
Weniger Angst vor dem KI-Austausch
Nimmt die künstliche Intelligenz (KI) den Beschäftigten der Versicherungsbranche die Jobs weg? Zumindest 1.500 von ihnen, die noch bei Allianz Partners angestellt sind, passiert das aktuell. Statt auf eine zunehmende KI-Angst deutet eine aktuelle Studie jetzt auf das Gegenteil hin: Die Angst in der Branche, von der Technologie ersetzt zu werden, nahm zuletzt deutlich ab. Grund zur Beruhigung ist das allerdings längst nicht.
Rollinger zu Allianz: „Das schafft kein Vertrauen“
R+V-Chef Norbert Rollinger wirft der Allianz „unnötige Panikmache“ vor. Das Unternehmen hatte, wie der Versicherungsmonitor berichtete, den Abbau von mehr als 1.500 Stellen bei Allianz Partners mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) begründet. Das sei nicht förderlich dabei, die Akzeptanz neuer Technologien zu stärken und Belegschaften auf Veränderungen vorzubereiten, findet Rollinger. Sein Unternehmen setze auf vorausschauende Personalplanung, sagte er bei einer Handelsblatt-Konferenz.
„Nicht aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen“
Die Versicherungsbranche sollte sich disruptiven Entwicklungen, beispielsweise künstlicher Intelligenz (KI), nicht verschließen, sondern offen proaktiv damit umgehen, findet Norbert Rollinger, R+V-Chef und Präsident des GDV. „Die neue Welt klopft an, und wir sollten ihr die Tür öffnen und nicht aus Angst vor dem Tod Selbstmord begehen, sondern wirklich versuchen zu gestalten“, sagte er bei einer MCC-Konferenz. KI und Machine Learning könnten den Versicherern helfen, effizienter und besser zu werden – und auch den Umgang mit schwer zu versichernden Risiken wie dem Klimawandel erleichtern.
Geordnete Erneuerung in Baden-Baden
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Rückversicherertreffen in Baden-Baden und die MCC-Konferenz „Insurance Today and Tomorrow“ in Frankfurt













