Die neuen Konzernchefs klopfen an

Herbert Frommes Kolumne

Die Chefs der meisten großen deutschen Versicherer sind um die 60. Eine ganze Generation wird in den kommenden zwei bis fünf Jahren abtreten, darunter Oliver Bäte, Markus Rieß, Norbert Rollinger und Frank Walthes, schreibt Herbert Fromme. Wie müssen die CEOs der Zukunft aussehen?

Gebäude GDV

GDV sucht Strategieberater

Exklusiv

Der Versichererverband GDV will sich strategisch weiterentwickeln. Dafür wird nach Informationen des Versicherungsmonitors nun ein externer Berater gesucht. Grund für den Schritt sind nicht zuletzt die Erfahrungen aus der Diskussion um die Elementarschadenversicherung und die Reform der Riester-Rente.

Die Zukunft des Geschäftsmodells entscheidet sich beim Klimawandel

Digitaler Dienstag

Deutschland leidet seit Wochen unter einer massiven Hitzewelle mit Temperaturen weit über 30 Grad. Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr, sondern Realität mit spürbaren Folgen für Gesellschaft, Wirtschaft und die Versicherungsbranche, schreibt Andrea van Aubel, Aufsichtsrätin beim Softwarehersteller MSG Nexinsure AG.

GDV: Regulierung zurückdrehen

Überzogene Regulierung bedroht den deutschen Versicherungsstandort, ein Beispiel sind die 150 Seiten zur Umsetzung der EU-Richtlinie für Sanierung und Abwicklung IRRD. Das sagte Verbandspräsident Norbert Rollinger auf der Regulierungskonferenz des GDV in Berlin. Ein Vertreter der CDU signalisierte Bereitschaft nachzusteuern.

Versicherer wollen wie Trade Republic sein. Keine gute Idee

Kommentar

Der Online-Broker Trade Republic setzt im Kundenservice jetzt auf echte Menschen statt auf Chatbots. Versicherer können davon lernen, sagte GDV-Präsident Norbert Rollinger auf einer Veranstaltung. Die Neobanken taugen aber nicht als Vorbild, meint Redakteurin Anja Hall.

Hitzige Debatte über Arbeitsplatzabbau durch KI

Die Sorge, durch den breitflächigen Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Versicherungsbranche den eigenen Job zu verlieren, ist allgegenwärtig. Davon berichtete Martina Grundler von der Gewerkschaft Verdi auf der Messe InsureNXT. In einer Podiumsdiskussion wirft sie den Versicherern vor, bei dem Thema nicht ehrlich zu sein.

Digitalisierung und Versicherer im Fokus

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Insurtech-Messe InsureNXT, Digitalisierungs-Webinar von Taylor Wessing, Jahreszahlen von Arag und Barmenia Gothaer sowie Quartalszahlen von Generali.

Altersvorsorgereform: R+V will aktiver Player sein

Bei der Altersvorsorgereform musste die Versicherungsbranche einige Kröten schlucken. Trotz Kritik am staatlichen Standardprodukt und mangelnden Erleichterungen bei den Beratungspflichten begrüßt der Versicherer R+V die Pläne der Bundesregierung – und will bei Altersvorsorgedepot und Frühstartrente kräftig mitmischen.

R+V wächst deutlich und baut Einmalbeitragsgeschäft kräftig aus

Die R+V ist 2025 bei den Beiträgen um 8,6 Prozent auf rund 23 Mrd. Euro gewachsen, in der deutschen Erstversicherung um 9,3 Prozent auf 17,5 Mrd. Euro. In der Lebensversicherung basiert das Wachstum vor allem auf dem deutlich ausgebauten Einmalbeitragsgeschäft. Im Schaden- und Unfallbereich konnte die Gruppe die Schaden- und Kostenquote wieder in den profitablen Bereich bringen. Erneut betont Vorstandschef Norbert Rollinger, das Potenzial im genossenschaftlichen Lager stärker ausschöpfen zu wollen.

Neue Töne von Versicherungschefs, weiter so vom GDV

Herbert Frommes Kolumne

Stefanie Schlick, Chefin der Sparkassenversicherung Sachsen, und Axa-Deutschlandchef Thilo Schumacher fanden beim SZ-Versicherungstag Anfang Februar deutliche Worte zur Lage der Branche. GDV-Präsident Norbert Rollinger dagegen glaubt, dass eigentlich alles in Ordnung ist. In der Branche hat endlich die längst überfällige Diskussion begonnen, schreibt Herbert Fromme.

Rollinger: Angst vor KI ist ein schlechter Ratgeber

Norbert Rollinger hält die Sorge vor Jobverlust durch künstliche Intelligenz (KI) für unbegründet. Beschäftigte sollten die Technologie als Chance und nicht als Bedrohung sehen, sagte der GDV-Präsident und R+V-Chef vor Journalisten in Frankfurt. Umbrüche habe es immer gegeben. Arbeitsplätze hätten sich dabei zwar gewandelt, seien aber nicht verschwunden.

Rollinger: „Das ist keine Kampfansage“

Die Versicherungsbranche blickt optimistisch auf die anstehenden Reformen bei der staatlich geförderten Altersvorsorge und der Elementarversicherung für Hausbesitzer. Auf der Jahresmedienkonferenz des Lobbyverbands GDV warben Präsident Norbert Rollinger und Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen erneut für ihre Positionen. Beim angekündigten Standardprodukt in der privaten Altersvorsorge forderten sie eine Aussetzung der Beratungspflicht, um mit der Konkurrenz gleichzuziehen. Das richte sich nicht gegen den Vertrieb, betonte Rollinger.

Weniger Angst vor dem KI-Austausch

Nimmt die künstliche Intelligenz (KI) den Beschäftigten der Versicherungsbranche die Jobs weg? Zumindest 1.500 von ihnen, die noch bei Allianz Partners angestellt sind, passiert das aktuell. Statt auf eine zunehmende KI-Angst deutet eine aktuelle Studie jetzt auf das Gegenteil hin: Die Angst in der Branche, von der Technologie ersetzt zu werden, nahm zuletzt deutlich ab. Grund zur Beruhigung ist das allerdings längst nicht.

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