Das finnische Start-up Nomain will eines der größten IT-Probleme von Versicherern lösen: den jahrzehntealten Mainframe-Code verständlich machen. CEO und Mitgründer Henri Kasurinen setzt dafür auf KI-gestützte Codeanalyse. Zu den Unterstützern des jungen Unternehmens zählt Ex-HDI-Chef Christopher Lohmann. Er sieht in der Technologie großes Potenzial für die Transformation, die Erfüllung regulatorischer Anforderungen und den KI-Einsatz bei Versicherern. Neben den nordischen Ländern ist für Nomain vor allem der deutsche Markt hochinteressant.
Von Ameln wird Vertriebschef bei Tech11
Exklusiv Nachdem der langjährige Adesso-Manager Oliver von Ameln den Softwareentwickler im vergangenen November verlassen hatte, heuert er jetzt bei dem kleineren Konkurrenten Tech11 an. Dort wird er ab dem 1. Mai Vertriebschef und Mitglied der Geschäftsführung. Außerdem: Der französische Rückversicherer Scor ernennt eine neue Chefin für sein Industrie-Geschäft, und die Baloise hat ein neues Verwaltungsratsmitglied. Neues gibt es auch beim Makler Südvers und bei der HUK-Coburg.
Gemeinsamer Investor für Adcubum und Tech11
Ein amerikanisches Private Equity-Unternehmen will aus zwei europäischen Firmen einen führenden Anbieter von Versicherungssoftware schmieden: TA Associates beteiligt sich dafür an der Schweizer Adcubum und an Tech11 aus Würzburg. Gemeinsam sollen die beiden jetzt in der Kranken- sowie der Schaden- und Unfallversicherung schnell wachsen. Details der Transaktion sind noch unklar, offenbar bleiben aber beide Unternehmen eigenständig bestehen.
Das Problem sind die Kernversicherungssysteme
The Long View – Der Hintergrund Bei vielen Versicherern besteht dringender Handlungsbedarf, was die Modernisierung der Kernsysteme anbelangt. Die Standardsoftware, die es am Markt gibt, ist aber nicht allein in der Lage, die digitale Transformation zu bewältigen. Die gängigen Angebote an Standardsoftware sind für die große Mehrheit an kleinen und mittelständischen Versicherern auch schlichtweg nicht bezahlbar. Bei der Auswahl eines Kernsystem-Anbieters sollten die Gesellschaften vor allem auf die Integrationsfähigkeit der Software achten.



