Archiv ‘Allianz’

Zeitreise: Deutscher Herold, Zurich, Produkthaftpflicht

 Vor 20 Jahren  In unserer Zeitreise erinnern wir an wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Versicherungsbranche. Heute geht es um die Pläne der Allianz für den Deutschen Herold, revolutionäre Veränderungen bei der Zurich und die Unzufriedenheit in der Industrie mit den Industrieversicherern – weil die zwar die Preise kräftig senken, aber auch die Kosten reduzieren wollen und deshalb umstrukturieren.

Covid-19-Streit: Anwälte bringen sich in Stellung

Rechtsanwalt Mark Wilhelm aus Düsseldorf wirbt per Video auf WhatsApp um Mandanten, die Kanzlei Wirth aus Berlin mit einer Pressemitteilung. Es geht um die Betriebsschließungsversicherung wegen des Corona-Virus. Beide Anwälte sind der Ansicht, dass die Ablehnung der Deckung durch eine Reihe von Versicherern oftmals nicht gerechtfertigt ist. Wilhelm bietet etwas Besonderes: Seine Kanzlei prüft die Fälle kostenlos – wenn Versicherungsschutz vorliegt, vertritt er die Betroffenen gegen eine Erfolgsbeteiligung.

Hauptversammlungen in Zeiten von Corona

Eine ganz besondere Einladung verschickte am 19. März die Munich Re: Sie lud zur Hauptversammlung am 29. April 2020 ein, forderte ihre Aktionäre aber nachdrücklich auf, zu Hause zu bleiben, die Diskussion online zu verfolgen und ihr Stimmrecht per Briefwahl oder Bevollmächtigung an das Unternehmen oder an Dritte auszuüben. Auch die Allianz will die Teilnehmerzahl bei ihrer HV am 6. Mai „so gering wie möglich halten“. Die übliche Verköstigung der Aktionäre fällt aus. Wie sich eine möglicherweise verlängerte Kontaktsperre auf die Pläne auswirken wird, ist noch unklar.

Allianz baut weiter um beim Spitzenpersonal

 Leute – Aktuelle Personalien  Aylin Somersan Coqui wird neue Chief Risk Officer bei der Allianz SE und verlässt den Vorstand der Allianz Deutschland, wo sie bislang für Personal zuständig war. Ihre Aufgaben übernimmt Renate Wagner, die aber gleichzeitig Personalchefin auf Ebene Allianz SE bleibt. Deutschlandchef Klaus-Peter Röhler  wird zum 1. April 2020 ebenfalls Mitglied der SE-Führung. Demnächst ist der Vorstand der Allianz Deutschland überflüssig.

Zeitreise: Allianz, Axa, Aachener und Münchener

 Vor 20 Jahren   In unserer Zeitreise erinnern wir an wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Versicherungsbranche. Heute geht es um Preiserhöhungen der Allianz in der Kfz-Versicherung, politischen Druck auf die Branche, ein Interview mit Axa-Chef Michael Dill und die neue Politik der Aachener und Münchener, die erstmals eigene Fonds anbot. Und schließlich: Was die Kai-Pflaume-Show auf Sat1 mit Versicherung zu tun hatte.

Corona: Streit um Betriebsschließungsdeckung

Betriebsschließungsversicherungen sind beliebt bei der Lebensmittelwirtschaft und bei medizinischen Einrichtungen, so bei vielen Arztpraxen. Die meisten Versicherer haben inzwischen den Verkauf der Policen eingestellt, darunter Allianz und Axa, R+V und Ergo. Einige wenige Anbieter haben solche Deckungen für Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen weiter im Programm, dazu gehört der HDI. Ganz schlimm könnte es für Kunden einzelner Gesellschaften kommen, die glauben, sie müssten nicht zahlen – weil das Corona-Virus in den Bedingungen nicht genannt wird.

Allianz erzielt Erfolg im Goldmünzen-Verfahren

Die Allianz hat im Streit mit dem Besitzer der 100 Kilogramm schweren Goldmünze, die vor drei Jahren aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen worden war, einen Erfolg erzielt. Das Landgericht hat am Dienstag geurteilt, dass die Allianz die von Boris Fuchsmann eingeforderten 3,36 Mio. Euro nicht bezahlen muss. Als Grund nannte die Kammer ein verringertes Sicherheitsniveau, das auch nicht durch andere Maßnahmen kompensiert worden sei. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. Möglicherweise geht Fuchsmann als nächstes das Bode-Museum an.

Corona: Ärger über Reiseversicherer

Reiseversicherer werden restriktiv bei Schäden wegen der Corona-Erkrankung. Wer an dem Virus erkrankt, kann laut Auskunft der Ergo nicht auf Zahlungen des Reiseversicherers hoffen – weil Covid-19 als Pandemie seit dem 11. März 2020 vom Versicherungsschutz ausgenommen ist. Nach den Bedingungen der Hanse Merkur ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes „kein versichertes Ereignis“. Auch in den USA wächst der Ärger von Kunden, die sich auf die Reiseversicherung in ihrer Kreditkarte verlassen haben, jetzt aber meistens leer ausgehen. Denn Epidemien und Pandemien sind in den meisten Fällen ausgeschlossen.

Zeitreise: Bankenfusion, Allianz, Zurich

 Vor 20 Jahren  In unserer Zeitreise erinnern wir an wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Versicherungsbranche. Heute geht es um die damals schon beschlossene Fusion von Deutscher Bank und Dresdner Bank und ihre Auswirkungen auf die Allianz, die Lage der Zurich – und die Frage, warum nach einem Wildunfall Hundehaare an einer Stoßstange gefunden wurden.

Allianz und Axa hängen Milliarden um

Die Allianz verschiebt ihre Münchener Tochter Allianz Real Estate unter das Dach einer anderen Tochter, des US-Vermögensverwalters Pimco. Das teilte der Konzern am Dienstag mit. Zusammen kommen sie dann auf rund 100 Mrd. Euro an Immobilienanlagen. Damit will Allianz-Vorstand Jackie Hunt die Basis für einen raschen Ausbau dieser Anlageklasse für große Anleger von außen legen. Zeitgleich gab Allianz-Rivale Axa bekannt, seinen Investmentmanager aufzuspalten und eine neue Gruppe nur für Immobilien und alternative Investments zu schaffen, die 137 Mrd. Euro verwaltet.

New York mit Police gegen Corona-Reiserücktritt

Im US-Bundesstaat New York können Privatpersonen und Unternehmen Reiseversicherungen abschließen, die Rücktritte aus jeglichem Grund abdecken. Auch der Reiseverzicht aus Sorge vor dem Corona-Virus ist abgesichert, teilte der Gouverneur von New York Andrew Cuomo mit. Hinter dem Angebot stünden sechs Versicherer: Allianz, Zurich, Nationwide, Starr Indemnity, Berkshire und Crum & Forster. Der Bundesstaat New York hatte am Samstag den Notstand ausgerufen. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen stieg bis Sonntag auf 105, davon 12 in New York City.

LVM will Banktochter verkaufen

Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster (LVM) steht offenbar vor dem Verkauf der Tochter Augsburger Aktienbank. Entsprechende Informationen von Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor wollte das Unternehmen nicht kommentieren. Der Versicherer ist vor allem als einer der größten Anbieter im Kfz-Markt bekannt. Die Bank hatte er 2002 übernommen – von der Allianz.

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