Archiv ‘Ausblick’

Sollers erwartet 2023 Automatisierungsschub

Die Herausforderungen der Corona-Pandemie haben noch immer Auswirkungen auf die Versicherer, nun kommen weitere hinzu wie Inflation und eine drohende Rezession. Das gefährdet die Profitabilität vieler Gesellschaften im Jahr 2023, prognostiziert das Beratungsunternehmen Sollers Consulting. Deshalb werden Versicherer noch mehr als bisher auf Automatisierung setzen, glaubt Sollers. Zwei Technologien, denen Versicherer bisher eher skeptisch gegenüberstanden, werden dabei eine besonders große Rolle spielen. … Lesen Sie mehr ›

Fitch: Kein positiver Ausblick für Lebensversicherer

Die Zinsen sind gestiegen und damit auch die Renditen, die die Lebensversicherer in der Neuanlage erzielen können. Dennoch verweigert Fitch den deutschen Lebensversicherern einen positiven Ausblick. Obwohl die Ratingagentur im vergangenen Jahr angedeutet hatte, dass bei einem leichten Zinsanstieg ein positiver Ausblick denkbar sei, bleibt er auf „neutral“. Fitch habe zwischenzeitlich sogar darüber nachgedacht, den Ausblick auf „sich verschlechternd“ zu setzen, berichtete Senior Director Stephan Kalb dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›

Moody’s senkt Ausblick für Kompositversicherer weltweit

Die Ratingagentur Moody’s hat ihren Ausblick für den weltweiten Schaden- und Unfallversicherungsmarkt auf negativ gesenkt. Die hohe Schadeninflation, teurer Rückversicherungsschutz sowie die wieder gestiegene Schadenfrequenz in der Kfz-Sparte belasten das Geschäft der Kompositversicherer. Allerdings sind die Anbieter weltweit unterschiedlich stark von den Faktoren betroffen. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best sieht deutsche Sachversicherer negativ

Die Ratingagentur A.M. Best hat ihren bislang stabilen Ausblick für die deutschen Schaden- und Unfallversicherer auf negativ abgesenkt. Schuld sind die gedämpften Wachstumsaussichten, die steigende Inflation, hohe Naturkatastrophenschäden und volatile Kapitalanlageergebnisse. Wenn die Anbieter ihre hohe Preisdisziplin beibehalten, sollten sie es dennoch schaffen, insgesamt profitabel zu bleiben, glauben die Analysten. Ob das auch in der Kfz-Versicherung gelingt, bezweifeln sie allerdings. … Lesen Sie mehr ›

S&P: Mehr Gegen- als Rückenwind

Die weltweiten Rückversicherer profitieren von steigenden Preisen und Zinsen, doch die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) traut dem Braten nicht. Während Konkurrent Moody’s den Ausblick für die Branche schon vor einem Jahr auf stabil hochgesetzt hatte und das beibehalten will, sieht S&P die Rückversicherer nach wie vor negativ. Vor allem die hohe Inflation setzt den Anbietern zu und könnte dafür sorgen, dass von den erzielten Preiserhöhungen nicht mehr viel übrigbleibt. … Lesen Sie mehr ›

Inflation torpediert Gewinnziele

Die direkten versicherten Schäden durch den Ukraine-Krieg dürften sich in Grenzen halten, doch die steigende Inflation, die Schwankungen an den Finanzmärkten und die gedämpfte wirtschaftliche Entwicklung lasten schwer auf der Versicherungsbranche. Die Ratingagentur Fitch hat jetzt den Ausblick für die Rückversicherungsbranche und den Londoner Markt von „improving“ auf „neutral“ abgesenkt. Die Gesellschaften werden ihre Rückstellungen erhöhen müssen, erwarten die Analysten. Das macht es schwerer, die hochgesteckten Gewinnziele zu erreichen. … Lesen Sie mehr ›

Das sind die weltweit größten Risiken

Experten und Entscheidungsträger weltweit sehen die Klimakrise, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft, erhöhte Cyberrisiken und eine uneinheitliche globale Erholung als ihre größten Herausforderungen. Das geht aus dem aktuellen World Risk Report des Weltwirtschaftsforums (WEF) hervor, an dem unter anderem Marsh und Zurich mitgewirkt haben. Welche Risiken dabei kurzfristig und welche langfristig überwiegen, ist sehr unterschiedlich. Um neue Technologien machen sich die Experten hingegen keine Sorgen. … Lesen Sie mehr ›

Gallagher erwartet stark sinkende D&O-Preise

Die Managerhaftpflichtversicherung (D&O) kommt allmählich zur Ruhe. Nachdem 2020 ein Jahr der rigorosen Preissteigerungen und Limitkürzungen war, hat sich die Lage im abgelaufenen Jahr wieder etwas entspannt. Es gibt sogar erste Anzeichen einer Stabilisierung des D&O-Marktes, berichtet der Makler Arthur J. Gallagher. Das US-Unternehmen erwartet aggressive Preissenkungen, sofern die Versicherer das Jahr ohne größere Schäden überstehen. … Lesen Sie mehr ›

S&P sieht Rückversicherer immer noch negativ

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bleibt bei ihrem negativen Ausblick für die weltweiten Rückversicherer. Den Gesellschaften wird es wahrscheinlich auch in diesem und im kommenden Jahr nicht gelingen, ihre Kapitalkosten zu verdienen, begründen die Analysten ihre Entscheidung. Schuld sind unter anderem hohe Naturkatastrophen- und Pandemieschäden. Das Unternehmen erwartet eine Fortsetzung der Preiserhöhungen im kommenden Jahr – wenn auch in einem geringeren Tempo. … Lesen Sie mehr ›

Durchwachsener Ausblick für deutsche Versicherer

Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer blicken angesichts der hohen Naturkatastrophen 2021, steigenden Schadenkosten und des ausgeprägten Wettbewerbs insbesondere im Bereich Kfz in eine schwierige Zukunft. Zu diesem Schluss kommen die Analysten von Moody’s, die den Ausblick der Branche auf negativ setzen. Die Lage der Lebensversicherer stuft die Ratingagentur dagegen tendenziell besser ein und setzt den Ausblick von negativ auf stabil. … Lesen Sie mehr ›

Fitch und Moody’s haben Rückversicherer wieder lieb

Die Ratingagenturen Fitch und Moody’s zeigen bei der Beurteilung der Rückversicherer wieder mehr Optimismus. Fitch hat den Branchenausblick von „stable“ auf „improving“ hochgesetzt, Moody’s von negativ auf stabil. Preiserhöhungen, die wirtschaftliche Erholung und mehr Sicherheit bei den Pandemie-Schäden sind die Hauptgründe dafür. Ob die Preiserhöhungen zum Jahreswechsel aber wirklich so hoch ausfallen werden, wie von einigen Experten erhofft, ist aber noch nicht ausgemacht. … Lesen Sie mehr ›

Fitch sorgt sich um Zinsauswirkungen der Pandemie

Die Ratingagentur Fitch blickt mit gemischten Gefühlen auf die deutschen Lebensversicherer. Während die Corona-Krise keine drastischen Auswirkungen auf das Neugeschäft und die Sterblichkeit bei den Kunden hatte, trifft sie die Anbieter vor allem über das Niedrigzinsumfeld, das sich durch die Pandemie verschärft hat. Fitch sorgt sich um den sogenannten Duration-Mismatch und die damit verbundenen Wiederanlagerisiken. Die Analysten gehen zudem davon aus, dass die Solvenzquoten im 2020 spürbar gesunken sind. Die Lage der Schaden- und Unfallversicherer im laufenden Jahr berurteilen sie positiver, 2022 könnte es allerdings wieder leicht bergab gehen. … Lesen Sie mehr ›