Archiv ‘Cloud-Computing’

Edge Computing als Game-Changer

 Meinung am Mittwoch  Cloud Computing dominiert die aktuelle IT-Infrastruktur, doch für Unternehmen bietet auch Edge Computing entscheidende Wettbewerbsvorteile durch seine dezentrale Datenverarbeitung an der Quelle. Für Versicherer und Unternehmen sind neben den großen Chancen jedoch auch erhöhte Risiken im Bereich Cybersicherheit zu berücksichtigen. Dennoch ist das Potenzial riesig, und der Markt wächst entsprechend rasant.

GDV legt neue Cyber-Musterbedingungen vor

 Exklusiv  Der Versichererverband GDV hat die Musterbedingungen für die Cyberversicherung renoviert. Der Kriegsausschluss ist jetzt deutlich detaillierter – und umfasst ähnlich wie im Versicherungsmarkt Lloyd’s of London auch staatliche Hackerangriffe. Bei Cyberangriffen auf externe Dienstleister wie Cloud-Anbieter fällt die Deckung dagegen umfangreicher aus, ebenso bei Homeoffice-Schäden und Schadenersatzansprüchen durch die Datenschutz-Grundverordnung.

KI und Cloud sollen neuer Software-Standard werden

Viele deutsche Versicherer wollen in naher Zukunft ihre Kernsysteme modernisieren. Sie sollten Cloud-tauglich sein, künstliche Intelligenz (KI) unterstützen und externe Datenquellen einfach anbinden können, zeigt eine Befragung des Beraters PPI von Softwareanbietern und ihren Kunden aus der Versicherungsbranche. Am liebsten hätten die Unternehmen aber gleich eine Standardsoftware, die sämtliche Funktionen abdeckt.

IoT, KI und CX: Digitalisierungstrends für Versicherer

 The Long View – Der Hintergrund  Die Komplexität im Versicherungsmarkt nimmt zu: steigende Betriebskosten gepaart mit wachsendem regulatorischem Druck, stärkerem Wettbewerb und höheren Kundenansprüchen. Versicherungsunternehmen, die sich in diesem Ökosystem behaupten wollen, müssen die nötigen digitalen Innovationsschritte gehen und Ineffizienzen minimieren. Doch welche Trends sollten Entscheider in der Assekuranz auf dem Schirm haben, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Swiss Re: Ohne gute Daten ist KI zu teuer

Versicherer hinken bei der Nutzung von intelligenten Systemen noch deutlich hinterher. Das ist das Fazit der aktuellen Sigma-Studie des Swiss Re Institutes. Dabei ist das Hauptproblem, dass Versicherer nicht genug in die Datenaufbereitung stecken – das Data Engineering. Ohne strukturierte Daten sind Algorithmen jedoch im Vergleich teurer als Menschen. Auch die Organisationsstruktur verhindert häufig, dass neue Technologien eingesetzt werden können, und behindert die Arbeit von Chief Data Officers.

Friederike Krieger

Im Zeichen der Digitalisierung

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Treffen der europäischen Risikomanager in Berlin, Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors in Köln und DIA in München

Allianz geht mit ABS-Software in die Microsoft-Cloud

Der Münchener Versicherer Allianz und der Software-Konzern Microsoft haben weitere Details zu ihrer Zusammenarbeit veröffentlicht. Künftig können andere Versicherer das Allianz-eigene Betriebssystem ABS über Microsofts Cloud-Plattform Azure für ihr eigenes Unternehmen nutzen. Um das Interesse anzukurbeln, plant die Allianz den Verkauf weiterer Anteile an der Tochtergesellschaft Syncier, die für den Vertrieb eines Teils des ABS-Systems zuständig ist.

Eiopa öffnet Versicherern Tür in die Cloud

 The Long View – Der Hintergrund   Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa hat ihre Richtlinien zum Umgang von Versicherern mit Cloud Computing zur Diskussion gestellt. Die europäische Regulierungsbehörde setzt damit Leitplanken für die längst überfällige IT-Modernisierung der Branche. Während sich Eiopa ungewohnt innovationsfreudig gibt, agieren die Versicherer selbst eher zurückhaltend. Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftszweigen ist Cloud Computing in der Assekuranz erst wenig verbreitet. Es wird aber kaum ein Weg daran vorbei führen, wenn Versicherer Kosten einsparen und sich Spielräume für Innovationen eröffnen wollen.

China wird größter Insurtech-Markt

Die chinesische Versicherungswirtschaft boomt dank Versicherern wie Ping An, Zhong An und Anbang. Dennoch sieht auch die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt immer noch Luft nach oben. Etablierte Versicherer sollten mit Insurtechs kooperieren, um von deren technologischen Know-how zu profitieren, heißt es in einer Studie des chinesischen Versicherers Zhong An und des Wirtschaftsprüfers KPMG. Gemeinsam seien Versicherer und Insurtechs in der Lage, die Wertschöpfungskette der Versicherungsbranche in ihrem Kern so zu verändern, dass sie zukunftsfähig wird.

China: Milliarden mit der digitalen Nische

Berühmt geworden ist der chinesische Digitalversicherer Zhongan während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Damals bot die Gesellschaft chinesischen Fußballfans eine Police an, die sie für weniger als einen Euro für 30 Tage gegen die Folgen von Alkoholvergiftungen versichert hatte. Wer in der Zeit ins Krankenhaus musste, erhielt 273 Euro. Inzwischen hat die Aufsicht dieses Geschäft verboten, aber Zhongan macht mit Einmalpolicen in anderen Nischen inzwischen Milliardenumsätze. Die Finanzwelt wird aufmerksam, die britische Financial Times widmet dem Unternehmen einen sechsspaltigen Artikel.

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