Dem Londoner Versicherungsmarktplatz steigen Fassadenkletterer aufs Dach, mindestens 49 Personen waren es in den vergangenen fünf Jahren. Doch die Akrobatik am berühmten Büroturm soll nun ein Ende haben. Per gerichtlicher Verfügung will Lloyd’s das Beklettern der Zentrale in der Lime Street untersagen lassen. Das soll auch für das Verbreiten von Anleitungen und die Ermutigung Dritter zum Aufstieg über die sozialen Medien wie Youtube, Facebook oder Snapchat gelten. … Lesen Sie mehr ›
Digitale Trends 2018 Chatbots sind bei Versicherern schwer in Mode. Immer mehr Anbieter versuchen sich an den textbasierten Dialogsystemen, um Kundenfragen zu beantworten oder einfache Beratungsleistungen zu delegieren. Auch die Axa Deutschland nutzt seit einem halben Jahr einen Chatbot, um Facebook-Nutzern die Zahnzusatzversicherung zu erklären. Damit will der Versicherer testen, wie gut sich Bots für Vertrieb und Service-Zwecke nutzen lassen. Der Bot gibt Informationen zu den Kosten und den Abschlussmöglichkeiten der Police, kennt aber auch Witze und reagiert gekränkt auf Beleidigungen. … Lesen Sie mehr ›
Digitale Trends 2018 Seit 17 Jahren ist Zurich gemeinsam mit dem ADAC Titelsponsor des 24 Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. In diesem Jahr hat der Versicherer sein Marketingkonzept komplett überarbeitet – und Blogger und YouTube-Stars zu dem Event eingeladen. Mithilfe dieser sogenannten Influencer hat Zurich es geschafft, die Veranstaltung in die sozialen Netzwerke zu transportieren und dort tausende Klicks zu generieren. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Bekommt José Ramón Alegre, Chef der deutschen Mapfre-Tochter Verti, bald ein Einhorn-Tattoo? Muss der Manager vom Beckenrand in einen Pool springen oder soll er „einem Frosch die Locken wickeln“? Der Versicherer Verti, ehemals Direct Line, irritiert wieder einmal mit einer skurrilen Werbekampagne. In den sozialen Netzwerken kämpft der Versicherer um Aufmerksamkeit: Nutzer können völlig sinnfreie Kurzvideos liken und damit abstimmen, welche Aktion Verti umsetzt. Für 10.000 Likes macht Verti alles. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Noch ist unklar, wie der digitale Umbau der Versicherungswirtschaft ablaufen wird. Werden die traditionellen Anbieter es schaffen, sich so zu verändern, dass sie die neuen Kundenbedürfnisse befriedigen und die aktuellen Techniken meistern werden? Oder werden die Insurtechs die Gewinner sein, möglicherweise in Zusammenarbeit mit Rückversicherern oder traditionellen Gesellschaften? Darüber gibt es eine sinnvolle Debatte in der Branche, die mehrheitlich an die Reformfähigkeit der jetzt aktiven Anbieter und nicht an die Start-ups glaubt. Die Internet-Giganten wie Google spielen in dieser Diskussion kaum noch eine Rolle. Die meisten Manager glauben, dass sie nicht zu den großen Disruptoren werden. […] … Lesen Sie mehr ›
Ein neuer Trend in der Insurtech-Szene sind Chatbots. Dabei handelt es sich um intelligente Software, die menschliche Kommunikation simuliert und automatisiert. Mithilfe von Chatbots können Versicherer automatisierte Beratung über Messenger-Dienste wie Facebook anbieten. Das österreichische Unternehmen Oratio bietet den Chatbot Insurista an. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt Oratio-Chef Bernhard Hauser, wie Versicherer mit dieser Technologie mehr Kunden erreichen können und wann Chatbots auch komplizierte Policen verarbeiten können. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Bislang ist nicht entschieden, wie die digitale Umwälzung der Versicherungsbranche weiter abläuft. Es gibt nach wie vor die Möglichkeit, dass geniale Start-ups mit cleveren digitalen Angeboten den Rest des Marktes aushebeln. Google, Facebook und Amazon werden zurecht als künftige Angreifer genannt. Ganz aktuell ist der Trend, dass die großen Versicherer mit Hilfe der Digitalisierung die Marktbereinigung endlich voranbringen wollen. Der Angriff auf die kleinen und mittelgroßen Gesellschaften kommt bislang kaum von außen, sondern von den Marktführern. Aber die Kleinen können sich wehren. … Lesen Sie mehr ›
Das spanische Start-up Traity des Gründers Juan Cartagena erstellt für Internetnutzer aus deren Spuren im Netz eine Bewertung ihrer Vertrauenswürdigkeit. Diese Daten könnten auch für Versicherer interessant werden. Die Idee: Wer als Käufer, Verkäufer, Mieter, Taxinutzer den Ruf der Verlässlichkeit hat, überträgt diesen Leumund auf seine Versicherung und erhält dafür einen Prämiennachlass. Der französische Axa-Konzern experimentiert bereits damit. Auch Technologien wie Blockchain bieten neue Möglichkeiten für die Identifizierung von Personen. … Lesen Sie mehr ›
Der US-Versicherer Lemonade hat große Ausbaupläne. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor erläutert Gründer und Chief Executive Officer Daniel Schreiber, dass er künftig in rund 50 Staaten der USA tätig sein will. Er erklärt, warum das Lemonade-Geschäftsmodell gerade für jüngere Kunden äußerst attraktiv ist. Schreiber berichtet, warum er und Co-Gründer Shai Wininger sich ausgerechnet die Versicherungsbranche ausgesucht haben und was Lemonade mit Facebook verbindet. … Lesen Sie mehr ›
Statt einer Vielzahl an Apps wird es in einigen Jahren nur noch eine dominante Anwendung geben, die alle Lebensbereiche abdeckt, prophezeit Julian Teicke, Chef des Insurtechs Financefox, auf einer Konferenz der Süddeutschen Zeitung in Köln. Auf diesem Marktplatz werden künftig auch Versicherungen gehandelt, glaubt er. Für die Versicherer sind das keine guten Nachrichten, denn dadurch würden sie den direkten Kontakt zum Kunden vollends verlieren. Allerdings bleibt ihnen noch genug Zeit zum Gegensteuern, glaubt Teicke. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz erweitert ihre App, mit der Kunden Telematik-Tarife nutzen können. Künftig haben sie die Möglichkeit, Fahrten und die damit verbundenen Daten bei Facebook und in anderen sozialen Netzen mitzuteilen. Der Konzern ist mit den Zahlen für den Telematik-Tarif sehr zufrieden – wöchentlich kommen 800 Kunden hinzu. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Facebook hat dem britischen Versicherer Admiral – der eng mit Munich Re zusammenarbeitet – die Auswertung von Facebook-Posts zur Risikoanalyse verboten, selbst wenn der Betroffene einverstanden ist. Da muss man sich erst einmal wundern: Facebook als Champion des Datenschutzes? Das ist schwer vorstellbar, wenn man die sonstigen Aktivitäten des Internet-Konzerns kennt. Der Krach geht eigentlich darum, wer an den Facebook-Daten verdient. Nach Ansicht des Unternehmens hat das Facebook selbst zu sein. Der Admiral-Plan war trotzdem ziemlich clever und zeigt, in welche Richtung die Datenreise geht. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Bevor ich zusammen mit Hendrik Rennert den Online-Gewerbeversicherungsmakler Finanzchef24 gründete, war ich Informatiker und Venture-Capital-Investor – ein nicht unbedingt vorhersehbarer Berufsweg. Doch die Versicherungsbranche übt große Anziehungskraft auf „Tech-Gründer“ aus. Ein Grund ist die Marktgröße, ein anderer die gewachsenen digitalen Bedürfnisse der Kunden, die die etablierten Anbieter nicht immer befriedigen. Zudem ist jeder Schritt in der Branche prozess-und datengetrieben und kann damit durch Software ergänzt oder sogar ersetzt werden. Wir stehen noch ganz am Anfang einer größeren Entwicklung. … Lesen Sie mehr ›
Im Schnellverfahren arbeiten 13 Teams der Allianz Deutschland zusammen mit externen Experten an Apps und Programmen. Das Projekt ist ehrgeizig: Mit ihm will der Konzern schnell auf Augenhöhe mit Start-ups und anderen digitalen Anbietern kommen. Nach drei Wochen werden Ergebnisse getestet, nach nur 100 Tagen soll eine Anwendung lauffähig sein. Partner bei der „agilen Softwareentwicklung“ ist das US-Unternehmen Pivotal, gearbeitet wird in „Garagen“. … Lesen Sie mehr ›
Die Digitalisierung eröffnet Berufsunfähigkeitsversicherern viele neue Möglichkeiten. So können Fitnessarmbänder und Gesundheits-Apps helfen, die Interaktion mit den Kunden zu erhöhen und Leistungsfälle zu verhindern. Darauf wiesen Experten auf der Jahrestagung der Vereinigung von Versicherungsmedizinern, Antrags- und Leistungsprüfern hin. Die Masse an Informationen, die Kunden etwa in sozialen Netzwerken wie Facebook hinterlassen, können sich Versicherer aber auch bei der Leistungsprüfung zunutze machen. … Lesen Sie mehr ›