Die BaFin sieht moderne Technologien rund um Big Data und künstliche Intelligenz bei Banken und Versicherern auf dem Vormarsch. Der Referatsleiter der Behörde für finanztechnologische Innovationen Oliver Fußwinkel sprach auf einer Konferenz in Berlin von einem laufenden Wettlauf um Finanzdaten und einer wachsenden Bedeutung computergesteuerter Prozesse. Allerdings verbleibe die letzte Verantwortung aus Sicht der Aufsicht immer beim Menschen, sagte er im Ausblick auf eine bisher unveröffentlichte Studie der BaFin in Kooperation mit der Boston Consulting Group und dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS). … Lesen Sie mehr ›
Der 109 Jahre alte Fußballklub Borussia Dortmund und das knapp ein Jahr alte Insurtech Element stehen kurz vor einer weitreichenden Partnerschaft. Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor verhandeln sie über einen Vertrag, nach dem Element für Mitglieder und Fans Hausrat- und Haftpflichtpolicen anbietet. Mit von der Partie ist Signal Iduna als Rückversicherer. Kommt der Deal zustande, könnte er ein starkes Zeichen für die gesamte Branche sein. … Lesen Sie mehr ›
Mit prominenter Besetzung kommt das neueste Start-up auf den Markt, das als Versicherer den europäischen Markt für die Schaden- und Unfallversicherung aufmischen will. Den Antrag bei der BaFin hat das Unternehmen bereits gestellt. Initiiert wurde Coya von Andrew Shaw, einst IT-Chef bei Kreditech und heute CEO des neuen Versicherers. In der Führung sitzt unter anderem Peter Hagen, bis 2015 Chef der Vienna Insurance Group. Der bekannte Datenexperte Sebastián Villarroel – der auch schon für die Allianz gearbeitet hat – vervollständigt die Leitung. In der ersten Finanzierungsrunde konnte sich das Unternehmen mehr als 10 Mio. Dollar sichern. Zu den Anlegern gehört […] … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die überraschende Fusion des Insurtechs Knip mit dem niederländischen Softwareanbieter Komparu hat alle Züge eines Notverkaufs. Zu dem Eindruck trägt auch bei, dass Gründer und Chef Dennis Just das Unternehmen mit der Fusion verlassen hat. Dahinter steckt eine Krise des Geschäftsmodells, mit dem Knip im schweizerischen und deutschen Markt angetreten ist. Die meisten Insurtechs, die auf die Kundenschnittstelle zielen, unterschätzen die Kosten für die Gewinnung von Kunden. Schadenfreude bei traditionellen Anbietern ist völlig fehl am Platz. Dass von zehn Start-ups neun scheitern, ist eine historisch belegte Binsenweisheit. Dass der Zehnte dann den traditionellen Markt zerlegt, aber […] … Lesen Sie mehr ›
Die Angst vor den Neuen der Versicherungsbranche, den Fintechs und Insurtechs, ist nicht ausgestanden. Mehr Versicherer als im Vorjahr sorgen sich, dass die finanzstarken Jungunternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen ihre Wertschöpfungskette angreifen. Laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungshauses PwC rechnen 86 Prozent der 189 weltweit befragten Versicherer mit Umsatzeinbußen – das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Die Versicherer gehen in die Offensive und schnüren Investitionsbudgets für Data Analytics, künstliche Intelligenz, Mobile und Blockchain. … Lesen Sie mehr ›
Der zur Schweizer Baloise gehörende digitale Kfz-Versicherer Friday sieht sich nach mehrmonatigem Probetrieb auf Kurs. Besonders gut kommt nach Angaben von Unternehmenschef Christoph Samwer das monatliche Kündigungsrecht bei den Kunden an. Auf längere Sicht soll die Kündigung täglich möglich sein. Außerdem will Friday die Beitragshöhe von den gefahrenen Kilometern abhängig machen und will seine IT dafür mit den Daten füttern, die etwa im Zusammenhang mit dem ab 2018 für europäische Neuwagen verpflichtenden Notrufsystem E-Call erhoben werden sollen. … Lesen Sie mehr ›
Regelmäßige Jobwechsel bringen immer neue Betriebsrenten mit sich. Dabei kann rasch der Überblick verloren gehen. Das britische Start-up Pension Bee will Abhilfe schaffen. Es führt alle Renten von Altersvorsorgesparern auf einem Konto, dem sogenannten Bienenstock, zusammen, wo sie zu günstigen Konditionen verwaltet werden können. Langfristig kann sich Mitgründerin Romi Savova auch eine Expansion nach Deutschland vorstellen. … Lesen Sie mehr ›
Zwei neue Versicherer stehen in den Startlöchern. Zunächst wollten der Kompositversicherer Flypper und der Krankenversicherer Ottonova mit rein digitalen Geschäftsmodellen aufwarten. Jetzt kommt die frühe Einsicht bei den Gründern: Ohne klassische Beratung geht es doch nicht. Die Kunden wollen mit Menschen sprechen, nicht mit vorprogrammierten Chatbots. Auftrumpfen sollen die neuen Unternehmen mit digitalen Prozessen, Innovationen und Transparenz. Die Zeit ist reif für einen neuen Versicherer, meint Flypper-Gründer Dominik Groenen. Von Friday und Nexible, den Neugründungen von Baloise und Ergo, hält er nichts. Sie seien „schön verpackter alter Kram“. … Lesen Sie mehr ›
Der Online-Makler Getsafe unter Führung von Christian Wiens hat nach Informationen des Versicherungsmonitors die erste Finanzierungsrunde seit anderthalb Jahren abgeschlossen, allerdings soll die Summe eher bescheiden ausgefallen sein. Zudem drängt sich der Verdacht auf, dass der Unternehmenswert gesunken sein könnte. Es stellt sich die Frage, ob der Angriff der Insurtechs auf etablierte Vertriebsstrukturen allmählich an Schwung verliert. Knip, der bisherige Platzhirsch unter den Online-Maklern, ist inzwischen wohl überholt worden. … Lesen Sie mehr ›
Sowohl Versicherer als auch Insurtechs suchen nach Strategien, wie sie digitale Lösungen am besten mit den für Kunden nach wie vor wichtigen persönlichen Dienstleistungen unter einen Hut bringen können. Das wurde auf der Konferenz Digisurance des Softwareunternehmens Flexperto und des Allianz-Accelerators Allianz X deutlich. Auch Start-ups wie dem digitalen Komposit-Versicherer Flypper ist inzwischen klar, dass sie nicht von der Fiktion eines komplett digitalen Kunden ausgehen können. … Lesen Sie mehr ›
Medienanalyse Die Euphorie, mit der die Medien in den vergangenen Monaten über Insurtechs und ihre Aktivitäten berichtet haben, hat nachgelassen und weicht inzwischen einer sachlicheren, fast skeptischen Sichtweise auf das Geschehen. Auch die Versicherer haben erkannt, dass eine echte Disruption durch Insurtechs bislang ausgeblieben ist. Mit einer Kombination aus Kernkompetenzen und neu aufgebautem Digital-Know-how wollen sie verhindern, dass die neuen Marktteilnehmer ihnen den Rang ablaufen. Ob sie damit auch der prognostizierten zweiten Welle von Start-ups standhalten können, ist fraglich. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Versicherer und Investoren setzen zunehmend auf Insurtechs und Technologie-Start-ups. Zwischen 2010 und 2016 hat sich ihre Zahl verdoppelt. Aber bislang stellen die neuen Unternehmen noch keine große Gefahr für die etablierten Anbieter dar. Nur wenige wagen den großen Wurf und werden selbst Risikoträger. Die Versicherer sollten sich aber nicht darauf verlassen, dass das so bleibt. Denn das Potenzial für digitale Disruption wächst massiv. Die Versicherer müssen ihren Vorsprung nutzen und ihre Transformation beschleunigen. … Lesen Sie mehr ›
Acht Versicherer aus ganz Deutschland, zwei Hochschulen, die IHK Köln und ein Start-up haben in dieser Woche den Verein InsurLab Germany in Köln gegründet. Er soll den Hub InsurTech mit Leben erfüllen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hatte nach einer Ausschreibung Köln und München für diese Digitalisierungszentren im Rahmen der de:hub-Initiative ausgewählt. Der Verein will jetzt eine GmbH gründen und rasch Räume für ein Accelerator- und Incubator-Programm anmieten. … Lesen Sie mehr ›