Archiv ‘GDV’

Ecclesia holt Michalczyk-Schröder von Aon

 Leute – Aktuelle Personalien  Die Ecclesia-Gruppe verstärkt ihre Geschäftsführung mit einer weiteren Frau: Andrea Michalczyk-Schröder kommt vom Makler Aon und soll ab dem 1. August das neu geschaffene Ressort „Specialty“ leiten. Sie soll die Verzahnung verschiedener Geschäftsfelder koordinieren. Das Unfallforschungsinstitut des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hat mit Kirstin Zeidler eine neue Leiterin. Sie löst Siegfried Brockmann ab, der in den Ruhestand geht. Außerdem: Gallagher Re hat mit Dirk Spenner einen neuen CEO International, während Maurizio Caré zu AIG zurückkehrt.

GDV begrüßt Pläne für Naturgefahrenportal

Der Versichererverband GDV begrüßt Pläne für die Einrichtung eines bundesweiten Naturgefahrenportals beim Deutschen Wetterdienst, mit denen sich der Bundesrat am Freitag beschäftigt. Allerdings sieht er noch Verbesserungsmöglichkeiten. Der Gesetzentwurf geht auf eine Initiative der Länder vor dem Hintergrund der Hochwasserkatastrophe 2021 zurück, die einmal mehr die Diskussion über die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarrisiken befeuert hat.

Asmussen bleibt Hauptgeschäftsführer des GDV

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Versichererverband GDV hat seine Führungsmannschaft neu aufgestellt: Jörg Asmussen verlängert seinen Vertrag und geht als Hauptgeschäftsführer des Verbands in eine weitere Amtszeit, seine Stellvertreterin Anja Käfer-Rohrbach bleibt für den Schaden- und Unfallbereich verantwortlich, und Moritz Schumann wird am 1. März 2024 als Verantwortlicher für den Lebenbereich und weiterer Stellvertreter Asmussens hinzukommen.

Asmussen und GDV verlängern Vertrag

 Exklusiv  Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Versicherer, steht vor einer Vertragsverlängerung. Das Thema will das GDV-Präsidium am 1. Februar 2024 diskutieren. Asmussen hat den Verband in den vergangenen drei Jahren massiv umgebaut. Die großen Mitglieder wie Allianz, Munich Re und Generali schätzen ihn, kleinere Mitgliedsunternehmen sehen ihn kritisch. Gerüchte über ein Zerwürfnis von Asmussen und GDV-Präsident Norbert Rollinger weisen beide zurück.

Verkehrsgerichtstag erfreut GDV

Der GDV kann mit den Empfehlungen des 62. Verkehrsgerichtstages in Goslar zufrieden sein. Sie entsprechen in für die Branche relevanten Punkten den Positionen des Versichererverbands: Bei der Entkriminalisierung von Unfallflucht bei reinen Sachschäden, der Trennung von aktuellen Unfallschäden und Vorschäden an einem Fahrzeug sowie der Berücksichtigung moderner Technik bei der Berechnung von Haushaltsführungsschäden. Im Gegensatz zum GDV haben sich die Juristen aber für eine Umwandlung der Verschuldenshaftung in eine Gefährdungshaftung bei Schiffsunfällen ausgesprochen.

GDV erwartet 2024 mehr Wachstum

Der Versicherverband GDV blickt optimistischer in die Zukunft. Nach einem verhaltenen Wachstum von 0,6 Prozent im vergangenen Jahr erwartet der Verband 2024 ein spartenübergreifendes Wachstum von 3,8 Prozent. Das Kfz-Geschäft soll zweistellig zulegen. Erstmals hat sich der Verband auf der Jahresmedienkonferenz zu den versicherten Schäden durch das jüngste Hochwasser unter anderem in Niedersachsen geäußert. Sie könnten bei 200 Mio. Euro liegen.

PFAS-Ausschluss ist nicht in Stein gemeißelt

In der Diskussion um mögliche Gesundheitsschäden durch die in vielen Produkten vorkommenden PFAS-Chemikalien hatten etliche Haftpflichtversicherer mit Ausschlüssen reagiert – sehr zum Unmut der Industriekunden. Inzwischen scheinen sie das Thema differenzierter zu betrachten und lassen mit sich reden, berichteten Experten auf der Euroforum Haftpflichtkonferenz in Köln. Das Schadenpotenzial ist hoch, aber es ist nicht ausgemacht, ob PFAS wirklich „das neue Asbest“ ist.

Verkehrsgerichtstag: Die Forderungen des GDV

Auf dem 62. Verkehrsgerichtstag in Goslar diskutieren Experten über die Zukunft des Verkehrsrechts. Der GDV hat im Vorfeld die Forderungen und Standpunkte der deutschen Versicherer veröffentlicht. Dabei geht es um die Debatte über die Entkriminalisierung von Unfallflucht bei Sachschäden, die Behandlung von Vorschäden an verunfallten Kfz, den Einfluss moderner Technik bei der Kalkulation von Haushaltsführungsschäden sowie etwaige Änderungen der Haftungsregeln für Reeder.

GDV findet Schwark-Nachfolger

 Exklusiv  Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) in Berlin hat nach Informationen des Versicherungsmonitors einen Nachfolger für Peter Schwark gefunden, den langjährigen Geschäftsführer mit Verantwortung für die Lebensversicherung. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen hatte sich im April 2023 von Schwark getrennt und dafür viel Kritik von Lebensversicherern geerntet. Jetzt soll Moritz Schumann, Aktuar bei der Allianz, die Lücke füllen.

IT-Investitionen auf Rekordniveau

Die Versicherer haben im Jahr 2022 Rekordsummen für ihre IT-Systeme ausgegeben. Wie der Versichererverband GDV mitteilte, haben die Gesellschaften 5,9 Mrd. Euro für den Betrieb und die Erneuerung ihrer Informationstechnologie gezahlt – das sind 400 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Die IT-Landschaften der Versicherer waren stellenweise so mangelhaft, dass sich die Finanzaufsicht BaFin im vergangenen Jahr gezwungen sah, entsprechend schlecht aufgestellten Versicherern Kapitalaufschläge aufzuerlegen.

Blick in die Zukunft

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: die BaFin-Pressekonferenz zum Thema „Risiken im Fokus 2024“, Global Executive Dialogue Economic and Insurance Outlook von Swiss Re und Jahresmedienkonferenz des Branchenverbands GDV

Wochenspot: Der GDV lobbyiert und digitalisiert

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Redakteurin Katrin Berkenkopf und Berlin-Korrespondent Jonas Tauber über die Rolle des GDV als spendabelster Lobbyist im Register des Bundestags und Pläne für einen sogenannten Lobby-Fußabdruck bei Gesetzen. Außerdem geht es um die Jahresmedienkonferenz des Verbandes, die wieder rein digital stattfindet.

190 Euro für alle

 Kommentar  Die Elementarschadendeckung gegen Flutrisiken könnte für die meisten Hausbesitzer deutlich teurer werden, wenn eine Pflichtversicherung käme. 190 Euro statt vielleicht 80 Euro oder 120 Euro könnten es sein, haben die Versicherungsmathematiker der aktuariellen Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss ausgerechnet. Munition für die Gegner der Pflichtversicherung? Nicht wirklich. Wenn die Last gleich verteilt ist, profitieren alle Hausbesitzer – und jeder kann sich die Police leisten.

Aktuare: Pflichtversicherung wird teuer

Die schweren Überschwemmungen in Niedersachen und anderen Teilen Deutschlands haben die Diskussion um eine bundesweite Pflicht einer Elementarschadenversicherung wieder aufflammen lassen. Eine deutschlandweite Einheitsprämie würde für die meisten Hausbesitzer deutlich teurer werden als derzeit, hat die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss berechnet. An der Kalkulation einer solchen Deckung soll es laut den Aktuaren nicht scheitern.

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