Archiv ‘Gesetzliche Krankenversicherung’

Vergütungsreform nur mit Systemreform

Ein einheitliches Vergütungsmodell für Ärzte mit gleichen Spielregeln für die gesetzliche (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV) hätte aus versorgungspolitischer Sicht eine Reihe von Vorteilen. Die Zusammenführung der Vergütungssysteme lässt sich aber in der Dualität von GKV und PKV kaum umsetzen. Zu diesen Ergebnissen kommen die Gesundheitsökonomen Anke Walendzik und Jürgen Wasem in einer Untersuchung für die Bertelsmann Stiftung. Entscheidend ist dabei die Finanzierung eines solchen Umstiegs: Er würde das GKV-System belasten und die PKV entlasten. Der PKV-Verband plädiert für Reformen innerhalb der Systeme statt einer Zusammenführung. … Lesen Sie mehr ›

PKV will niedrigere Zugangshürde

Die privaten Krankenversicherer (PKV) kritisieren, dass die Versicherungspflichtgrenze im kommenden Jahr von 60.750 Euro auf 62.550 Euro steigen soll. Die Branche stört, dass mit diesem Schritt der Wechsel von Arbeitnehmern von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung weiter erschwert wird. Die PKV plädiert in einer aktuellen Stellungnahme deshalb dafür, den Wert auf einen Schlag auf 56.250 Euro zu senken. Ein Alternativvorschlag: Die Versicherungsgrenze wird für einige Jahre eingefroren. … Lesen Sie mehr ›

Privatpatienten sind zufriedener

Die Zufriedenheit der Deutschen mit dem Gesundheitswesen ist nach wie vor groß, wenn auch etwas geringer als vor einem Jahr. Dabei ist die Stimmung bei den privat Versicherten besser als bei gesetzlich Versicherten. Das zeigt die aktuelle Studie der Continentale, der eine repräsentative Befragung von mehr als 1.300 Erwachsenen zugrunde liegt. Der Versicherer hat auch nach der Einstellung der Bevölkerung zur Altersvorsorge fragen lassen. Danach sind Immobilien die beliebteste Vorsorgeform, um den Lebensstandard im Alter halten zu können, gefolgt von der privaten Rentenversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Auch Privatpatienten müssen sich gedulden

Bei der Wartezeit auf einen Arzttermin haben sich die Unterschiede zwischen gesetzlich und privat versicherten Patienten in den vergangenen Jahren deutlich verringert: Weniger Privatversicherte als früher können direkt in die Praxis kommen, immer mehr müssen länger auf einen Termin warten. Das zeigt eine aktuelle Befragung im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Sind sie einmal in der Praxis, geht es bei den Privatpatienten im Schnitt aber etwas schneller als bei den gesetzlich Versicherten. … Lesen Sie mehr ›

54.000 Euro mehr für Ärzte durch Privathonorare

Die finanzielle Bedeutung der Versorgung von Privatpatienten für Ärzte und andere Leistungsanbieter ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Allein im Jahr 2017 belief sich der Mehrumsatz im Gesundheitswesen durch die privaten Krankenversicherer (PKV) auf 13,2 Mrd. Euro, das waren 1,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV. Insbesondere bei niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten spielen die PKV-Einnahmen danach eine wichtige Rolle. Nach der Untersuchung haben die Leistungsausgaben in der PKV im Zeitraum 2007 bis 2017 weniger stark zugelegt als in der gesetzlichen Krankenversicherung. … Lesen Sie mehr ›

PKV lehnt Benachteiligung bei Medizincannabis ab

Die privaten Krankenversicherer (PKV) lassen nicht nach in ihrer Forderung, beim geplanten „Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung“ die Belange der Privatversicherten stärker zu berücksichtigen. So halten es die Versicherer für notwendig, dass ihnen der Gesetzgeber ebenso wie den gesetzlichen Krankenkassen Instrumente an die Hand gibt, um überhöhte Preise bei der Abgabe von medizinischem Cannabis an Privatpatienten zu verhindern. Handlungsbedarf sieht die Branche nach wie vor beim Thema Zytostatika und dem elektronischen Rezept. … Lesen Sie mehr ›

PKV: Landärzte profitieren von Privatpatienten

Die privaten Krankenversicherer (PKV) wehren sich gegen den Vorwurf, durch den überproportional hohen Anteil von Privatversicherten in den Städten würden sie zu der ungleichen Verteilung der Ärzte beitragen. Mit einer Reihe von regionalen Untersuchungen will die Branche zeigen, dass sie im Gegenteil einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung auf dem Land leistet. Den Auftakt macht der Regionalatlas zu Bayern. Danach gibt es in ländlichen Regionen mehr Privatversicherte als vermutet, und sie liefern den Ärzten einen höheren Mehrumsatz als den Kollegen in den Städten. … Lesen Sie mehr ›

PKV: Beim Hamburger Modell überwiegen die Risiken

Die privaten Krankenversicherer (PKV) warnen vor den Folgen einer weiteren Verbreitung des „Hamburger Modells“ für die Krankenversicherung der Beamten. Ein solcher Umstieg sei für die Beamten wenig attraktiv, für die Dienstherren teuer und könnte zudem zu einem Vorteils-Hopping durch Beamte führen, schreibt der PKV-Verband in einem Positionspapier. Er sieht das Risiko, dass sich Beamte nach einem Wechsel in die GKV später wieder in das Beihilfe-System einklagen. Der Verband hält die Initiativen in verschiedenen Bundesländern für den Versuch, vor den anstehenden Landtagswahlen Fakten zu schaffen. … Lesen Sie mehr ›

Privatpatienten werden unzufriedener mit Ärzten

Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens PwC ist fast die Hälfte der Kunden der privaten Krankenversicherer (PKV) unzufrieden mit der Behandlung durch niedergelassene Ärzte. Das sind zwar deutlich weniger als bei den gesetzlich Versicherten, die Unzufriedenheit ist aber in den vergangenen Jahren gestiegen. Hauptärgernis für die Privatpatienten ist das Gefühl, dass sich die Ärzte nicht genügend Zeit für sie nehmen. Auch die Öffnungszeiten der Praxen kommen bei vielen Privatpatienten nicht gut an. Nach der Erhebung schneiden gesetzliche Kassen in der Bewertung durch ihre Kunden leicht besser ab als die PKV-Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›

PKV pocht auf Gleichstellung bei Telematik

Die privaten Krankenversicherer (PKV) wollen die im Aufbau befindliche Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen nutzen können, der Betreibergesellschaft Gematik aber nicht wieder beitreten. Das hat der PKV-Verband in einer Stellungnahme klargestellt. Die PKV-Anbieter haben Interesse an den zentralen Anwendungen der TI wie der elektronischen Patientenakte und setzen dabei auch auf eigene Lösungen. Die Unternehmen fordern einen diskriminierungsfreien Zugang und die Berücksichtigung der PKV-Belange bei der Weiterentwicklung der Strukturen. An den Kosten will sich die Branche über Nutzungsentgelte und Zertifizierungsgebühren beteiligen. … Lesen Sie mehr ›