Der mehrheitlich dem Hannoveraner Versicherer Talanx gehörende Rückversicherer Hannover Rück setzt sich höhere Ziele. Im kommenden Jahr will die börsennotierte Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von mindestens 2,1 Mrd. Euro erzielen, der Umsatz soll um mehr als 5 Prozent steigen, teilte Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz bei einem Investorentag mit. Außerdem stellte er den 2024 startenden neuen Drei-Jahres-Zyklus vor, der unter dem Dreiklang Fokus auf die eigenen Stärken, Wachstum und Beschleunigung steht. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Realitätscheck in der Autoversicherung … Lesen Sie mehr ›
Der Hannoveraner Talanx-Konzern will mehr verdienen – auch im kommenden Jahr. Statt wie bisher geplant erst 2025 mehr als 1,6 Mrd. Euro Gewinn zu erwirtschaften, rechnet die Gesellschaft schon 2024 mit mehr als 1,7 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr hatte der Konzern seine Prognose bereits von 1,4 Mrd. Euro auf 1,5 Mrd. Euro erhöht. Zuwächse verzeichnet die Gesellschaft, zu der auch der Rückversicherer Hannover Rück gehört, vor allem im Erstversicherungsgeschäft. Besonders gut läuft es im internationalen und im Industrieversicherungsgeschäft. … Lesen Sie mehr ›
Hannover Rück sieht sich nach einem um 25 Prozent höheren Ergebnis in den ersten neun Monaten auf Kurs, um den angepeilten Jahresgewinn von mindestens 1,7 Mrd. Euro zu erreichen. Die Großschadenlast blieb unter dem veranschlagten Budget, sodass der Rückversicherer mit einem zusätzlichen Puffer ins Abschlussquartal geht. Finanzchef Clemens Jungsthöfel zeigte sich zufrieden, sieht aber Bedarf für weitere Preiserhöhungen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Auch in der aktuellen Erneuerungsrunde werden Rückversicherungskunden mehr für Naturkatastrophendeckungen zahlen müssen. Die Zuschläge werden aber nicht mehr so hoch ausfallen wie im vergangenen Jahr. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor rechnet Michael Pickel, Chef der Hannover Rück-Tochter E+S Rück, mit signifikant zweistelligen Preiserhöhungen nach Steigerungen von bis zu 40 Prozent im Jahr 2022. Pickel hofft, dass neben Naturkatastrophen auch andere Themen zur Sprache kommen. Diskussionsbedarf gibt es bei Haftpflichtpolicen und politischen Risiken. … Lesen Sie mehr ›
Der Londoner Investor Cinven prüft den Verkauf seiner deutschen Tochtergesellschaft Viridium, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Versicherungsmonitor hatte im Juli über Verkaufsabsichten berichtet. Cinven ist auch Mehrheitseigner des angeschlagenen italienischen Lebensversicherers Eurovita. Die Probleme in Italien wirken sich negativ auf Viridium aus. Ein geplanter Verkauf durch Cinven würde mit hoher Wahrscheinlichkeit den Deal zwischen Viridium und Zurich über 720.000 Verträge endgültig scheitern lassen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Übernahme eines großen Lebens-Bestandes der Zurich Deutschland durch den Run-off-Spezialisten Viridium wird wohl nicht zustande kommen. Die BaFin soll nach Informationen des Versicherungsmonitors klargemacht haben, dass sie das Geschäft nicht genehmigen würde. Ein Grund dürfte die Schieflage des italienischen Lebensversicherers Eurovita sein, der ebenso wie Viridium eine Gesellschaft des Londoner Investors Cinven ist. … Lesen Sie mehr ›
Der Cyberversicherer Miris würde sich über mehr Mitglieder aus Deutschland freuen. Das betonte Mark Pollard, Chief Operating Officer der in Brüssel ansässigen Gesellschaft, bei der Euroforum-Jahrestagung Cyber Insurance. Den Versicherungsverein hatten mehrere Industrieunternehmen im vergangenen Jahr als Reaktion auf den von knappen Kapazitäten und hoher Volatilität geprägten Cyberversicherungsmarkt gegründet. Miris zeigt sich weiter sehr selektiv, was die Aufnahme neuer Mitglieder angeht. Die Kandidatenliste ist lang. … Lesen Sie mehr ›
Für die Erneuerung der Rückversicherungsverträge zum 1. Januar 2024 prognostiziert der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter ein größtenteils stabiles Prämienniveau für Naturkatastrophenrückdeckungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Große Rückversicherer wie Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück und Scor hatten zuletzt zwar betont, dass die Preise nach wie vor steigen müssen. Es gibt laut Guy Carpenter aber genügend Unternehmen, die mit dem derzeitigen Niveau zufrieden sind und wachsen wollen. … Lesen Sie mehr ›
Aus versicherungstechnischer Sicht wären Preissteigerungen in der deutschen Kfz-Versicherung um 20 Prozent oder mehr nötig, findet Michael Pickel, Chef der Hannover Rück-Tochter E+S-Rück. Nach den unzureichenden Preiserhöhungen im vergangenen Jahr sieht Pickel den Ball jetzt eindeutig bei den Erstversicherern – die Einflussmöglichkeiten der Rückversicherer seien begrenzt. Mit den vergangenen Erneuerungsrunden ist die Hannover Rück zufrieden, sie forciert weiter steigende Preise in den meisten Sparten. Naturkatastrophen- und Cyberrisiken schrecken den Rückversicherer aktuell nicht. … Lesen Sie mehr ›
Mit Alpine Re und Mereo Advisors schicken sich laut Medienberichten gleich zwei neue Rückversicherungs-Start-ups an, von den hohen Preisen im Markt zu profitieren. Mit prominenter Unterstützung von Branchengrößen wollen sie jeweils 1 Mrd. Dollar von Investoren einsammeln. Ratingagenturen warnen davor, dass ein Zufluss frischen Kapitals in den Markt die Preise ab 2025 wieder aufweichen könnte. … Lesen Sie mehr ›
Erstversicherer werden auch in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2024 und darüber hinaus mehr für ihren Rückversicherungsschutz zahlen müssen. Allerdings werden die Steigerungen nicht mehr ganz so hoch ausfallen wie in diesem Jahr, glaubt die Ratingagentur Fitch. Die Preiszuschläge sind aber immer noch hoch genug, um die versicherungstechnischen Ergebnisse der Rückversicherer auch weiterhin zu beflügeln. … Lesen Sie mehr ›
Die vier größten europäischen Rückversicherer haben ihre Rentabilität im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Fitch in einem aktuellen Bericht. Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück und Scor haben ihre versicherungstechnischen Ergebnisse und auch ihre Kapitalanlageergebnisse gesteigert. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich deutlich von 9 Prozent im ersten Halbjahr 2022 auf durchschnittlich 21 Prozent und übertraf damit die Kapitalkosten der Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›
Die Chance auf eine überdurchschnittlich teure Hurrikan-Saison stehen bei 60 Prozent, hat die US-amerikanische National Oceanic and Atmospheric Administration mitgeteilt. Grund sind die rekordverdächtig hohen Meerestemperaturen. Gegen hohe Hurrikan-Schäden ist die Munich Re am besten gewappnet, glauben die Analysten der Bank Berenberg. Der Grund ist nicht etwa mangelnder Risikoappetit, im Gegenteil, die Munich Re nimmt mehr als andere. Aber ihre Bilanz ist am ehesten in der Lage, auch hohe Schäden zu verdauen. … Lesen Sie mehr ›