Archiv ‘HDI’

Axa nach Prämien größter Versicherer in Europa

Die Axa ist nach Bruttoprämieneinnahmen des Jahres 2022 der größte europäische Versicherer, wie eine Erhebung der Ratingagentur A.M. Best ergeben hat. Gemeinsam mit der Allianz, die im Ranking auf Platz zwei folgt, ist sie das einzige Unternehmen, das mehr als 100 Mrd. Dollar (92,4 Mrd. Euro) Prämieneinnahmen generiert hat, es waren 106,1 Mrd. Dollar. Neben der Allianz haben es auch einige andere deutsche Gesellschaften unter die ersten 30 Plätze des Rankings geschafft.

HDI erhöht Kfz-Prämien um 50 Prozent

 Exklusiv  Die HDI Versicherung hat zum 1. Juli 2024 bei bestimmten Gruppen von Bestandskunden die Preise in der Kfz-Versicherung um 50 Prozent erhöht. Das Unternehmen hat 2023 einen herben technischen Verlust in der Sparte eingefahren und versucht nun, den Bestand zu sanieren. Mit der drastischen Erhöhung will die HDI Versicherung auch austesten, ab wann Preiserhöhungen zu einem deutlich veränderten Kündigungsverhalten der Kfz-Kunden führen.

Zeitreise: HDI/Gerling, Provinzial, Gothaer, Munich Re

 Vor 20 Jahren  Im Mai 2004 sorgten die öffentlichen Versicherer für Schlagzeilen. Die Fusion der Gesellschaften in Wiesbaden und Stuttgart war vollzogen und ging mit einem Arbeitsplatzabbau einher, der Zusammenschluss Düsseldorf, Münster und Kiel scheiterte. Schließlich kamen Münster und Kiel zusammen, die große Lösung wurde erst 15 Jahre später Realität. Die Rivalität zwischen HDI und Gerling, die Wiederauferstehung der siechen Munich Re und der Stellenabbau bei der Gothaer waren ebenfalls große Themen.

Etablierte Cyber-Versicherer verlieren Maklergunst

Viele Makler sind im Cyberversicherungsgeschäft tätig oder interessieren sich dafür. Etablierte Versicherer verlieren allerdings zunehmend ihre Gunst. Zu dem Ergebnis kommt zumindest eine aktuelle Studie von Alsterspree Research. So bevorzugen Makler im Neugeschäft immer häufiger spezialisierte Häuser anstelle von Allianz, HDI oder Axa. Darüber hinaus gehen die befragten Makler davon aus, dass der Markt mittelfristig wachsen wird und die Prämien steigen werden.

BASF stimmt PFAS-Vergleich von 316 Mio. Dollar zu

Der Chemieriese BASF hat im Rechtsstreit mit öffentlichen Wasserversorgern in den USA einem Vergleich zugestimmt. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, ihre Wasservorräte mit Chemikalien aus der Gruppe der PFAS-Gruppe verunreinigt zu haben. BASF will ihnen nun 316,4 Mio. Dollar zahlen. Die Summe will der Konzern von seinen Versicherern zurückholen. Doch die wehren sich.

CSD: Engagement mit Hintergedanken

Bei den Paraden zum Christopher Street Day (CSD), die vor allem in den Sommermonaten in vielen deutschen Städten stattfinden, gehen Millionen von Menschen für die Rechte und gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern und Intersexuellen auf die Straße. Auch viele Versicherer sind mit von der Partie – auch um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren oder neue Kunden zu gewinnen. Aber längst nicht alle gönnen sich auch einen eigenen Wagen.

Talanx dämpft Erwartungen

Die Erfüllung des Gewinnziels von 1,7 Mrd. Euro scheint bei Talanx schon nach dem ersten Quartal mit einem Rekordergebnis von 572 Mio. Euro reine Formsache zu sein. Finanzchef Jan Wicke bemühte sich bei der Vorstellung der Jahreszahlen der Hannoveraner trotzdem darum, die Euphorie etwas zu bremsen. Der Versicherer will die Prognose frühestens nach dem dritten Quartal – und der Hurrikan-Saison – anheben. Problematisch bleibt vor allem das deutsche Kfz-Geschäft.

Unterschiedliche Reservepolitik bei Kfz-Versicherern

Die Schadeninflation macht den deutschen Kfz-Versicherern das Leben seit einigen Jahren schwer. Doch die Reservepolitik der Gesellschaften unterscheidet sich stark, zeigt eine Analyse der Ratingagentur Assekurata. Das Verhältnis der Schadenrückstellungen zu den Bruttobeiträgen der Versicherer unterscheidet sich deutlich. Besonders hoch reserviert sind Talanx und DEVK.

Talanx verteidigt LNG-Deckungen

Klimaschützer gehören bei den Hauptversammlungen von Versicherern mittlerweile zum Standardprogramm. So auch beim Aktionärstreffen der Talanx am Dienstag. Regine Richter von der Initiative Urgewald kritisierte insbesondere, dass der Versicherer an der Deckung von LNG-Terminals in den USA beteiligt sei. Talanx-Chef Torsten Leue antwortete, dass ein vollständiger Ausschluss von Flüssiggas derzeit ökonomisch und gesellschaftlich nicht sinnvoll sei.

Embedded Insurance – Chance oder nur Hype?

 Digitaler Dienstag  Die Digitalisierung schreitet in einem rasanten Tempo voran und viele Versicherer stellen sich die Frage, wie sie ihre Geschäftsmodelle an die neuen Realitäten anpassen sollen. Der personengestützte Vertrieb über Ausschließlichkeitsvermittler und Makler ist heute für viele noch der wichtigste Absatzkanal. Angesichts von Nachwuchsproblemen im Vertrieb und zunehmender Regulierung stellt sich die Frage, wie lange dies noch so bleiben wird. Immer häufiger liest man, dass die Zukunft der „Embedded Insurance“ gehöre. Was ist dran an diesen Prognosen?

Talanx/HDI verlieren Targo als Partner

 Exklusiv  Die französische Bankengruppe Crédit Mutuel expandiert mit ihrem Versicherer Assurances du Crédit Mutuel nach Deutschland. Deshalb beendet die Bank die Zusammenarbeit ihrer deutschen Tochter Targobank mit dem Talanx-Konzern. Dabei geht es vor allem um die Restschuldversicherung, auch Kreditlebensversicherung genannt. Es steht ein Geschäftsvolumen im Milliardenbereich auf dem Spiel.

Schaden- und Unfallgeschäft beflügelt Vertreter

Versicherungsvertreter konnten zwischen 2020 bis 2023 vor allem in den SUHK-Sparten (Sach, Haftpflicht, Unfall und Kfz) wachsen. In der Lebensversicherung herrschte Stagnation, in der Krankensparte ging es nur leicht aufwärts. Zu diesen Ergebnissen kommt die Beratungsfirma Sirius Campus in einer Umfrage unter 6.000 Inhabern von Versicherungsagenturen. Zwischen den Ausschließlichkeitsorganisationen der einzelnen Versicherer gibt es allerdings gewaltige Unterschiede. Einige konnten ihre Position während der Pandemie nicht halten.

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