Starke Regenfälle haben in den vergangenen Tagen in Deutschland für verheerende Sturzfluten gesorgt. Sie forderten mehrere Todesopfer, überfluteten Häuser und spülten Autos und Schuttlawinen durch die Straßen. Weil die Unwetter lokal sehr begrenzt auftraten, scheinen die versicherten Schäden nach ersten Schätzungen nicht das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe von 2013 zu erreichen. Der GDV rechnet mit versicherten Schäden von 450 Mio. Euro durch das Sturmtief „Elvira“. … Lesen Sie mehr ›
Das Tiefdruckgebiet Elvira, das am Wochenende für heftige Unwetter mit Hagel und Starkregen sorgte, hat vor allem in Bayern, Südhessen, Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz großen Schaden angerichtet. Die SV Versicherung, nach eigenen Angaben in Baden Württemberg der Marktführer in der Gebäudeversicherung, wagt eine erste Schätzung für das eigene Geschäft: ihre versicherten Schäden dürften mindestens im zweistelligen Millionenbereich liegen. Am Montag drohen neue Unwetterschäden, diesmal im Nordosten des Landes. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Luftfahrtschäden bei der Schadenaufnahme – Drohneneinsatz bringt neue Risiken mit sich. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Immer häufiger erleiden Hausbesitzer finanzielle Schäden durch Starkregen, Überschwemmungen und andere Elementarereignisse. Trotzdem ist bundesweit nur etwa jedes dritte Gebäude entsprechend versichert. Deshalb sollten Versicherungswirtschaft und Politik noch stärker daran arbeiten, das Ausmaß der Bedrohung zu verdeutlichen. Der Hochwasserpass für Hausbesitzer kann hier ein wirkungsvolles Beratungsinstrument sein. Aber auch gemeinsame Informationskampagnen der Bundesländer und der Assekuranz können das Umdenken fördern. … Lesen Sie mehr ›
In Großbritannien startet im April der Rückversicherungsfonds Flood Re. Er soll sicherstellen, dass Policen für Wohnhäuser in flutgefährdeten Gebieten bezahlbar bleiben. Gewerbeimmobilien sind von Flood Re ausgenommen – obwohl auch kleine und mittelständische Unternehmen von Problemen mit Versicherungsschutz gegen Hochwasser berichten. Jetzt will der Verband der Versicherungsmakler in Großbritannien Biba die Sache selbst in die Hand nehmen. Zusammen mit dem Outsourcing-Anbieter Capita und dem Kartographie-Spezialisten Landmark Information Group will er eine Lösung erarbeiten. … Lesen Sie mehr ›
Die Assekuranz musste laut Munich Re im vergangenen Jahr weniger für Schäden durch Stürme, Hitzewellen und Erdbeben zahlen als 2014. Teuerster Gesamtschaden war das Erdbeben in Nepal im April 2015. Der Rückversicherer warnt allerdings, dass sich die Situation in diesem Jahr ändern könnte. Dann wird sich das Klimaphänomen El Niño in sein Gegenteil, La Niña, verkehren, was mit mehr Wirbelstürmen im Nordatlantik einhergeht. Zudem bereitet Munich Re der Klimawandel Sorgen. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Während auf Schloss Elmau im Juni der G7-Gipfel begann, ging nahezu zeitgleich die zweite Enzyklika von Papst Franziskus in Druck. In unerwartetem, gleichwohl begrüßenswertem thematischem Gleichklang nahmen sich beide Instanzen des Problems der globalen Erderwärmung an. Beide eint leider auch die geringe Verbindlichkeit ihrer Initiativen. Doch die Folgen der Klimaveränderung sind schon heute für die Versicherungswirtschaft unternehmerische Realität. … Lesen Sie mehr ›
Klaus Müller vom Verbraucherzentrale Bundesverband hat auf einer Tagung in Berlin für standardisierte Allgefahren-Verträge für Risiken wie Haftpflicht, Berufsunfähigkeit oder Überschwemmung mit Opting Out-Option geworben. Der Markt sei nicht nur unübersichtlich, sondern einige Verbraucher hätten auch keinen Zugang zum Versicherungsschutz, sagte er. Das liege auch an der Fragmentierung der Versichertenkollektive durch die Einführung von immer mehr Tarifierungsmerkmalen. Guido Bader von der Stuttgarter Lebensversicherung bezeichnete den Vortrag als „Angst-, Schiss- und Panikrede“. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Scor legt Halbjahresergebnisse vor und die ewige Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden. … Lesen Sie mehr ›
Im Herbst wollen die Länder-Justizminister einen Entwurf für eine Pflichtversicherung für Elementarschäden vorstellen. Zurzeit laufen Gespräche mit der Assekuranz. Mit dem Ergebnis sollen auch die Versicherer leben können, so Thüringens Justizminister Holger Poppenhäger. Eine aktuelle Studie der Zurich betont unterdessen, das Versicherungsschutz allein das Problem nicht lösen kann. … Lesen Sie mehr ›