Tag Archive for ‘Hurrikans’

Retro-Preise ziehen an

Wenn Rückversicherer bei der Retrozession Risiken an andere Rückversicherer oder an den Kapitalmarkt transferieren, müssen sie dafür wieder tiefer in die Tasche greifen. Nach einem Preisverfall von 2015 bis 2017 haben die Schäden der vergangenen zwei Jahre einen Aufwärtstrend eingeleitet, der sich 2019 fortsetzen dürfte. „Wir sehen eine spürbare Verhärtung des Retromarktes“, berichtet Torsten Lesch von Aon. Grund dafür sind insbesondere Schadenereignisse aus den Vorjahren, die teurer werden als anfangs erwartet. Für die Rückversicherer können höhere Retro-Preise problematisch sein, weil … Lesen Sie mehr ›

USA: Staatliche Flutversicherung auf der Kippe

Was in Deutschland immer mal wieder zur Debatte steht, ist in den USA bereits vorhanden: eine staatlich geförderte Elementarversicherung, die Schäden durch Flut und Überschwemmung abdeckt. Doch das National Flood Insurance Program (NFIP) wird am 30. November auslaufen. Sollte der Kongress keine Verlängerung beschließen, würden mehr als fünf Millionen Amerikaner ihren Versicherungsschutz gegen Überschwemmung und Flut verlieren. Zwei Senatoren haben jetzt einen Gesetzesentwurf für eine sechsmonatige Verlängerung vorgelegt. Allerdings hat NFIP ein viel größeres Problem. Das Programm ist tief in … Lesen Sie mehr ›

Kessler: Es gibt keinen Rückversicherungszyklus mehr

Seit Jahren warten die Rückversicherer darauf, dass die Preise wieder signifikant steigen. Die Hoffnung könnte vergebens sein. Nach Ansicht von Scor-Chef Denis Kessler gibt es in der Branche keinen Zyklus mehr, bei dem sich Phasen hoher und niedriger Preise in schöner Regelmäßigkeit abwechseln. Nur ein unerwarteter Großschaden wie ein weltweiter Cyberangriff oder eine Pandemie könne noch zu einem Preisanstieg führen, sagte er bei einer Podiumsdiskussion in Monte Carlo. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherer mit negativem Ausblick

Die Rekordschäden durch Naturkatastrophen im vergangenen Jahr haben nicht zu den erhofften Preiserhöhungen in der Schadenrückversicherung geführt. Daran dürfte nach einer Analyse der Deutschen Bank auch die Juli-Erneuerungsrunde nichts geändert haben. Der französische Anbieter Scor hat inzwischen Zahlen veröffentlicht, die noch hinter den Erwartungen von Analyst Frank Kopfinger zurückbleiben. Das Geldhaus setzt den Ausblick der Branche für die Erneuerung von Januar 2019 auf negativ. … Lesen Sie mehr ›

Zurich mit höheren Preisen

Die Zurich zeigt sich mit dem ersten Quartal 2018 zufrieden. Finanzchef George Quinn sprach von einem guten Start und einem starken Wachstum in der Lebensversicherung. In der Schaden- und Unfallversicherung fiel der Zuwachs schwächer aus, dafür konnte Zurich höhere Preise erzielen. Im Geschäftsbereich Farmers legte das verwaltete Beitragsaufkommen auch wegen eines neuen Vertrags mit dem Fahrdienstvermittler Uber zu. … Lesen Sie mehr ›

Rückversicherung: Alternatives Kapital wächst weiter

Das alternative Kapital in der Rückversicherung wächst weiter. Trotz der hohen Naturkatastrophenschäden 2017 sei das Volumen von Katastrophenverbriefungen im ersten Quartal erneut gewachsen, schreibt der Rückversicherungsmakler Aon Benfield in seinem aktuellen Bericht „Reinsurance Market Outlook“. Für den Rest des Jahres erwartet Aon Benfield weiteres Wachstum im Markt für alternatives Kapital, über den Pensionsfonds, Staatsfonds oder Stiftungen Geld in Versicherungsrisiken investieren. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re: 2017 war teuerstes Jahr für Versicherer

Naturkatastrophen haben im vergangenen Jahr für die höchsten versicherten Schäden seit Beginn der Aufzeichnungen gesorgt. Das berichtet der Rückversicherer Swiss Re in seiner aktuellen Sigma-Studie. Verantwortlich waren vor allem die Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ sowie Waldbrände in den USA. Teuer kamen die Versicherer auch die starken Regenfälle zu stehen, die während der Wirbelstürme auftraten. Rückläufig war dagegen die Zahl der von Menschen verursachten Katastrophen. … Lesen Sie mehr ›

Talanx: keine Gefahr durch XL-Übernahme

Der Versicherungskonzern Talanx hat 2017 mit 672 Mio. Euro deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Angesichts der Rekordschäden aus Naturkatastrophen zeigte sich der scheidende Vorstandschef Herbert Haas dennoch zufrieden. Die Milliardenübernahme von XL durch die französische Axa sieht er gelassen. Haas erhofft sich davon sogar Vorteile, konkret rechnet er mit mehr Disziplin bei den Prämien. Beim Umbau des Deutschlandgeschäfts meldet Talanx Fortschritte. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück verdient 959 Mio. Euro

Der Rückversicherer Hannover Rück konnte die Rekordschäden durch die Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ und andere Naturkatastrophen zumindest teilweise mit einem starken Kapitalanlageergebnis auffangen. Unter dem Strich hat der drittgrößte Rückversicherer 2017 einen Gewinn von 959 Mio. Euro erzielt, 2016 waren es 1,17 Mrd. Euro die Bruttoprämieneinnahmen sind getrieben durch die Schaden-Rückversicherung um 8,8 Prozent auf 17,8 Mrd. Euro gewachsen. Im kommenden Jahr will Hannover Rück wieder mehr als 1 Mrd. Euro verdienen. … Lesen Sie mehr ›

Zurich: Naturkatastrophen verfälschen Ergebnisse

Die Naturkatastrophen 2017 drücken bei dem Schweizer Versicherer Zurich auf den Gewinn. Er sank um 6 Prozent auf 3 Mrd. Dollar. Auch die Schaden- und Kostenquote in der Sachversicherung verschlechterte sich durch die Hurrikans „Irma“, „Maria“ und „Harvey“ auf 100,9 Prozent, nach 98,4 Prozent 2016. Allerdings seien die Schäden durch die Naturkatastrophen 2017 ungewöhnlich hoch gewesen, weshalb die Ergebnisse nicht die an sich gute Entwicklung der Zurich widerspiegeln, sagte Zurich-Chef Mario Greco. Gerade in der Lebensversicherung präsentierte der Versicherer positive … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best: Keine Herabstufung wegen Hurrikans

Die Hurrikan-Serie im dritten Quartal 2017 hat hohe versicherte Schäden verursacht, die Preiserhöhungen in der Rückversicherung könnten aber dennoch hinter den Erwartungen zurückbleiben, heißt es in einem aktuellen Bericht der Ratingagentur A.M. Best. Dafür sorgt das ungebrochen hohe Interesse von Investoren an Cat Bonds und anderen Versicherungsverbriefungen. Herabstufungen des Ratings von Rückversicherern aufgrund der Naturkatastrophen hat A.M. Best bisher nicht vorgenommen. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re rechnet mit steigenden Preisen

Die hohen Katastrophenschäden haben bei Versicherern und Rückversicherern für Verluste gesorgt. Deshalb dürften die Preise in der Schadenversicherung steigen, auch über die betroffenen Bereiche hinaus. Das prognostiziert der Rückversicherer Swiss Re in seinem neuen Marktausblick. Für schadenbelastete Verträge erwartet das Unternehmen deutliche Anstiege. Die guten Aussichten für die Weltwirtschaft werden den Versicherern ebenfalls helfen, die Prämien zu steigern, so Swiss Re. Allerdings gibt es auch einige Risiken für die Assekuranz. … Lesen Sie mehr ›

Haas erwartet reibungslosen Chefwechsel

Die Talanx-Gruppe hat wegen hoher Naturkatastrophenschäden in den ersten neun Monaten deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Der Gewinn ging auf 444 Mio. Euro nach 636 Mio. Euro im Vorjahr zurück. Der scheidende Vorstandschef Herbert Haas sieht in dem Ergebnis einen Beleg für die stabile Ausrichtung des Unternehmens und freut sich über ein Wachstum der Prämieneinnahmen. Für seinen für 2018 geplanten direkten Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrates erwartet er keine Probleme. Der Umbau des Deutschlandgeschäfts laufe nach Plan. … Lesen Sie mehr ›