Nachdem der Wieslocher Finanzvertrieb MLP sein Gewinnziel für 2014 um ein gutes Stück verfehlt hat, stellt Unternehmenschef Uwe Schroeder-Wildberg in diesem Jahr nur noch eine leichte Ergebnissteigerung in Aussicht. Wachstum sollen mehr Berater, die Möglichkeit zum Online-Abschluss und ein Ausbau des Firmenkundengeschäfts bringen. Schroeder-Wildberg erwartet ein Vermittlersterben durch das Lebensversicherungsreformgesetz, glaubt aber das MLP von der Gesetzesänderung profitieren wird. … Lesen Sie mehr ›
Gabriel Bernardino, Vorsitzender der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, fordert im Interview mit dem Versicherungsmonitor mehr finanziellen Spielraum für seine Behörde. Ihm ist kurz vor der Einführung der neuen EU-Aufsichtsregeln Solvency II das Budget gekürzt worden. Bernardino hält die Branche für gut gerüstet für die neuen Vorschriften und kündigt Hilfe bei Infrastrukturinvestitionen an. In der klassischen Lebensversicherung sieht er Handlungsbedarf. Der Mathematiker plädiert für eine einheitliche EU-Privatrente. … Lesen Sie mehr ›
Gut versichert nach… Firmen, die nach Indien expandieren, finden dort einen anspruchsvollen Versicherungsmarkt vor. Er ist vor allem im Sachbereich hochreguliert, was die Bedingungen und Preise angeht. Die Zahl der Vorschriften nimmt eher zu als ab. Bei der Absicherung von Vermögenswerten und Mitarbeitern lauern viele Fallen. Ohne Hilfe vor Ort wird die Absicherung des Unternehmens schwer fallen. … Lesen Sie mehr ›
Die Kreditversicherer Euler Hermes und Coface hatten im vergangenen Jahr mit einem schwachen ökonomischen Umfeld und sinkenden Prämien in den Kernmärkten zu kämpfen. Euler Hermes belastet zudem eine teure Immobilie in Hamburg, die das Unternehmen jetzt aufgeben will. Ein Lichtblick für die Kreditversicherer: Für das laufende Jahr zeichnet sich zumindest eine zarte Erholung der Weltwirtschaft an. Wachstum sollen vor allem Märkte außerhalb Europas bringen. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Swiss Re hat sich mit einem teuren Befreiungsschlag von verlustbringendem Geschäft in der Rückversicherung von Lebens- und Krankenrisiken in den USA gelöst. Der Gewinn ging zurück – aber trotzdem will der zweitgrößte Rückversicherer der Welt den Aktionären durch einen Aktienrückkauf mehr spendieren. In der Erstversicherung von Industriekonzernen setzt Konzernchef Michel Liès weiter auf kräftiges Wachstum. Im Anlagebestand verkauft Swiss Re Aktien und kauft Staatsanleihen. … Lesen Sie mehr ›
Den Transportversicherern droht ein hoher Schaden aus der Havarie des Autofrachters Höegh Osaka. Sollten die transportierten Autos ein Totalschaden sein, wird es für die Versicherer teuer. Solche Vorfälle haben sich in den vergangenen Jahren gehäuft. Das hat die Versicherer und Rückversicherer alarmiert. Munich Re hat schon reagiert und zeichnet keine koreanischen Risiken mehr. … Lesen Sie mehr ›
Eine weitere Übernahme auf dem Londoner Versicherungs- und Rückversicherungsmarkt: Die kanadische Holding Fairfax Financial unter Führung von Prem Watsa kauft den Londoner Spezialversicherer Brit Insurance für 1,9 Mrd. Dollar. Fairfax ist vor allem als Holding für Schaden- und Unfallversicherer in Nordamerika aktiv, Brit im Londoner Lloyd’s-Markt. Die dritte Übernahme innerhalb weniger Wochen könnte langfristig Auswirkungen auf die Rückversicherungs-Marktführer Munich Re und Swiss Re haben. … Lesen Sie mehr ›
Eine internationale Hackerbande hat einen der größten Bankraubzüge jemals begangen, berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky. Bis zu 1 Mrd. Dollar stahlen die Kriminellen, indem sie Konten und Geldautomaten von bis zu 100 Finanzinstituten weltweit manipulierten. Auch deutsche Unternehmen sollen betroffen sein. Die Cyberattacke dauert laut Kaspersky an. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne: Immer öfter geben Versicherer im Schadensfall ihren Kunden eine Deckungszusage unter Vorbehalt. Damit wollen sie ein Druckmittel gegenüber dem Versicherungsnehmer in der Hand behalten, falls es zum Streit kommt. Besonders ärgerlich ist diese Taktik, wenn der Versicherer den Kunden zusätzlich monatelang mit Nachfragen zum Schadensfall mürbe macht. … Lesen Sie mehr ›
Der Health Check Das waren zwei Achterbahn-Jahre für den Versicherer Zurich. 2013 war geprägt durch den Suizid des Finanzchefs Pierre Wauthier und den Abgang des Verwaltungsratspräsidenten Josef Ackermann. 2014 versuchte die Gruppe mit einer frischen Drei-Jahres-Strategie den Befreiungsschlag. Inzwischen hat der weltweit fünftgrößte Versicherer bewiesen, dass es ihm mit seinen Zielen ernst ist. Aber bei der Schaden-Kosten-Quote sehen Analysten noch Verbesserungsbedarf, und die Ergebnisse des Jahres 2014 enttäuschten. Daneben fehlt eine Strategie, die über die drei Jahre hinausgeht. In der vierten Folge unserer Serie „Health Check“ analysieren wir die Lage der Zurich Gruppe. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne: Die Schaden- und Unfallversicherer liefern bei vielen Konzernen deutlich verbesserte Gewinne ab. Das ist hoch willkommen angesichts der Probleme in der Lebensversicherung. Hauptgrund sind die höheren Preise, vor allem in der Kfz-Versicherung. Die niedrigere Inflation und entsprechend mögliche Reserveauflösungen spielen ebenfalls eine Rolle. Allerdings birgt dieser Trend Risiken. … Lesen Sie mehr ›
Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich ist 2014 bei der Rendite hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Der Gewinn lag mit 3,9 Mrd. Dollar unter dem Vorjahresergebnis. Es bleibt aber bei der in Aussicht gestellten Dividende von 17 Schweizer Franken. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich zwar, aber nicht so deutlich wie erhofft. Konzernchef Martin Senn versprach weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Profitabilität und bekräftigte die Ende 2013 beschlossene Strategie 2014 bis 2016. … Lesen Sie mehr ›
Trotz des herausfordernden Marktumfelds ist der französische Rückversicherer Scor mit einem Prämienplus aus der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2015 gegangen. Allerdings fiel der Zugewinn kleiner aus als im vergangenen Jahr. Wachstum sollen die Konzentration auf Schwellenmärkte in Asien, selektive Ausweitung des Geschäfts in den USA, mehr Aktivität bei Lloyd’s of London und ein stärkerer Fokus auf große Industriekunden bringen. … Lesen Sie mehr ›
Edwin Meyer, Risikomanager und Versicherungschef des Stahlkonzerns Arcelor Mittal, ist am Samstag an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Meyer, 59, war ein kluger und vorausschauender Manager, der sich weit über den engen Versicherungseinkauf hinaus für den Konzern Gedanken machte. Er war auch im DVS und in der europäischen Risikomanagement-Organisation Ferma aktiv. Für den Versicherungsmonitor schrieb er regelmäßig eine Kolumne. … Lesen Sie mehr ›
Die in Taiwan abgestürzte Passagiermaschine der TransAsia Airways ist unter Führung der US-Gesellschaft AIG versichert. Der Kaskoschaden soll mehr als 22 Mio. Dollar betragen. Für die Luftfahrtversicherer setzt sich damit die Schadenwelle aus dem vergangenen Jahr fort – große Auswirkungen auf die Prämien wird das neue Unglück aber eher nicht haben. … Lesen Sie mehr ›