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Schlagwort-Archiv für ‘Industrieversicherung’

Berger: Preise in der Industrieversicherung sinken nicht

Die Prämien in der Industrieversicherung werden in der kommenden Erneuerungsrunde nicht sinken. Darauf hätten sich die Kunden bereits eingestellt, sagte Andreas Berger, Chef des Industrieversicherers Swiss Re Corporate Solutions auf einer Fachkonferenz des Großmaklers Aon. Er erwartet, dass die Unternehmen deshalb auf höhere Selbstbehalte setzen und ihr Risikomanagement ausbauen werden. Auch parametrische Deckungen könnten wichtiger werden. Das erwartet auch Hannover Rück-Chef Jean-Jacques Henchoz. … Lesen Sie mehr ›

Eigenschadendeckung – die bessere D&O?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Obwohl die D&O-Versicherung als Haftpflichtpolice ausgestaltet ist, dient sie auch und insbesondere dem Bilanzschutz der Unternehmen. Einen direkten Anspruch gegen den Versicherer haben die Firmen als Versicherungsnehmer aber nicht. Um direkt vom Versicherer entschädigt zu werden, müssen Unternehmen komplizierte Umwege gehen. Neue Konzepte wie die Eigenschadendeckung könnten allen Beteiligten viel Geld, Zeit und Nerven sparen. … Lesen Sie mehr ›

Howden gründet nachhaltigen Versicherer

Nachhaltigkeit wird für Versicherer ein immer wichtigeres Thema. Jetzt springt auch der britische Versicherungsmakler Howden auf den Zug auf und gründet den nach eigenen Angaben weltweit ersten Versicherer, der komplett nachhaltig arbeiten soll. Die Gesellschaft namens Parhelion soll ab Anfang 2022 Industrie- und Rückversicherungen zeichnen. Dafür will der Versicherer 500 Mio. Dollar am Kapitalmarkt einwerben. … Lesen Sie mehr ›

Captives für die Managerhaftung

 The Long View – Der Hintergrund  Die D&O-Versicherung ist im harten Markt angekommen. Die Preise steigen, die Kapazitäten sind knapp. Viele Kunden haben Probleme, genug Deckung für ihr gesamtes D&O-Programm zu finden. Eine Alternative könnte sein, einen Teil der Risiken oder sogar das gesamte Programm in eine Captive, also einen firmeneigenen Versicherer, einzubringen. Damit könnten sich die Kapazitätsprobleme umgehen lassen. Allerdings ist diese Lösung nicht ohne Tücken. … Lesen Sie mehr ›

Verschüttet von einer Lawine aus Unschuldsbewusstsein

 Meinung am Mittwoch  Der Betrug um das einstige Vorzeige-Fintech Wirecard gärt weiter. Er schmeckt bitter, auch für die D&O-Versicherer. Geschmacklos dagegen wirkt, dass die Bandenkriminellen ihr Unwesen jahrelang folgenlos verrichten konnten. Abseits von den Betrügern und den genarrten Betrogenen erschüttert es, dass sich kein Mensch irgendeiner Schuld bewusst ist. Streuen wir eine Prise Salz in die Wunden, aufgerissen durch unsere perfide „Weisheit“ massiv geteilter Verantwortung, fernab aller Schuldgefühle. … Lesen Sie mehr ›

Captives: Freund oder Feind des Maklers?

 Meinung am Mittwoch  Bei der vergangenen Erneuerungsrunde in der Industrieversicherung wurden viele Unternehmen in einer für sie unpassenden Zeit von massiven Prämienerhöhungen kalt erwischt. Immer mehr Risikomanager denken daher über alternative Absicherungsformen wie Captives nach. Haben sie erst mal einen firmeneigenen Versicherer geschaffen, werden sie sich nicht so schnell davon verabschieden. Während die Versicherer durch diese Entwicklung überflüssig zu werden drohen, können Makler ihrem Selbstbild näherkommen. … Lesen Sie mehr ›

Pandemie sorgt für mehr Cyber-Nachfrage

Die Corona-Pandemie und das Arbeiten aus dem Homeoffice hat bei vielen Unternehmen für eine größere Risikowahrnehmung gegenüber Cyber-Risiken gesorgt, so eine aktuelle Untersuchung der Ratingagentur Assekurata und des Beratungsunternehmens Instinctif Partners. Die deutliche Mehrheit der Makler und Versicherer beobachtet aufgrund der Pandemie mehr Nachfrage nach Cyberdeckungen. Da mobiles Arbeiten auch nach der Pandemie ein Thema bleiben wird, empfehlen Assekurata und Instincif den Versicherern einen deutlich größeren Schwerpunkt auf Risikoprävention zu setzen. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Industrieversicherer ebnen Maklern den Weg

 Herbert Frommes Kolumne  Es ist wahrscheinlich untertrieben, das Verhältnis der Industrie zu ihren Versicherern als zerrüttet zu bezeichnen. Kapazitätsreduzierungen, höhere Preise, arrogantes Auftreten und monatelange Wartezeiten, bis eine Antwort kommt – so empfinden die Vertreter der Industrie das Verhalten der anderen Seite. Von dieser Situation könnten die Makler profitieren. Die Fusionswelle bei den Industriemaklern hat auch diesen Hintergrund: Die neuen größeren Einheiten haben mehr Marktmacht gegenüber den Versicherern, können ihren Kunden auch alternative Lösungen bieten und die Expertise aufbauen, die Versicherer oft nicht mehr haben. Die Makler können es aber auch versemmeln. … Lesen Sie mehr ›

Zurich profitiert von steigenden Preisen

Der Schweizer Versicherer Zurich konnte im ersten Quartal die Prämieneinnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft deutlich steigern. Dabei konnte das Unternehmen laut Finanzchef George Quinn von den stark steigenden Preisen in der Gewerbe- und Industrieversicherung profitieren. Dieser Trend werde dieses und nächstes Jahr noch anhalten, erwartet Quinn. Die Kapitalausstattung hat Zurich nach den enttäuschenden Werten Ende vergangenen Jahres gestärkt. … Lesen Sie mehr ›

Allianz mit gutem Jahresauftakt

Weil Corona- und Naturkatastrophenschäden größtenteils ausblieben und sich die Kapitalmärkte erholt haben, konnte die Allianz mit einem guten Ergebnis für die ersten drei Monate 2021 aufwarten. Das operative Ergebnis legte um 45 Prozent auf 3,3 Mrd. Euro zu. Der Nettogewinn kletterte sogar um 83 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Auch der Industrieversicherer AGCS zeigte gute Zahlen. Der Direktversicherer Allianz Direct schwächelte dagegen auch im ersten Quartal. … Lesen Sie mehr ›

Sachversicherer als Corona-Gewinner

Die Corona-Pandemie hat zwar zu unerwartet hohen Schäden bei Veranstaltungsausfall- und Betriebsschließungspolicen geführt, doch in Summe haben die deutschen Schaden- und Unfallversicherer von der Krise profitiert. Davon zeigt sich die Ratingagentur A.M. Best überzeugt. Grund ist die stark gesunkene Schadenfrequenz in der Kfz-Versicherung. Sie hat die negativen Auswirkungen der Pandemie überkompensiert. Der positive Effekt wird sich auch in diesem Jahr noch fortsetzen, glaubt die Ratingagentur. Weniger optimistisch sind die Analysten allerdings bei der Lebensversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Swiss Re überrascht mit guten Zahlen

Nachdem der Rückversicherer Swiss Re im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutscht war, konnte er im ersten Quartal 2021 wieder mit einem überraschend hohen Gewinn aufwarten. Der Konzern verdiente dank einem guten Ergebnis in der Schaden- und Unfallrückversicherung unter dem Strich 333 Mio. Dollar, nach einem Minus von 225 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Covid-19-Schäden mussten die Schweizer vor allem in der Lebensrückversicherung verbuchen. … Lesen Sie mehr ›

Kielholz: Großschäden als Daseinsberechtigung

Die Corona-Krise hat den Rückversicherern hohe Schäden beschert, allen voran der Swiss Re. Für Walter Kielholz, den scheidenden Verwaltungsratspräsidenten des Schweizer Konzerns, ist das aber kein Grund zur Beunruhigung. Wenn es solche Großschäden nicht gäbe, würde niemand mehr Rückversicherungen kaufen, sagte er bei seinem letzten offiziellen Auftritt anlässlich der Hauptversammlung der Swiss Re. Auf Dauer will der Rückversicherer Pandemiebelastungen aber nicht allein stemmen – und wirbt für eine staatliche Lösung. In der Schweiz scheint die aber in weite Ferne gerückt zu sein. … Lesen Sie mehr ›

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