US-Unternehmen, die Apple-Produkte und die Sicherheitssysteme des IT-Konzerns Cisco nutzen, können jetzt Cyberpolicen von Allianz Global Corporate & Specialty mit besseren Bedingungen bekommen. Außerdem müssen sie einen Sicherheitscheck von Experten des Großmaklers Aon durchlaufen. Die Partnerschaft der vier Unternehmen ist für die Allianz ein Erfolg, denn bislang zählt sie in der Cyberversicherung in den USA nicht zu den führenden Anbietern. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die Cyberversicherung gilt als wichtigster Wachstumsmarkt in der Industrie- und Gewerbeversicherung. Zweifellos gibt es großen Bedarf bei den Unternehmen, auch wenn sich das noch nicht in entsprechender Nachfrage äußert. Aber ob die Versicherungswirtschaft damit jemals langfristig Geld verdienen wird, ist sehr zweifelhaft. Im Gegenteil, mancher Anbieter könnte sich hier gefährlich die Finger verbrennen. Ohne rigorose Underwriting-Richtlinien, Kumulkontrolle und Limite wird es nicht gehen. Der Vorschlag einer staatlichen Deckung für Großschäden, der von der Swiss Re kommt, ist auf jeden Fall bedenkenswert. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz baut ihre Präsenz in Sri Lanka aus: Der Münchener Konzern übernimmt die Schaden- und Unfallversicherungstochter der Janashakthi Insurance für rund 86 Mio. Euro. Damit wird die Gesellschaft zu einem der größten Sachversicherer in Sri Lanka. Der Schritt passt zur Strategie von Konzernchef Oliver Bäte, in der Schaden- und Unfallversicherung zu wachsen. Auch in den USA legt der Konzern zu: Die Industrieversicherungstochter AGCS hat die Erneuerungsrechte für das US-Produktrückruf-Portfolio von Liberty erworben. … Lesen Sie mehr ›
Der Großmakler Aon hatte in der vergangenen Woche eine neue Police ins Gespräch gebracht. Die Technology Errors & Omissions-Deckung werde angesichts der Digitalisierung zunehmend wichtiger, weil immer mehr Produktionsunternehmen auch Software anbieten. Georg Bräuchle vom Aon-Rivalen Marsh bezweifelt, dass Unternehmen eine weitere Police brauchen. Besser sei es, die neuen Risiken in Cyber- oder Produkthaftpflichtverträgen unterzubringen, sagte er am Dienstag auf der Euroforum-Haftpflichtkonferenz in Hamburg. Versicherungseinkäufer aus der Industrie forderten dort einfachere Verträge. … Lesen Sie mehr ›
Die Digitalisierung verändert die Produktionsprozesse bei vielen Unternehmen. Vor allem das Angebot von softwaregestützten Produkten bringt neue Risiken mit sich, für die traditionelle Haftpflichtdeckungen nicht aufkommen, warnt der Versicherungsmakler Aon Risk Solutions. Die Lücke lässt sich mit einer neuen Deckung schließen: der Technology Errors & Omissions-Police – eine weiterentwickelte IT-Haftpflichtpolice. In den USA und Großbritannien sind die Verträge schon bekannt, in Deutschland sind sie mittlerweile auch erhältlich. Ansonsten erwartet der Makler für die Industriekunden in einigen wichtigen Sparten stabile Preise und Bedingungen. … Lesen Sie mehr ›
Risikoexperten weltweit fürchten sich am meisten vor Betriebsunterbrechungen (BU) und Cybervorfällen, zeigt das Allianz Risk Barometer 2018. Auf den dritten Rang der größten Gefahren für Unternehmen kletterten Naturkatastrophen – eine Folge der Hurrikan-Saison 2017, die hohe Schäden verursacht hatte, sagte AGCS-Vorstand Andreas Berger. Er erwartet außerdem, dass die Geschäftsabschlüsse bei Cyber-Policen in Folge der EU-Datenschutzgrundverordnung zunehmen werden. Das Regelwerk sieht hohe Strafen bei Verstößen gegen den Schutz personenbezogener Daten vor und tritt im Mai 2018 in Kraft. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Allianz-Risikobarometer, SZ-Versicherungstag und Neujahrsempfang der BaFin. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Produktrückrufe nehmen weltweit zu und stellen Unternehmen, aber auch Versicherer vor enorme Herausforderungen. Cyberrisiken spielen hier eine besonders wichtige Rolle. Sie sind das wahrscheinlich am meisten unterschätzte Risiko für einen Produktrückruf. Mit einem vertieften Risikodialog, der Hilfe von Krisendienstleistern und neuartigen Lieferketten-Analysen auf Basis von Big Data kann das Risiko von weltweiten Rückruf-Aktionen begrenzt werden. Trotzdem führt an einer spezialisierten Produktrückrufversicherung kein Weg vorbei. … Lesen Sie mehr ›
Die jüngsten Erneuerungsverhandlungen verliefen enttäuschend für Industrie- und Rückversicherer. Sie konnten ihr Ziel von hohen Preissteigerungen nur in Ausnahmefällen durchsetzen. Die Lage sei aber nicht so deprimierend wie sie zum Teil beschrieben werde, sagt Chris Smith, Chief Regions und Market Officer beim Industrieversicherer Mapfre Global Risks, auf dem Neujahrsempfang der deutschen Niederlassung. Zwar gebe es nicht mehr so starke Preiserhöhungen wie früher nach Weichmarktphasen, der Markt stabilisiere sich aber. … Lesen Sie mehr ›
Durch eine Sicherheitslücke in Computerchips können Cyberkriminelle von Milliarden Geräten vertrauliche Daten abschöpfen. Bisher sind noch keine Angriffe bekannt geworden. Sollte es dazu kommen, könnte das für die Computerindustrie und auch die Versicherungsbranche teuer werden, glaubt der Versicherungsmakler Aon. Bei einem Schaden durch Hackerangriffe wären zunächst Cyberversicherer am Zug, sie könnten aber versuchen, die Produkthaftpflichtversicherer von Chip- und Computerherstellern in Regress zu nehmen. … Lesen Sie mehr ›
Kommentar Die jüngst bekannt gewordenen Sicherheitslücken in Computerchips zeigen, dass nicht nur die Software, sondern auch die Hardware ein Einfallstor für Hacker bieten kann. Bislang können die Cyberversicherer aufatmen, es sind noch keine Fälle bekannt geworden, in denen Hacker die Lücken in den Chips genutzt haben. Auch wenn alles ruhig bleibt, sollten die Versicherer Lehren aus dem Vorfall ziehen: Trotz des Willens, mit Cyberpolicen zu wachsen, müssen sie Vorsicht beim Underwriting walten lassen. … Lesen Sie mehr ›
Ausländische Versicherer und Rückversicherer, die in den USA tätig sind, gehören zu den Opfern der US-Steuerreform. Wenn sie mehr als 500 Mio. Euro Umsatz haben und einen Teil des Geschäfts an andere Gesellschaften im eigenen Konzern rückversichern, wie es in der Industrieversicherung und anderen Bereichen üblich ist, müssen sie für das kommende Jahr 5 Prozent Steuern auf die Prämien zahlen, die sie weitergeben. Ab 2019 soll der Steuersatz 10 Prozent betragen. Versicherer wie HDI Global, Hannover Rück, Lloyd’s oder Munich Re sind betroffen. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Mittelständische Unternehmen sind besonders auf zusätzliche Dienstleistungen angewiesen, die Cyberversicherungen oft beinhalten. Für die Anbieter ist das die Chance, mehr als nur Risikoträger zu werden. Sie können damit Unternehmen ganzheitlich in ihrer Cyber-Widerstandsfähigkeit unterstützen und so zum echten Risikopartner werden. Dazu gehört allerdings, dass Versicherer das Risiko abschätzen können. Die Quantifizierung von Cyberrisiken steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. … Lesen Sie mehr ›
Die Zurich Deutschland wird vorsichtiger bei der Übernahme von Industrierisiken. Der Versicherer hat unter anderem das Flottengeschäft aufgegeben und sich von einigen großen Industrierisiken getrennt, berichtete Deutschlandchef Marcus Nagel beim diesjährigen Kamingespräch in Köln. Er erwartet, dass der Versicherer in diesem Jahr eine Schaden- und Kosten-Quote unter 100 Prozent in den Industriesparten erreichen wird. Zudem hat Zurich eine Reihe von Digitalisierungsprojekten gestartet, die vor allem junge Leute ansprechen sollen. Im kommenden Jahr konzentriert sich der Versicherer auf Wachstum. Die Lebensversicherung soll dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. … Lesen Sie mehr ›