Das Rückversicherungs-Start-up Alpine Re des ehemaligen Axis Re-CEO Steve Arora und des Ex-Hannover-Rück-Chefs Wilhelm Zeller ist Geschichte. Dem Schweizer Unternehmen ist es nicht gelungen, die angepeilte Summe von 1 Mrd. Dollar (880 Mio. Euro) einzusammeln. Der Appetit der Investoren sei nicht groß genug gewesen, um das Projekt über die Ziellinie zu bringen, schreibt Arora auf Linkedin. Auch andere Rückversicherungsgründungen haben mit der Zurückhaltung der Investoren zu kämpfen. … Lesen Sie mehr ›
In der Maklerbranche läuft die Konsolidierung auf Hochtouren, auch angefeuert durch ausländische Investoren. Sie interessieren sich nicht nur für einzelne Vermittler, sondern auch für Pools und Verbünde. Die Maklergenossenschaft Vema sieht das kritisch. Der Renditedruck sorge für steigende Forderungen gegenüber Versicherern, ohne dass dem zwangsläufige auch bessere Leistungen gegenüberstehen. „Wir wollen, dass alle Seiten Spaß am Geschäft haben“, betonte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Brunner bei einem Pressegespräch. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Vorbereitungen auf Generali-Hauptversammlung laufen auf Hochtouren … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Markt für Tierversicherungen in Deutschland bietet weiterhin großes Geschäftspotenzial – das sehen offensichtlich nicht nur Versicherer, sondern auch Investoren so: Das französische Tierversicherungs-Start-up Dalma hat in einer Series B-Finanzierungsrunde jetzt weitere 20 Mio. Euro einsammeln können. Mit dem frischen Geld will Dalma auf dem Heimatmarkt und in Deutschland wachsen sowie in weitere Länder expandieren. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Das von Astrid Stange geführte Insurtech Element befindet sich seit Mittwochmittag im vorläufigen Insolvenzverfahren. Der Insolvenzantrag der BaFin für den Versicherer hat die Partner des White Label-Anbieters zum Teil überrascht. Wie es für die Kunden weitergeht, ist noch unklar. Auf Investorenseite dürfte eine Insolvenz von Element vor allem das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin hart treffen. … Lesen Sie mehr ›
Die globalen Rückversicherer werden für das gerade zu Ende gegangene Jahr 2024 gute Ergebnisse ausweisen und befinden sich für 2025 in einer starken Position, schreibt der Makler Aon in seinem Bericht zur Januar-Erneuerungsrunde. Erstversicherer werden allerdings weiter versuchen, bessere Preise und Bedingungen zu erreichen und wieder mehr Risiken an die Rückversicherer abzugeben. Wollen diese weiter wachsen, müssen sie ihren Wert für die Erstversicherer unter Beweis stellen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Vor dem Start-up Element liegt ein schwieriges Jahr. Nachdem die Finanzaufsicht BaFin dem Unternehmen das Neugeschäft verboten hat, kämpfen die Berliner ums Überleben. Auch in der Belegschaft wächst die Unzufriedenheit, wie Bewertungen auf dem Portal Kununu zeigen. Element fehlen finanzielle Mittel und der Rückversicherungsschutz, das Unternehmen ist nicht profitabel genug, und die BaFin sitzt ihm im Nacken. Eine einfache Lösung für die Probleme dürfte es nicht geben. … Lesen Sie mehr ›
Nach heftigem Nachreservierungsbedarf in der Lebensrückversicherung will der Rückversicherer Scor das Geschäft wieder auf Vordermann bringen. Das Neugeschäft soll profitabler werden, das Bestandsgeschäft besser überwacht, und 30 Mio. Euro Kosten einsparen will Scor-Chef Thierry Léger auch noch, berichtet er beim Investorentag in London. Auch europäische Lebenskunden müssen sich umstellen: Scor will die Märkte in Zentral- und Osteuropa künftig von Paris aus bedienen. … Lesen Sie mehr ›
Der Schweizer Versicherer Zurich geht davon aus, alle für den Zeitraum von 2023 bis 2025 gesetzten Ziele ein Jahr früher als geplant zu übertreffen. Wie Anfang Oktober angekündigt hat der Konzern beim Investorentag am Donnerstag einen neuen Strategieplan mit ambitionierten Plänen für die Jahre 2025 bis 2027 vorgelegt. Besonders stark soll das sogenannte Middle Market-Segment zulegen. Hier sollen Ende 2027 die Bruttoprämien ein Drittel über dem Niveau des vergangenen Jahres liegen. … Lesen Sie mehr ›
Die Zahl der Versicherer, die Rahmenbedingungen für die Zeichnung von Klima- und Nachhaltigkeitsrisiken in ihrer Underwriting-Politik berücksichtigen, ist seit dem Jahr 2022 deutlich gestiegen. Das geht aus dem Marsh Climate and Sustainability Report 2024 hervor. Aber Klimaschützer sehen die Lage deutlich pessimistischer und werfen Großinvestoren unter Banken und Versicherern vor, immer noch zu stark in fossile Energien zu investieren. … Lesen Sie mehr ›
Die Forderungen des neuen Baloise-Großaktionärs Cevian haben die Frage nach der Zukunft des deutschen Marktes für die Schweizer aufgeworfen. CEO Michael Müller bekannte sich beim Investorentag klar zu den Aktivitäten hierzulande – allerdings nicht so klar zur Digitaltochter Friday. Die neue Strategie des Konzerns sieht passend zu den Forderungen von Cevian mehr Ausschüttungen an die Anteilseigner vor, erstmals könnte es ein Aktienrückkaufprogramm geben. … Lesen Sie mehr ›
Die Rückversicherer müssten 40 bis 100 Mrd. Dollar (36 bis 90 Mrd. Euro) mehr verdienen, nur um auf den langfristigen Durchschnitt der Kapitalkosten zurückzukehren, rechnet Swiss Re-Vorstand Urs Baertschi vor. Damit kontert er Begehrlichkeiten von Maklern und Kunden, die auf Preissenkungen pochen. Auch die Risikoteilung zwischen Rück- und Erstversicherern soll gleichbleiben. Wachstumschancen erhofft sich Swiss Re in der Sachsparte, der technischen Versicherung und in Cyber. … Lesen Sie mehr ›
Auch wenn Erstversicherer und Makler bei den Preisen und Bedingungen Druck machen, werden die Rückversicherer diszipliniert bleiben, erwartet Hannover Rück-Chef Jean-Jacques Henchoz. Maßgeblich seien die Renditeerwartungen der Investoren, betonte er. Werden diese nicht erfüllt, wirke sich das negativ auf die verfügbare Kapazität aus. Henchoz erwartet, dass erst in drei bis vier Jahren wieder nennenswerte Mengen frischen Kapitals in den Markt fließen werden. … Lesen Sie mehr ›