Künstliche Intelligenz wird bei der Allianz Arbeitsplätze überflüssig machen, zugleich aber neue schaffen. Konzernchef Oliver Bäte erklärte auf dem Media Barbecue des Konzerns in München, welche Tätigkeiten besonders betroffen sind, wo er zusätzlichen Personalbedarf sieht – und was die Kunden davon haben sollen.
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Bäte erklärt traditionelle Lebensversicherung zum Auslaufmodell
Allianz-Chef Oliver Bäte sieht die traditionelle Lebensversicherung am Ende. Beim Media Barbecue der Allianz in München sprach er über neue Produktwelten für die Altersvorsorge. Dabei brachte er auch die Stärkung komplett digitaler Lösungen ins Spiel.
Generali lobt die deutschen Töchter
Die Generali hat zum ersten Mal seit langem detaillierte Zahlen über die Aktivitäten in Deutschland veröffentlicht. Anlass ist ein Investorengespräch. Die Kernaussage des stellvertretenden Konzernchefs Giulio Terzariol: Die Gruppe ist in der Offensive, auch beim Umgang mit der Altersvorsorge-Reform und beim Stellenabbau.
HBC übernimmt Horbach und stärkt Kfz- und Transportgeschäft
Die Maklerkonsolidierer Hanseatic Broking Center (HBC) setzt seinen Expansionskurs fort und kauft die Maklergruppe Horbach mit Standorten in Düsseldorf und Gladbeck. Das Hamburger Unternehmen will damit vor allem seine Position im Kfz-, Transport- und Mittelstandsgeschäft stärken, und die Präsenz in Westdeutschland ausbauen.
Ombudsfrau meldet erneut Beschwerderekord
Die Schlichtungsstelle für Streitigkeiten im Versicherungswesen verzeichnet 2025 mit insgesamt 28.904 Beschwerden erneut einen Höchstwert. Die Gründe sind höhere Bekanntheit, das Zurückgreifen auf Anwälte und erstmals KI-generierte Anträge. Sie machen das Verfahren komplexer und verlängern die Bearbeitung.
Zurich zögert bei Verkauf von deutschem Lebensversicherungsbestand
Die Zurich Deutschland will nach Angaben von Finanzvorstand Torsten Utecht einen Teil des Lebensversicherungsbestands nicht um jeden Preis verkaufen. Der Versicherer will künftig das Specialty-Geschäft weiter ausbauen, nicht zuletzt durch die neue Konzerngesellschaft Beazley. Ehrgeizige Ziele hat Zurich Deutschland auch in einem weiteren Bereich.
Itzehoer: Kfz-Geschäft rutscht nach Reservestärkung tiefer in die roten Zahlen
Viele Kfz-Versicherer haben ihre Schaden- und Kostenquote zuletzt wieder unter die 100-Prozent-Marke gebracht, bei der Itzehoer ist sie 2025 tiefer in den roten Bereich gerutscht. Das liegt an einer deutlichen Reservestärkung als Reaktion auf das starke Wachstum in den Vorjahren. 2026 soll das Kfz-Geschäft wieder schwarze Zahlen schreiben.
Wie die Weltlage die Industrieversicherung verändert
Geopolitische Unsicherheiten, Klimawandel und Cyberbedrohungen sorgen dafür, dass sich der Industrieversicherungsmarkt derzeit deutlich verändert. Er wird weniger zyklisch, deutlich selektiver, datengetriebener und komplexer, schreibt der Versicherungsmakler MRH Trowe in seinem aktuellen Bericht „Markttrends 2026“. Bisherige Nischenversicherungen gewinnen an Bedeutung.
App-Beliebtheit: Ergo stößt Allianz vom Thron
Die Ergo betreibt aus Nutzersicht die beliebteste Anwendung für das Smartphone in der Versicherungsbranche. Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Service Value in einer aktuellen Befragung, die es in Kooperation mit dem Institut der Süddeutschen Zeitung durchgeführt hat. Damit verdrängen die Düsseldorfer die Allianz-App, die das Ranking im Vorjahr angeführt hatte. Bei den Insurtechs belegt der Digitalmakler Clark erneut die Spitzenposition. Branchenübergreifend sind die Apps von Payback und Booking.com am beliebtesten.
Moody’s: Verhaltene Aussichten für deutsche Versicherer
Moody’s lobt die starken Zahlen der deutschen Versicherer, die der Branchenverband GDV in der vergangenen Woche vorgelegt hat. Allerdings zeigt sich die Ratingagentur skeptisch, ob es ihnen gelingt, Wachstum und Profitabilität aufrechtzuerhalten. Den Schaden- und Unfallversicherern drohen steigende Naturkatastrophenschäden. Und ob die Lebensversicherer von der Altersvorsorge-Reform wie erhofft profitieren, ist laut Moody’s noch nicht ausgemacht.
Allianz steigt beim Kfz-Start-up Wrisk ein
Die Allianz vertieft ihre Beziehung zu Wrisk: Aus der 2019 gestarteten Kooperation im Kfz-Geschäft wird nun eine Beteiligung. Im Rahmen der Serie-B-Finanzierungsrunde steigt Allianz Holdings plc, die britische Holding der Allianz-Gruppe, als strategischer Investor bei der digitalen Plattform ein. Wrisk, ein Start-up aus London, ist auf eingebettete Versicherungen für den Automobilsektor spezialisiert. Die Mittel sollen in die internationale Expansion und den Ausbau der Daten- und Analysefähigkeiten fließen, heißt es.















