Archiv ‘künstliche Intelligenz’

Statt Dr. Google künftig Dr. ChatGPT

Herbert Frommes Kolumne

Der Anbieter von künstlicher Intelligenz (KI) OpenAI bringt ChatGPT Health auf den Markt, mit dem Nutzer ihre Gesundheitsdaten überprüfen und bewerten lassen können. Das hat weitreichende Folgen für Ärzte, Krankenhäuser und andere Leistungserbringer, und auch für Krankenkassen und private Krankenversicherer. Es geht um die Datenhoheit und darum, wem die Kunden künftig vertrauen, der KI oder dem Versicherer.

Deutsche CEOs ringen mit KI

Mehr als die Hälfte der CEOs in Deutschland beschäftigen sich mit der Frage, ob ihr Unternehmen mit der Geschwindigkeit des technologischen Wandels mithalten kann. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsprüfers und Beraters PwC. Laut den Umfrageergebnissen haben sich Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) bislang kaum gelohnt. Trotzdem sehen sich hiesige Geschäftsführer gut gerüstet für die Zukunft.

Das Insurlab Germany stellt sich neu auf

Das Insurlab Germany richtet sich neu aus. Für den 2017 gegründeten Verein, der Innovation und Digitalisierung in der Versicherungsbranche voranbringen will, stehen künftig drei Kernthemen im Fokus. Dazu zählt auch die Frage, wie sich Projekte mit künstlicher Intelligenz skalieren lassen – ein Thema, das derzeit viele Versicherer umtreibt. Zudem soll die Praxisorientierung stärker in den Vordergrund rücken, erklärt Insurlab-Geschäftsführer Philipp Johannes Nolte.

KI scheitert noch an fehlendem Vertrauen

Obwohl 69 Prozent der Versicherer weltweit künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, gelangen nur 11 Prozent der entwickelten Use Cases in den Produktivbetrieb, schreibt der Berliner Automatisierungsexperte Camunda in einer aktuellen Studie. Das Problem liege im mangelndem Vertrauen der Gesellschaften in die Technologie: Viele Häuser befürchten, dass unkontrollierte KI-Agenten bestehende Prozessprobleme verschärfen könnten. Das führe dazu, dass der überwiegende Teil der eingesetzten KI-Agenten immer noch als Chatbots oder Assistenzsysteme arbeiten und keine geschäftskritischen Prozesse steuern.

Wenn der falsche Chef anruft

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Schadenstatistik von Allianz Trade und Neujahrsempfang von Munich Re

ATA und Aon: Mehr Deckung für den KI-Boom

Weltweit entstehen neue Rechenzentren, um die steigende Nachfrage nach Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) zu decken. Von dem Wachstum will auch die Versicherungsbranche profitieren. Der Assekuradeur ATA hat jetzt eine neue modulare Deckung mit einer Kapazität von anfänglich 750 Mio. Dollar (639 Mio. Euro) gestartet, die umfassenden Schutz von der Planung bis zum Betrieb von Rechenzentren und KI-Infrastruktur verspricht. Und: Der Großmakler Aon stockt sein bestehendes Versicherungsprogramm für den gesamten Lebenszyklus von Rechenzentren um 1 Mrd. Dollar auf.

KI wird zum Top-Risiko

Parallel zur wachsenden Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) in den Unternehmen steigt auch die Angst vor den Risiken, die die neue Technologie für Firmen und Manager mit sich bringt. KI ist damit in Deutschland als neues Thema in die Top-Ten-Risiken des jährlichen Risk Barometers von Allianz Commercial aufgestiegen. Größter Angst-Punkt bleibt aber das Thema Cyber – das sich an vielen Stellen mittlerweile mit der KI-Problematik überschneidet.

Allianz schließt KI-Deal mit Anthropic

Der Allianz-Konzern will beim Thema künstliche Intelligenz (KI) vorankommen und arbeitet deshalb mit dem amerikanischen Tech-Unternehmen Anthropic zusammen. Die Kooperation umfasst drei Bereiche, unter anderem will man Entscheidungen der KI transparent und nachvollziehbar machen.

Riga-Müller: „Wir sehen mehr und größere klimainduzierte Schäden“

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Petra Riga-Müller, Vorständin der Zurich Gruppe Deutschland, sieht den Klimawandel als ernsthafte Bedrohung für Unternehmen, Städte und Kommunen. Mit der im Jahr 2021 gegründeten Geschäftseinheit Zurich Resilience Solutions erhofft sie sich Lösungen und berichtet im Interview mit dem Versicherungsmonitor von ersten Erfolgen. Außerdem spricht sie über die Situation in der Industrieversicherung und wie sich die Zurich angesichts der derzeitigen Herausforderungen positioniert.

Andreas Berger: „Underwriter möchten vor allem eins: underwriten“

Exklusiv

Swiss Re-Chef Andreas Berger setzt große Hoffnungen in die künstliche Intelligenz. Underwriting-Prozesse in Bereichen wie der Bauleistungsversicherung lassen sich mithilfe der Technologie von bis zu drei Wochen auf einen Tag verkürzen. Was die Underwriter mit der gewonnenen Zeit anstellen können und in welchen Bereichen die Industrieversicherung trotz Preisnachlässen noch Spaß macht, erklärt er im zweiten Teil des Interviews mit dem Versicherungsmonitor.

OVB will KI im Vertrieb forcieren

Exklusiv

Der Finanzvermittler OVB hat eine Kooperation mit dem Berliner Start-up Muffintech gestartet. Gemeinsam wollen sie eine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plattform für den Vertrieb entwickeln. Damit sollen Prozesse wie die Angebotserstellung oder die Bearbeitung von Kundenanfragen vereinfacht werden. Der Start in Deutschland ist für das erste Quartal 2026 geplant, anschließend soll die Plattform schrittweise auf weitere europäische Ländergesellschaften von OVB ausgedehnt werden.

Mehr Betrugsfälle durch künstliche Intelligenz

Die Versicherungsbranche setzt große Hoffnungen in künstliche Intelligenz (KI). Den Kreditversicherern bereitet die Technologie momentan jedoch vor allem Kopfzerbrechen. Sie verzeichnen eine starke Zunahme erfolgreicher Betrugsfälle bei Unternehmen, bei denen die Täter KI einsetzen. Das führt zu steigenden Zahlungen in der Vertrauensschadenversicherung. Über alle Sparten halten sich die Schäden allerdings in Grenzen – trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds.

Barmenia Gothaer will 2026 Millionen in KI investieren

Der fusionierte Konzern Barmenia Gothaer will im kommenden Jahr mehr als 30 Mio. Euro in künstliche Intelligenz (KI) investieren. Einen Stellenabbau aufgrund des KI-Einsatzes, wie Allianz Partners ihn angekündigt hat, soll es aber nicht geben, sagten die CEOs Andreas Eurich und Oliver Schoeller beim Jahresabschlussgespräch. Mit dem ersten vollen Jahr des fusionierten Unternehmens waren sie zufrieden. Die Barmenia Gothaer wachse in fast allen Sparten stärker als der Markt.

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