Dieses Jahr ist schon jetzt rekordverdächtig: Die Schäden durch die Stürme „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ entsprechen bereits rund 50 Prozent der gesamten versicherten Sturmschäden in einem durchschnittlichen Jahr. Der Großmakler Aon schätzt die versicherten Schäden auf rund 1,6 Mrd. Euro. Sturm „Zeynep“ könnte sogar alleine zu einem der teuersten Stürme in Deutschland werden. … Lesen Sie mehr ›
Erst „Nadia“ und „Roxana“, jetzt „Ylenia“ und „Zeynep“. Das noch junge Jahr 2022 hat schon einige Sturmschäden gesehen. Das Orkantief „Ylenia“, das am Donnerstag großflächig über Deutschland hinweggefegt war, hat mit 500 Mio. Euro bisher den größten versicherten Schaden in diesem Jahr verursacht. Davon geht die aktuarielle Beratungsgesellschaft MSK aus. In der Nacht von Freitag auf Samstag folgt mit „Zeynep“ bereits der nächste Sturm. … Lesen Sie mehr ›
Vor allem regional tätige Versicherer kommen mit dem Solvency II-Standardmodell nicht weit, wenn es um die Schätzung des Ausmaßes von Elementarschäden geht. Tommy Berg und Daniel Schoberl von der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss veranschaulichten auf einer Presseveranstaltung, wie stark der Standardansatz das Schadenvolumen von Ereignissen wie dem Hochwasser infolge von Tief „Bernd“ im vergangenen Jahr unterschätzt. Wie relevant das Thema ist, zeigt der Schadenpool, den die regional aufgestellten öffentlichen Versicherer aufgesetzt haben. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Deutsche Rück sieht die Zukunft in Telematik-Tarifen. Um die Entwicklung vor allem bei den kleineren Versicherern voranzutreiben, fördert die Düsseldorfer Gesellschaft den Telematik-Datenpool des aktuariellen Beratungshauses Meyerthole Siems Kohlruss (MSK). Ziel des Projekts ist es, Telematik in Zukunft als Dienstleistung anzubieten. Einfach und erschwinglich, lautet die Devise. MSK und die Deutsche Rück sind überzeugt, dass an der Entwicklung zu datenbasierten Tarifen kein Weg vorbei führt. … Lesen Sie mehr ›
Angesichts möglicher Konkurrenz durch große Technik-Konzerne wie Google, Amazon, Facebook und Apple (GAFA) sowie Insurtechs sollten Versicherer nicht in Panik verfallen. Davon zeigte sich Jürgen Cramer, Vorstand der Sparkassen Direktversicherung, auf der K-Tagung von Scor und Meyerthole Siems Kohlruss überzeugt. Den Tech-Konzernen attestierte er nur geringe Ambitionen im Markt, den Insurtechs mangelnden Erfolg. Mit den viel diskutierten Ökosystemen rund um Themen wie Mobilität, Smart Home und Gesundheit tun sich aber auch die Versicherer schwer. … Lesen Sie mehr ›
Die Schadenschätzungen zum Sturm „Bernd“ werden immer höher. Der GDV rechnet mit versicherten Schäden von 4 bis 5 Mrd. Euro. Die Rechnung für die Versicherer dürfte noch steigen. Die Schäden in Bayern und Sachsen sind in dieser Prognose noch nicht enthalten. Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) hatte zuvor von über 1 Mrd. Euro Schaden für die Versicherer gesprochen. Die wirtschaftlichen Schäden des aktuellen Unglücks seien wegen der geringen Verbreitung der Elementarschadendeckung mehr als doppelt so hoch wie der versicherte Schaden, so MSK. Das lässt die Diskussion über eine Versicherungspflicht neu aufflammen. … Lesen Sie mehr ›
In neuen Verträgen zur Betriebsschließungsversicherung ist das Pandemie-Risiko ausgeschlossen. Die Versicherungswirtschaft hält das Risiko für nicht versicherbar. Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss setzt sich dafür ein, dass das Risiko flächendeckender Schließungen von Betrieben in der BSV weiterhin gedeckt wird und hat dafür ein Modell entwickelt: Im Falle einer Pandemie sollen die Versicherer nur bis zu einer gewissen Grenze für die Schäden haften, zum Beispiel 20 Prozent des Kumulschadens. … Lesen Sie mehr ›