Archiv ‘Naturgefahren’

Allianz tritt in Leben auf die Bremse

Die Allianz Deutschland hat in der Lebensversicherung das Einmalgeschäft deutlich reduziert. Deshalb erlebte die gesamte deutsche Gruppe einen Umsatzrückgang um satte 8,5 Prozent auf 20,5 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2021. Das Nettoergebnis stieg trotzdem kräftig. Deutschlands größter Versicherer erwartet Schäden aus der Flut von rund 500 Mio. Euro – vor Rückversicherung. Der Versicherer hat die Regulierung deutlich vereinfacht. Die Allianz bejubelt einen starken Anstieg im Neugeschäft private Kranken-Vollversicherung, will aber die Zahl der Vollversicherten nicht nennen. Noch-Deutschlandchef Klaus-Peter Röhler verteidigt die Auflösung der Zwischenholding als Umsetzung des Allianz-Kundenmodells. … Lesen Sie mehr ›

Flutschäden: A.M. Best optimistisch, Moody’s skeptisch

Die Unwetter der vergangenen Woche haben den Westen Deutschlands hart getroffen. Auch die Deutsche Bahn spricht nun von Infrastruktur-Schäden in Höhe von rund 1,3 Mrd. Euro. Gegen die Überschwemmungen im Jahr 2013 war das Unternehmen schlecht versichert. Wie viel die Bahn jetzt selbst zahlen muss, ist bisher unklar. Die Ratingagentur A.M. Best sieht die deutschen Versicherer derweil gut gewappnet gegen die Flutschäden. Die Analysten von Moody’s haben dagegen ihre Zweifel und erwarten 2021 eine Schaden- und Kostenquote von bis zu 99 Prozent. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer profitieren von geringen Elementarschäden

Im turbulenten Jahr 2020 war es für die Versicherer zumindest an einer Front relativ ruhig: bei den Elementarschäden. Die Gesellschaften haben in diesem Jahr für Schäden durch Sturm, Hagel und weitere Naturgefahren wie Starkregen rund 2,5 Mrd. Euro gezahlt, wie aus vorläufigen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft hervorgeht. Diese Summe liegt nicht nur deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt, sondern auch rund 500 Mio. Euro unter dem Wert des ohnehin schon schadenarmen Vorjahres. … Lesen Sie mehr ›

Bis zur nächsten Flut

Das Naturkatastrophenjahr 2019 ist für die Versicherer vergleichsweise glimpflich ausgefallen. Die versicherten Schäden in Deutschland lagen mit 3 Mrd. Euro um 700 Mio. Euro unter dem langjährigen Durchschnitt. Das zeigt der aktuelle Naturgefahrenreport des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft. Die Folge dürfe aber nicht sein, dass der Klimawandel und die daraus folgende Häufung an extremen Wetterereignissen aus dem Blick geraten. Vergangenes Jahr ging der Großteil der Schäden auf das Konto von Sturm und Hagel, Überschwemmungen spielten kaum eine Rolle. Gut für die Hausbesitzer, denn gegen die Flut-Gefahr sind viele nicht versichert. … Lesen Sie mehr ›

Unwetter in Nordamerika werden für Versicherer teurer

Schwere Unwetter in Nordamerika werden für die Versicherer eine immer größere Belastung. Im ersten Halbjahr 2020 machten sie einen Großteil der versicherten Schäden durch Naturkatastrophen aus. Das geht aus einem Bericht des Rückversicherers Munich Re hervor. Gesamtwirtschaftlich betrachtet war der Zyklon „Amphan“ in Bangladesch und Indien das teuerste Ereignis. Nachdem die Gesamtschäden durch Naturkatastrophen zuletzt gesunken waren, scheinen sie in diesem Jahr wieder zu steigen. Der Rückversicherer befürchtet Großschäden durch eine heftige Hurrikan-Saison im Herbst. … Lesen Sie mehr ›

Aon: Langzeit Naturgefahren-Prognosen mit KI

Naturgefahren werden ein immer größeres Risiko für Versicherer, denn der Klimawandel erhöht nicht nur ihre Frequenz, sondern auch ihre Stärke. Bisher können Risikomodelle allerdings nur die Auswirkungen für zwölf Monate berechnen. Der Makler und Berater Aon hat jetzt ein Tool auf den Markt gebracht, das Zeiträume bis zu fünf Jahren abdeckt, das sogenannte Progressive Modelling. Dabei kommt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz. … Lesen Sie mehr ›

E+S Rück: Personenschäden werden immer teurer

Kfz-Versicherer und ihre Rückversicherer müssen für Personenschäden immer tiefer in die Tasche greifen. „Schwere Personenschäden sind eine der größten Herausforderungen für uns“, sagte Michael Pickel, Chef des Rückversicherers E+S Rück, auf einer Konferenz in Köln. Selbst schwer geschädigte Unfallopfer hätten eine immer höhere Lebenserwartung, außerdem mache das Zinsumfeld den Versicherern das Leben schwer. Dadurch steige das Risiko, dass Schadenrückstellungen nicht ausreichen. … Lesen Sie mehr ›

Naturgefahren verursachen immer größere Schäden

 Meinung am Mittwoch  Orkane, Starkregen, Hagel und Überschwemmungen führen immer häufiger zu Schäden in Milliardenhöhe. Was früher als Jahrhundert-Ereignis galt, ist inzwischen zur regelmäßigen Bedrohung für Menschen, Waren und Unternehmen geworden. Das ist die schlimme Nachricht. Es gibt aber auch eine gute: Versicherer sind vor allem beim Thema Naturgefahren in einer guten Position, um Menschen und Unternehmen gegen diese Gefahren zu schützen. … Lesen Sie mehr ›

Hohe Schäden durch Überschwemmungen

Die deutschen Versicherer haben 2016 für Zerstörungen durch Starkregen und Überschwemmungen tief in die Tasche greifen müssen: Mit 940 Mio. Euro waren die durch Überflutungen entstandenen Schäden fast zehn Mal so hoch wie noch im Jahr zuvor. Das geht aus dem neuen Naturgefahrenreport des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor. Insgesamt bescherten Naturgewalten den Versicherern Kosten in Höhe von 2,5 Mrd. Euro – eine Größenordnung, die noch im Normalbereich liegt. … Lesen Sie mehr ›

Vor der Wahl ist nach der Wahl

 Meinung am Mittwoch  Am 24. September steht in Deutschland die Bundestagswahl an. Alles deutet auf eine vierte Amtszeit für Kanzlerin Angela Merkel hin. Das mag dem einen oder anderen vielleicht langweilig erscheinen, doch diese Ruhe ist bitter nötig, um tiefgreifende Veränderungen einleiten zu können. Auch bei den politischen Rahmenbedingungen für die Versicherungswirtschaft gibt es Handlungsbedarf. So würde eine zusätzliche Versicherungspflicht für Naturgefahren Sinn machen. … Lesen Sie mehr ›