Ein Erdbeben der Stärke 6.0 verursachte hohe Schäden in der Region Napa in Kalifornien. Es war das stärkste Beben seit 1989. Drei Menschen wurden schwer verletzt. Der Katastrophenmodellierer Eqecat rechnet mit versicherten Sachschäden bis zu 1 Mrd. Dollar. Ein schweres kalifornisches Erdbeben gehört zu den am meisten gefürchteten Versicherungsschäden. Auch in Chile bebte die Erde.
Archiv ‘Naturkatastrophen’
Amlin drängt auf den Kontinent
Der Lloyd’s-Versicherer Amlin baut seine Präsenz in Kontinentaleuropa aus. Mit vermehrter Diversifizierung will das Unternehmen den Druck durch sinkende Preise vor allem im Katastrophengeschäft mildern. Analysten sehen das Unternehmen kritisch.
Talanx kämpft mit Rückständen
Der Versicherungskonzern Talanx hat im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft im ersten Halbjahr die Kosten um drei Prozentpunkte gesenkt. Gleichzeitig kämpft das Unternehmen seit vielen Monaten mit erheblichen Rückständen in der Bearbeitung von Anträgen und Schäden. Jetzt sollen 200 Aushilfen Besserung bringen, sagt Finanzchef Immo Querner bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Mit ihnen ist der Konzern zufrieden – das wachsende Auslandsgeschäft half besonders.
Von Bomhard wäscht Rivalen den Kopf
Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard hat sich öffentlich und deutlich über Marktrends in der Rückversicherung geäußert. Er sei „enttäuscht, verärgert und teilweise entsetzt“ über das Verhalten mancher Konkurrenten, sagte er bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Munich Re selbst will im schwierigen Markt weiter unprofitables Geschäft aufgeben und sucht nach Nischen.
Zurich profitiert von geringen Katastrophen-Schäden
Der Schweizer Versicherer Zurich hat im zweiten Quartal den Netto-Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent gesteigert, vor allem wegen einer geringeren Belastung durch Naturkatastrophen. Analysten hatten allerdings ein besseres Ergebnis erwartet. Die Umstrukturierung ist offenbar so gut wie abgeschlossen.
Swiss Re enttäuscht Analysten
Der Rückversicherer Swiss Re konnte die Erwartungen der Analysten im zweiten Quartal nicht ganz erfüllen. Probleme gibt es vor allem in der Lebensrückversicherung. Die Schadenrückversicherung und das Industriegeschäft sind weiter auf Kurs.
Hannover Rück: Glück gehabt
Die Hannover Rück rechnet mit zwei mittleren zweistelligen Millionenbelastungen aus dem Absturz des Fluges MH17 über der Ukraine und aus den Schäden am Flughafen Tripolis in Libyen. Mit dem Halbjahresergebnis zeigte sich der Konzern sehr zufrieden. Die Prämien sind nach Ansicht von Finanzchef Roland Vogel zwar zu niedrig, aber der Konzern profitierte vom Ausbleiben von Großschäden. „Da ist auch Glück dabei.“
Panama-Kanal: Erweiterung bringt neue Risiken
Im nächsten Jahr soll der erweiterte Panama-Kanal seine Schleusen öffnen. Deutlich größere Schiffe als bisher können dann die Passage zwischen Atlantik und Pazifik nutzen. Das bringt auch erhöhte Risiken für Transportversicherer mit sich, warnt die Allianz.
Scor legt im Leben-Geschäft zu
Der Rückversicherer Scor hat den Trend der ersten drei Monate auch im zweiten Quartal fortgesetzt und die Bruttoprämien im Leben-Geschäft deutlich gesteigert. Der Grund ist unter anderem der Abschluss großer Neuverträge. Von den Flugzeugunglücken der vergangenen Wochen ist das Unternehmen nur wenig betroffen.
Wann kommt die Pflicht-Police?
Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Scor legt Halbjahresergebnisse vor und die ewige Diskussion um eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden.
Katastrophenschäden auf niedrigem Niveau
Weltweit haben Naturkatastrophen im ersten Halbjahr 2014 versicherte Schäden von 22 Mrd. Dollar verursacht, berichtet der Rückversicherungsmakler Aon Benfield. Die Zahl liegt damit deutlich unter dem langjährigen Mittel.
Von Bomhard: Markt in schwierigem Zustand
Niedrigzinspolitik und hohe Liquidität in den Märkten haben den Rückversicherungsmarkt in einen schwierigen Zustand gebracht. Das sagte Munich Re-Vorstandschef Nikolaus von Bomhard vor Journalisten. In einer solchen Situation müssten die Unternehmen mit Innovationen reagieren, wenn sie überleben wollen. Von Bomhard fürchtet, dass die Geldpolitik bald so schwere Nebenwirkungen auslöst, dass sie die positiven Effekte zunichte machen.
Plädoyer gegen die Pflichtversicherung
Regelmäßig gibt es nach Wetterextremen den Ruf nach einer Pflichtversicherung. Doch eine solche Lösung würde die Situation eher verschlechtern. Das zeigt das Beispiel Großbritannien. Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, eine europaweite Pflichtversicherung abzulehnen, ist zu begrüßen.
Munich Re nur noch Nummer vier im Heimatmarkt
Der Rückversicherer Munich Re ist im Kerngeschäft Schaden- und Unfallrückversicherung nur noch die Nummer vier im deutschen Markt. Das zeigen Recherchen des Versicherungsmonitors. Marktführer ist die Deutsche Rück zusammen mit dem Verband öffentlicher Versicherer, der ebenfalls als Rückversicherer agiert. Wir veröffentlichen die genauen Zahlen der führenden Gesellschaften.
Düsseldorf zieht nach Sturm „Ela“ Schadenbilanz
Nach dem Unwetter vom Pfingstwochenende zieht die Stadt Düsseldorf Bilanz. 64 Mio. Euro kosten die Schäden an Bäumen, Gebäuden und der städtischen Infrastruktur. Für Aufräumarbeiten stellte die Stadt bereits außerplanmäßig 15 Mio. Euro bereit. Viele Bäume taugen nur noch als Brennholz – das will die Stadt im Herbst an die Bürger abgeben.












