Archiv ‘Naturkatastrophenschäden’

Fitch zu Rückversicherung: Harter Markt wird weicher

Die Phase steigender Preise und sinkender Kapazitäten in der Rückversicherung nähert sich langsam wieder ihrem Ende, erwartet die Ratingagentur Fitch. Bei der vergangenen Vertragserneuerung zum 1. Januar seien die Preiserhöhungen bei den vier großen europäischen Rückversicherern schon geringer ausgefallen als im Jahr zuvor. Fitch erwartet, dass sich das fortsetzen wird. Ihre Ergebnisse konnten alle vier Anbieter im vergangenen Jahr dank der höheren Preise und trotz hoher Katastrophenschäden verbessern. … Lesen Sie mehr ›

Wenning: Staaten brauchen Risikovorstände

Bei Versicherern und Rückversicherern haben Chief Risk Officer die Risiken des Unternehmens im Blick und sind zuständig für Präventionsmaßnahmen und die Umsetzung von Notfallplänen. Eine vergleichbare Position sollte es auch auf staatlicher Ebene geben, forderte Munich Re-Chef Joachim Wenning am Rande der UN-Klimakonferenz in Glasgow. Bisher seien die Zuständigkeiten oft verteilt auf mehrere Ministerien, was die Katastrophenvorsorge erschwere. Zudem mahnte Wenning bessere Fahrpläne der Länder zur Klimaneutralität an – und trommelte für staatlich-private Partnerschaften zur Tragung von Naturkatastrophenschäden. … Lesen Sie mehr ›

Gut, dass es alternatives Kapital gibt

 Herbert Frommes Kolumne  Die Weltgemeinschaft – oder jedenfalls ein Teil davon – trifft sich zur Klimakonferenz in Schottland. Eine Reihe von Versicherern ist vor Ort und nutzt die Gelegenheit, auf die eigene Rolle beim Klimaschutz hinzuweisen. Das ist sinnvoll. Allerdings ist auch klar: Die klassische Versicherung kommt bei den Schadenszenarien, die schon bald eintreten könnten, nicht mehr mit. Sie hat schlicht zu wenig Kapazität. Die Branche kann heilfroh sein, dass es Katastrophenanleihen und anderes alternatives Kapital gibt. Sonst wäre die Versicherungswirtschaft kaum noch relevant. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück mit Milliardengewinn

Nach zehn Jahren als Vorstandschef der Hannover Rück hat Ulrich Wallin seine finale Jahrespressekonferenz geleitet. Nach dem Einbruch 2017 konnte er erneut einen Milliardengewinn präsentieren – trotz einer erheblichen Großschadenlast und einem negativen Einmaleffekt aus der Personenrückversicherung. Nach der Übergabe der Führung an den Nachfolger Jean-Jacques Henchoz im Mai will es Wallin ruhiger angehen lassen. Der 64-Jährige will sich Zeit für Entspannung und Reisen nehmen. Das eine oder andere mit Versicherung werde er aber möglicherweise auch in Zukunft machen, lässt er in Hannover wissen. … Lesen Sie mehr ›

Provinzial Nordwest legt kräftig zu

Die Provinzial Nordwest hat im vergangenen Jahr ein Beitragsplus von 3,4 Prozent auf rund 3,4 Mrd. Euro verbucht. Damit ist der Versicherer, der voraussichtlich in diesem Jahr mit der Provinzial Rheinland fusionieren wird, stärker als der Markt gewachsen. Der Versicherer legte nicht nur in der Schaden- und Unfallversicherung, sondern auch in der Lebensversicherung zu. Er musste aber auch hohe Schäden aus Naturkatastrophen verbuchen, unter anderem aus dem Sturm „Friederike“. Die Due Dilligence im Hinblick auf den Zusammenschluss ist noch in vollem Gange. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück sieht Trendwende bei Kfz-Preisen

In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Kfz-Versicherer in Deutschland zurückgehalten, was Kampfpreise angeht. Mit dem steigenden Prämienniveau könnte es nun vorbei sein. Die Hannover Rück, die zu den führenden Rückversicherern in dem Bereich gehört, sieht einen verschärften Wettbewerb unter den Erstversicherern in der Sparte. Gleichzeitig steigt der Schadenaufwand wegen teurer werdenden Reparaturen immer weiter an. Für den Rückversicherungsmarkt insgesamt rechnet Konzernchef Ulrich Wallin mit stabilen Preisen in der aktuellen Erneuerungsrunde. Das sagte er beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo (Bild). … Lesen Sie mehr ›

J.P. Morgan: Naturkatastrophen radieren Gewinne aus

Nach Einschätzung der Investmentbank J.P. Morgan könnte 2017 mit den drei Hurrikans „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ und den Erdbeben in Mexiko zum teuersten Naturkatastrophenjahr für die Versicherungsbranche seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Die Analysten rechnen mit 140 Mrd. Dollar versicherten Schäden. Rund die Hälfte davon werden die Rückversicherer tragen müssen. Das wird ihre Gewinne im laufenden Jahr zwar nah an den Nullpunkt treiben, aber auch für höhere Preise für Rückdeckungen sorgen, glaubt die Bank. … Lesen Sie mehr ›