Archiv ‘Ratingagentur’

Moody’s: Versicherer setzen vermehrt auf Zukäufe

Nachdem die europäischen Versicherer den Übergang zu den neuen Eigenkapital- und Aufsichtsregeln Solvency II überwiegend gut gemeistert haben, denken viele darüber nach, was sie mit überschüssigem Kapital machen sollen. Ganz oben auf der Liste der Optionen stehen Fusionen und Übernahmen sowie Aktienrückkäufe, so das Ergebnis einer Umfrage der Ratingagentur Moody’s unter Finanzchefs. Ansonsten sind die Niedrigzinsen wie im vergangenen Jahr die größte Sorge der Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›

Moody’s: Versicherer müssen Quoten erklären

Ende Mai müssen die Versicherer zum ersten Mal ihre Solvenzquoten nach den neuen Aufsichtsregeln Solvency II veröffentlichen. Die Ratingagentur Moody’s erwartet davon keine Auswirkungen auf ihre Ratings. Sie sieht aber Erklärungsbedarf der Unternehmen, vor allem der deutschen Lebensversicherer, die stark auf die von der EU gestatteten Übergangsmaßnahmen setzten. Unternehmen, bei denen die Werte mit und ohne Übergangsmaßnahmen stark voneinander abweichen, sollten Kunden dafür eine Erklärung liefern. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best immer skeptischer

Die US-Ratingagentur A.M. Best wird immer skeptischer in ihrer Beurteilung der Rückversicherer. Der negative Ausblick für die gesamte Branche gelte nicht nur für die sonst bei Ausblicken üblichen 18 bis 24 Monate, sondern darüber hinaus, sagte A.M. Best-Experte Robert DeRose beim Rückversicherungstreffen in Monte Carlo. Die Agentur erwartet einen weiteren Rückgang der Gewinne der Branche und vermehrte Übernahmen und Fusionen. Die negativen Entwicklungen dürften vor allem mittelgroße und kleine Gesellschaften treffen – die großen, diversifizierten Rückversicherer wie Munich Re, Swiss Re und Hannover Rück kommen besser durch die Krise. … Lesen Sie mehr ›

S&P: Kaum Handlungsspielraum für Rückversicherer

Weil die Rückversicherer sehr großen Wert auf eine vorsichtige Kapitalanlagepolitik legen, bleiben ihnen kaum Möglichkeiten, im derzeitigen Niedrigzinsumfeld höhere Renditen zu erwirtschaften. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Sie geht davon aus, dass sich die Kapitalanlage der Unternehmen in den nächsten Jahren nur minimal ändern wird. Die Rückversicherer werden allenfalls ihren Bestand an Anleihen mit einem Rating von BBB weiter ausbauen. … Lesen Sie mehr ›

Mittelgroße Schäden bedrohen Rückversicherer

Die Kapitalbasis der Rückversicherer ist nach Erkenntnissen der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) sehr gut. Gegen selten auftretende Extremereignisse ist die Branche daher gut geschützt. Die technischen Gewinne der Rückversicherer sind allerdings auch bei deutlich kleineren Schäden in Gefahr. Laut S&P ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Schaden- und Kostenquote eines Rückversicherers auf über 100 Prozent steigt, zurzeit doppelt so hoch wie noch 2012. … Lesen Sie mehr ›

Fitch: Lebensversicherer verkraften Garantien und ZZR

Die deutschen Lebensversicherer haben viele langlaufende Verträge mit Garantien im Bestand. Weil die Laufzeit der festverzinsten Kapitalanlagen der Branche im Schnitt sechs Jahre kürzer ist als die der Policen, ist das Reinvestitionsrisiko in der derzeitigen Niedrigzinsphase für sie besonders hoch. Die Ratingagentur Fitch sieht den durchschnittlichen Anbieter dennoch in der Lage, nicht nur den Verpflichtungen gegenüber seinen Kunden nachzukommen, sondern auch die Mittel für die Zinszusatzreserve (ZZR) zu stemmen. … Lesen Sie mehr ›

Moody’s: Regeln für systemische Versicherer positiv

Nach Solvency II kommen auf die großen international tätigen Versicherer in den kommenden Jahren weitere Regulierungsvorhaben zu. Bis 2019 will die internationale Vereinigung der Versicherungsaufseher Regeln für die derzeit neun Versicherungsriesen mit systemischer Bedeutung für das globale Finanzsystem vorlegen. Ein Jahr später sollen Vorgaben für die rund 50 wichtigsten international tätigen Anbieter folgen. Die Ratingagentur Moody’s glaubt, dass vor allem das erste Projekt gute Erfolgsaussichten hat. … Lesen Sie mehr ›

S&P setzt Ergo Leben auf „negativ“

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat ihre Bewertung der Munich Re-Tochter Ergo Lebensversicherung mit einem negativen Ausblick versehen. Die Agentur bestätigte das Rating von AA-, das dem der finanzstarken Mutter entspricht. Aber die Analysten von S&P befürchten, dass die Munich Re bei anhaltend niedrigen Gewinnen der Düsseldorfer Lebens-Tochter die Lust an dem Unternehmen verlieren und die Zukunft im Konzern zur Disposition stellen könnte. In dem Fall würde das Gruppenrating nicht mehr greifen – deshalb der negative Ausblick. Die Nachricht kommt wenige Wochen, bevor Ergo-Chef Markus Rieß seine Strategie für den Konzern vorstellen will. … Lesen Sie mehr ›

Ratingagentur: Lebensversicherer vor Problemen

Die Ratingagentur Moody‘s bescheinigt dem deutschen Lebensversicherungssektor eine schwierige Zukunft. Die Niedrigzinsen führen zu niedrigeren Anlagegewinnen und bedrohen die Profitabilität der Anbieter, heißt es in einem aktuellen Bericht. Die Ratingagentur belässt den Ausblick für die Branche auf negativ. Die Analysten erwarten, dass sich der Trend zu neuartigen Lebensversicherungen in dieser Situation beschleunigen wird. Das könne den Gesellschaften auch bei der Erfüllung der neuen Eigenkapitalregeln Solvency II helfen. Allerdings sei eine erfolgreiche Umstellung kein Selbstläufer. … Lesen Sie mehr ›

Enterprise Risk Management im Blick behalten

 Meinung am Mittwoch  Solvency II ist ein Meilenstein in der Entwicklung von Enterprise Risk Management-Systemen (ERM) europäischer Versicherungsunternehmen. Die ERM-Systeme deutscher Versicherungsgruppen haben sich in Vorbereitung auf die Einführung des neuen Aufsichtsregimes signifikant verbessert. Die erfolgreiche Einführung von Solvency II sollte jedoch nicht gleichbedeutend sein mit dem Ende der konzeptionellen und strategischen Weiterentwicklung dieser Systeme. Denn ein gutes ERM gewinnt auch für das Rating von Versicherern zunehmend an Bedeutung. … Lesen Sie mehr ›

Zinszusatzreserve schmerzt immer mehr

Die Ratingagentur Assekurata erwartet, dass zahlreiche Lebensversicherer bei gleichbleibenden Marktbedingungen in drei Jahren Probleme bekommen werden, die Zinszusatzreserve zu stellen. Im kommenden Jahr werden die Lebensversicherer voraussichtlich für die nächste Generation von Verträgen zusätzliche Rückstellungen bilden müssen. Dann sind auch die Policen mit einer Garantie von 2,75 Prozent betroffen. Die laufende Verzinsung der Verträge sinkt marktweit weiterhin stark. … Lesen Sie mehr ›

Analysten zur GDV-Statistik: Fortschritt mit Defiziten

Die Ratingagentur Franke und Bornberg begrüßt die erstmalige Veröffentlichung von Branchenstatistiken zur Regulierungspraxis in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Gleichzeitig kritisiert das Unternehmen, dass die Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft vage und unvollständig seien und von Außenstehenden nicht nachvollzogen werden könnten. Dies wäre aber notwendig, um öffentlicher Kritik sachlich zu begegnen, argumentieren die Experten. … Lesen Sie mehr ›

Moody’s: Übernahmewelle wird weitergehen

Die Assekuranz erlebt derzeit eine weltweite Übernahmewelle. In diesem Jahr sei das Volumen der Transaktionen so hoch gewesen wie lange nicht mehr, teilte die Ratingagentur Moody’s mit. Das wird so weitergehen, prognostiziert das Unternehmen in einem aktuellen Bericht. Nur dramatische wirtschaftliche Veränderungen könnten den Trend zu Fusionen und Übernahmen stoppen. … Lesen Sie mehr ›