Leute – Aktuelle Personalien Die Generali Deutschland verliert ihren langjährigen Vertriebsexperten Bernd Felske. Der Maklervertriebschef ist überraschend aus dem Unternehmen ausgeschieden. Der Versicherer führt private Gründe für den Weggang an. Seine Nachfolge tritt Stefanie Schlick an. Zudem hat der Dienstleister Omnius den Versicherungsexperten Joost Heideman als strategischen Berater gewonnen. Chief Risk Officer Hilary Weaver verlässt den Versicherungsmarkt Lloyd’s of London. … Lesen Sie mehr ›
Mit der Kombination von Haftpflichtdeckung, Beratung und Risikomanagement will der französische Spezialversicherer Sham in der deutschen Krankenhaus-Haftpflichtversicherung Fuß fassen. Das Unternehmen sieht gutes Potenzial im hiesigen Markt, sagt der Hauptbevollmächtigte der Dortmunder Niederlassung Peter Jeurissen. Anders als die meisten Anbieter setzt Sham auf das Claims-Made-Prinzip. Das Unternehmen will mit Maklern zusammenarbeiten, sieht sich aber auch in der Lage, das Geschäft direkt abzuwickeln. In einem nächsten Schritt soll der ambulante Bereich folgen. … Lesen Sie mehr ›
Digitale Trends 2019 Viele Verbraucher sind extrem misstrauisch gegenüber Angeboten, die mit Versicherungslabels verziert sind. Deswegen geht der Versicherungs- und Rentenberater Socialsolvent einen anderen Weg. Er hat eine App entwickelt, die zunächst der Zielgruppe Landwirte eine neutrale und ganzheitliche Risikoanalyse ihrer Betriebe bietet. Die Anwendung soll aber in Zukunft auch für andere Branchen und Verbrauchergruppen offen sein. Aktuell können Landwirte darin für den Fall eines Unfalls oder einer schweren Krankheit alle Informationen eintragen, die wichtig sind, um den Hof weiter zu bewirtschaften. Die Macher der App erhoffen sich über ihr Angebot indirekte Vertriebserfolge. Provisionen und Honorare fließen nicht. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer sollten bei ihrer Kapitalanlage, ihrer Zeichnungspolitik und ihrem Risikomanagement stärker Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Das sagte Gabriel Bernardino, Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, bei der Jahreskonferenz der Behörde in Frankfurt. Eiopa will dafür sorgen, dass solche Aspekte auch bei der Überarbeitung der Eigenkapitalregeln Solvency II Berücksichtigung finden. Zudem wünscht sich Bernardino mehr Rechte für Eiopa bei grenzüberschreitend tätigen Versicherern in Schieflage. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Industrieunternehmen haben seit vielen Jahren zertifizierte Managementsysteme im Einsatz. Sie bilden die gesamte Prozesslandschaft ab und stellen interne wie externe Qualität sicher. Die Systeme leisten auch einen wichtigen Beitrag bei der Risikosteuerung. Dennoch tun sich Versicherer schwer, sie bei ihrem Underwriting zu berücksichtigen. Die Anbieter sollten umdenken. So tief wie die Zertifizierer, welche die Managementsysteme einmal jährlich auditieren, dringt kein Risikoingenieur eines Versicherers ins Innerste des Unternehmens vor. … Lesen Sie mehr ›
Niedrige Preise, hohe Schäden, riesige Nachreservierungen – am Geschäft mit Haftpflichtversicherungen für Krankenhäuser und Ärzte haben sich schon viele Anbieter in Deutschland die Finger verbrannt. Viele sind ausgestiegen oder extrem vorsichtig geworden. Nach Ansicht des Rückversicherungsmaklers Guy Carpenter und der Schwesterfirma Marsh Medical Consulting hat sich die Situation inzwischen gewandelt. Durch besseres Risikomanagement in den Krankenhäusern und schnellere Schadenmeldungen sei das Geschäft heute deutlich attraktiver als früher. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Wenn es um Versicherungspolicen geht, dann warnen Verbraucherschützer gerne vor einer übertriebenen Absicherungs-Mentalität der Deutschen. Ob das wahr ist, müssen andere beurteilen. Ich für meinen Teil kann nur für die Industrieversicherung sprechen – und da kann trotz einer jährlichen Überprüfung des Versicherungsschutzes, verbunden mit einer professionellen Risikobewertung und Wertanalyse noch immer nicht von einer Überversicherung in den meisten Unternehmen gesprochen werden. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben auch mit mangelnder Weitsicht zu tun. Hier sind fünf Risiken, bei denen Manager das Unternehmensrisiko oft noch falsch einschätzen. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Wer als Entscheider glaubt, dass sich betriebliche Risiken schnell mal nebenbei managen lassen, der irrt gewaltig. Ein ganzheitliches strategisches Risikomanagementsystem aufzubauen, ist harte Arbeit und bedarf der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit, dem Streben nach einer durchgängigen Risikokultur und der Unterstützung adäquater Sparringspartner. Denn häufig sind es alltägliche Angelegenheiten und falsche subjektive Einschätzungen, die großen Schaden anrichten können. Die meisten Unternehmen sind heute umfangreich gegen die Folgen eines Sturmschadens, einer Überschwemmung oder eines Rückrufs vorbereitet und abgesichert. Aber nicht selten ist es dann gerade eine kleine Unachtsamkeit, die das Unternehmen in eine tiefe Krise stürzt. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Der Protektionismus ist auf die Weltbühne zurückgekehrt. Mit unüberschaubaren Konsequenzen für Unternehmen. Wer heute auf dem internationalem Parkett Geschäft betreibt, muss die Lage weltweit kontinuierlich beobachten und stärker in die politische Risikoanalyse investieren. Am Ende bleibt die Frage: Was ist eigentlich noch alles vorstellbar? … Lesen Sie mehr ›
Das israelische Start-up Windward, das sich die Revolutionierung der Schiffsversicherung zum Ziel gesetzt hat, findet prominente Unterstützer. In der dritten Finanzierungsrunde hat sich Marc Benioff beteiligt, Chef der Softwarefirma Salesforce. Die Runde wird angeführt von XL Innovate, Teil der künftig zur Axa gehörenden XL-Gruppe. Insgesamt hat Windward jetzt 38,9 Mio. Dollar eingesammelt. Das Unternehmen analysiert genauestens das Verhalten von Schiffen unter allen Bedingungen und errechnet daraus die Wahrscheinlichkeit von Schäden. … Lesen Sie mehr ›
Die beste Werbung für Cyberversicherungen sind spektakuläre Schadenfälle. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Versicherers Axa zusammen mit der Masterstudentin Vanessa Gräber von der Fachhochschule Dortmund unter Geschäftsführern mittelständischer Unternehmen. Hauptgrund für den Abschluss einer Police ist demnach, dass die Chefs von Cyberschadenfällen bei anderen Unternehmen gehört haben. Auch das IT-Sicherheitsgesetz und eine gute Beratung durch Vermittler erhöhen die Abschlussbereitschaft. Insgesamt ist neun von zehn Unternehmen eine Absicherung gegen Cybergefahren wichtig. Axa sieht allerdings noch Verbesserungsbedarf beim Management von Cyberrisiken. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Die Versicherungsbranche bemüht sich zwar nach Kräften, Geschäftsprozesse zu digitalisieren, um Kosten zu senken. Wirkliche Innovationen kommen dabei aber zu kurz. Das gilt für Versicherer, aber auch für Makler. Statt gegeneinander zu arbeiten, sollten die Vermittler gemeinsam innovative Risikotransfer-Möglichkeiten angehen. Risikofinanzierung lautet das Zauberwort. Hier geht es darum, Modelle zu erarbeiten, wie Unternehmenskunden am effizientesten und kostengünstigsten mit ihren Risiken umgehen können. … Lesen Sie mehr ›
Tom Lawson ist Chef des US-Industrieversicherers FM Global. Zusammen mit dem Deutschland-Hauptbevollmächtigten Achim Hillgraf spricht er im Interview mit dem Versicherungsmonitor über Cyberangriffe auf Unternehmen wie mit dem Virus Wanna Cry, eine steigende Nachfrage der Kunden nach Predictive Analytics und den anhaltenden Preisverfall in der Industrieversicherung. In Deutschland sieht sich FM Global gut aufgestellt. Den Unsicherheiten des Brexits will der Versicherer mit einer Niederlassung in Luxemburg begegnen. … Lesen Sie mehr ›