Die Kluft zwischen versicherten Schäden und Gesamtschäden vergrößert sich weltweit. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat eine Versicherungslücke von rund 1,4 Billionen Dollar errechnet. Der Schutz durch Policen bei Naturkatastrophen bleibt gering, wie eine aktuelle Studie zeigt. Besonders beim Gesundheitsschutz hat sich die Versicherungslücke im Corona-Jahr vergrößert. Doch die Pandemie stärkt das Risikobewusstsein. … Lesen Sie mehr ›
Dringende neue Aufgaben prasseln nur so auf die Rückversicherer herein. Als wäre eine Pandemie nicht genug, muss die Branche jetzt auch bei der Digitalisierung an Tempo zulegen, sich nach ESG-Kriterien ausrichten, Cyber-Kumule verhindern – und, und, und. Zum Thema „Rückversicherer, schafft ihr das?“ diskutierten am Mittwoch Hannover Rück-Chef Jean-Jacques Henchoz, Axel Flöring von Guy Carpenter und Angela Yeo von AM Best bei einer Konferenz des Versicherungsmonitors. Sie lieferten spannende Einschätzungen der Lage. … Lesen Sie mehr ›
Ökologisch, nachhaltig, sozial verantwortlich: Der Druck auf Erst- und Rückversicherer, nach diesen Kriterien zu handeln, nimmt stetig zu. Nicht nur Aufsichtsbehörden und Gesellschaft fordern von den Unternehmen, ihre Geschäfte nach den sogenannten ESG-Kriterien auszurichten, sondern auch die Investoren und Aktionäre. Wenn Versicherer und Rückversicherer für sie attraktiv bleiben wollen, müssen sie handeln, so eine aktuelle Untersuchung der Ratingagentur A.M. Best. … Lesen Sie mehr ›
The Long View – Der Hintergrund Seit einem Jahr grassiert die Corona-Pandemie. Das Virus wurde von Erst- und Rückversicherern aus risikotechnischer Sicht unterschätzt. Gleichzeitig zeigt sich, dass die in der Betriebsschließungsversicherung verwendeten allgemeinen Versicherungsbedingungen häufig angreifbar sind. So schlitterte die Branche sehenden Auges in die Krise. Wichtig ist, daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und belastbare Regulierungsstrategien zu entwickeln, unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten. … Lesen Sie mehr ›
Vergangenes Jahr kam es weltweit zu Katastrophenschäden in Milliardenhöhe, zeigt der aktuelle Sigma-Katastrophenbericht des Rückversicherers Swiss Re. Naturereignisse und von Menschen verursachte Katastrophen sorgten 2020 für wirtschaftliche Schäden von 202 Mrd. Dollar. Im Vorjahr waren es 150 Mrd. Dollar. Der Anteil der versicherten Schäden betrug vergangenes Jahr 89 Mrd. Dollar. Damit war es im Zeitraum von rund 50 Jahren das fünftteuerste Jahr für die Versicherer. … Lesen Sie mehr ›
Die Blockade des Suezkanals durch das auf Grund gelaufene Containerschiff „Ever Given“ (hier nach dem Freischleppen am Montag) dürfte nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch zu einem Großschaden für die Rückversicherer führen. Die Analysten rechnen damit, dass die durch Katastrophenschäden und Pandemie ohnehin schon belastete Ertragslage weiter unter Druck gerät. Der Vorfall werde allerdings für höhere Preise in der Transportrückversicherung sorgen. … Lesen Sie mehr ›
Die Entscheidung der neuen US-Regierung, dem Pariser Klimaabkommen wieder beizutreten und ein größeres Gewicht auf die Klimapolitik zu legen, wird auch US-Erst- und Rückversicherer dazu bewegen, grüner zu werden. Davon ist die Ratingagentur A.M. Best überzeugt. Bisher hat sich die US-Versicherungsbranche bei der Nachhaltigkeit nicht sonderlich hervorgetan, aber stärkere regulatorische Vorgaben und ein drohender Reputationsverlust könnten die Gesellschaften zum Umdenken bewegen, glauben die Analysten. … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Die ersten sechs Wochen des Brexit verliefen alles andere als reibungslos. Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals stellen fest, dass die Lieferungen auf die jeweils andere Seite sehr viel komplizierter geworden sind – trotz des Handelsabkommens. Auch die Versicherer spüren die neuen Regeln und sind von einer gegenseitigen Anerkennung der Aufsichtssysteme, der Äquivalenz, weit entfernt. Aber wer jetzt frohlockt, hat nicht verstanden, um was es geht – die Zukunft Europas und auch der EU. … Lesen Sie mehr ›
Gabriel Bernardino, Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, hat seinem noch unbekannten Nachfolger bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte weitreichende Hausaufgaben aufgegeben. Bernardino, dessen letzte Amtszeit im März endet, fordert unter anderem, die Aufsicht für international tätige europäische Versicherer und Rückversicherer bei der Eiopa zu zentralisieren und damit die nationalen Aufsichten teilweise zu entmachten. Er selbst ist mit solchen Vorstößen in seiner Amtszeit gescheitert. Für den Nachfolger oder die Nachfolgerin wird das ebenfalls nicht leicht werden. … Lesen Sie mehr ›
Die Hannover Rück hat bei der Januar-Vertragserneuerung 5,5 Prozent höhere Preise in der Schadenrückversicherung erzielt. Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Das zur Verhandlung stehende Prämienvolumen stieg in der Folge um 8,5 Prozent auf 8,4 Mrd. Euro. Im vergangenen Jahr hat der Rückversicherer wegen der Corona-Krise nach vorläufigen Zahlen weniger verdient. Die Rückstellungen für Schäden aus der Pandemie wurden im Abschlussquartal um weitere 350 Mio. Euro gestärkt. Für 2021 wird ein Gewinn von über 1,15 Mrd. Euro angepeilt. … Lesen Sie mehr ›
2020 war kein gutes Jahr für die Rückversicherer, was ihre Gewinnsituation betrifft. Die Eigenkapitalrendite der Gesellschaften ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen und wird sich 2021 nur langsam wieder erholen, erwartet die Ratingagentur Fitch. „Die Branche hat kein Kapitalproblem, sondern ein Ertragsproblem“, sagte Analyst Robert Mazzuoli. Nun gelte es, die Gewinne durch Preiserhöhungen sowie Ausschlüsse und Anpassungen der Vertragsbedingungen wiederherzustellen. Allerdings dürften sich nicht alle Hoffnungen auf höhere Preise erfüllen. … Lesen Sie mehr ›