Archiv ‘Schadenbearbeitung’

US-Versicherer vor Schadenwelle nach Winterstürmen

Die Winterstürme in den USA und Kanada werden zu einer sehr hohen Anzahl von Schäden für Versicherer führen, erwarten Gesellschaften und Aufsichtsbehörden. Die Versicherungsaufsicht von New York hat deshalb Schadenbearbeitern, die außerhalb des Staates ihren Sitz haben, ausdrücklich gestattet, auch in New York zu arbeiten und ein entsprechendes Verbot aufgehoben. Das Wetter bessert sich gerade. Dennoch dürfte ein Milliardenschaden vor allem aus den Sparten Kfz, Gebäude und Reise auf Versicherer und Rückversicherer zukommen. Mindestens 50 Menschen kamen ums Leben. … Lesen Sie mehr ›

Digitale Lese-Hilfe für Schadensachbearbeiter

 Digitale Trends 2023  Sich in Schadenfälle einzulesen, kostet Sachbearbeiter von Versicherern viel Zeit. Kleine Schadenfälle werden oft ohne Prüfung durchgewunken, weil sich der Aufwand nicht lohnt, damit einen Mitarbeiter zu beschäftigen. Abhilfe schaffen will das Insurtech DGTAL. Sein neues Tool Huston soll Sachbearbeitern die Lese-Arbeit abnehmen. Die auf künstlicher Intelligenz basierende Software erstellt Zusammenfassungen und kann dem Mitarbeiter Fragen zum Schadenfall beantworten. Zuerst soll sie in der Kfz-Versicherung zum Einsatz kommen. … Lesen Sie mehr ›

Allianz sucht weitere Preiserhöhungen

Die Allianz hat im dritten Quartal sehr gut verdient. Ein Hauptgrund waren höhere Preise. Dabei will es der Konzern nicht bewenden lassen, er glaubt an eine weiter anhaltende Marktverhärtung. Mit der Inflation könne man durch höhere Preise, entsprechende Reservierungen sowie eine ordentliche Schadenbearbeitung fertigwerden, sagte Finanzchef Giulio Terzariol in einem digitalen Pressegespräch. … Lesen Sie mehr ›

Nachhaltige Policen ja, aber nicht um jeden Preis

Immer mehr Menschen interessieren sich für nachhaltige Versicherungen. Den meisten sind solche Policen ein Begriff, zeigt eine Umfrage des Online-Maklers Finsurancy. Allerdings denken nur wenige bei nachhaltigen Policen an die Kapitalanlage der Versicherer. Stattdessen steht für sie der Papierverzicht an erster Stelle. Die Bereitschaft, für eine nachhaltige Versicherung mehr zu zahlen, ist bei dem Großteil der Befragten gegeben. Sie sinkt allerdings mit steigendem Aufpreis. … Lesen Sie mehr ›

Jetzt auch HDI: Neodigital mit weiterem Partner

Die beiden Versicherer HDI und Neodigital tun sich in der Schadenbearbeitung zusammen. Gemeinsam wollen sie im kommenden Jahr eine Plattform starten, über die Schäden automatisiert reguliert werden. Zunächst nutzt nur der HDI die Plattform. Vor einem Jahr hatte Neodigital eine weitreichende Partnerschaft mit der HUK-Coburg geschlossen. Die Pläne mit dem HDI reichen weit: Die Talanx-Tochter kann sich vorstellen, das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt für weitere Marktteilnehmer zu öffnen. Einfach wird das allerdings nicht. … Lesen Sie mehr ›

Kundenservice im Schadenfall: Viel Luft nach oben

In puncto Kundenservice haben die Versicherer aus der DACH-Region noch viel zu tun. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen legen ihren Fokus im Schadenprozess eher auf Kosteneffizienz als auf die Zufriedenheit der Kunden. Das geht aus einer aktuellen Studie des IT-Beraters Q_Perior hervor. Die Menschen seien modernen Kundenservice von den großen Tech-Unternehmen jedoch längst gewohnt – höchste Zeit für die Versicherer nachzuziehen. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Versicherer und Daten: Es bewegt sich viel

 Herbert Frommes Kolumne  Bei der Beschäftigung der Versicherungswirtschaft mit künstlicher Intelligenz kann man drei Phasen erkennen: Erst herrschte Begeisterung über die vielen Möglichkeiten, viele Unternehmen spielten mit der Technik ein wenig herum. Dann setzte eine mehrjährige Phase der Beruhigung oder sogar Enttäuschung über die Realität ein. Seit einiger Zeit gibt es wieder wachsendes Interesse, dieses Mal auf anderer Ebene. Es wird vielen Versicherern klar, dass sie ohne diese Technik im Wettbewerb gnadenlos abgehängt werden können. … Lesen Sie mehr ›

Schadenabwicklung: Ein Sprung in die Zukunft

 Meinung am Mittwoch  Auf dem Weg zur Arbeit wird Ihr Wagen von einem anderen gestreift. Sofort meldet sich auf dem Display Ihr digitaler Schadenassistent: Er fragt nach, ob Sie verletzt sind, und führt Sie dann durch die weiteren Schritte. Nach sensorgestützter Prüfung der Fahrtüchtigkeit Ihres Wagens schlägt Ihnen das System zwei nahegelegene Reparaturwerkstätten vor und leitet Sie dann zur gewählten Werkstatt, wo ein ausgefüllter Reparaturauftrag wartet und ein Mietwagen auf Ihren Namen bereitsteht. Voilà: der Schadenprozess der Zukunft. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. … Lesen Sie mehr ›

Das Insurtech-Rätsel

 Themenschwerpunkt Digitale Wende   Das vergangene Jahr war wieder ein Rekordjahr: Anleger investierten so viel wie nie zuvor in Versicherungs-Start-ups. Doch im Tagesge­schäft der Versicherungsbranche sind die jungen Unternehmen kaum präsent. Warum fließen die Milliarden trotzdem zu den Newcomern auf dem Markt? Im aktuellen Dossier hat sich die Redaktion des Versicherungsmonitors angeschaut, wo die Marktteilnehmer von Insurtechs über Softwareanbieter bis hin zu Versicherern stehen, wie die Zukunft aussehen könnte und wo es noch Inspiration für Digitalisierungsprojekte gibt. … Lesen Sie mehr ›

Neue Anforderungen an das Schadenmanagement

Die Schadenbearbeitung gilt als Königsdisziplin der Versicherer, sie hat großen Einfluss auf das Verhältnis zur Kundschaft, aber auch auf die geschäftliche Performance der Gesellschaften. Neue Risiken und sich wandelnde Anforderungen der Kunden machen Schadenbearbeitung vielschichtiger und komplexer. Axa-Vorständin Beate Heinisch und Katrin Unterberg, Hauptabteilungsleiterin Schaden-Service bei Arag Allgemeine, gaben beim Breakfast Briefing des Versicherungsmonitors Einblicke in die Schadenbearbeitungs-Praxis und die größten Herausforderungen. … Lesen Sie mehr ›

HDI-Vertreter sind sauer

Die Vermittler der HDI Deutschland sind empört über die ihrer Ansicht nach schlechte telefonische Erreichbarkeit des Unternehmens durch die Kunden und über hohe Rückstände. Beides sei „zunehmend unerträglich“, schreibt die Vertretervereinigung in einer Mail an Christopher Lohmann, den Chef der Talanx-Tochter. Der Hinweis des Unternehmens, man habe halt ein „super Neugeschäft“ gehabt, verfange immer weniger, argumentieren die Vermittler. Es seien einfach zu viele gute Leute entlassen worden. Der Konzern verspricht Abhilfe bis zum Sommer. … Lesen Sie mehr ›