Archiv ‘Schiffsversicherung’
Neuer Vorstand für Landeskrankenhilfe
Leute – Aktuelle Personalien Jan-Peter Diercks wird neuer Vorstand bei der Landeskrankenhilfe aus Lüneburg. Er wird bei dem kleinen privaten Krankenversicherer unter anderem für Vertrieb und Marketing verantwortlich sein und soll den schwächelnden Vertrieb aufpäppeln. Außerdem: Der aufstrebende Industrieversicherer QBE Deutschland vergrößert sein Hamburger Büro mit zwei Transport-Experten, Arch holt zwei Cyberexperten für seine Pariser Niederlassung und MS Amlin hat eine neue Leitung für das Crisis Management Team.
Konsortium deckt Kriegsrisiken für Getreidekorridor
Der Makler und Kriegsrisiko-Spezialist Miller hat sich mit einem Technologieunternehmen zusammengetan, um Schiffe mit Getreidelieferungen aus der Ukraine besser überwachen zu können. Das Unternehmen glaubt, dass so die Absicherung der Schiffe leichter wird. Einige Versicherer, darunter Lloyd’s of London, scheinen davon überzeugt zu sein und haben sich bereit erklärt, diese Risiken wieder zu decken.
IUMI warnt vor Gefahren durch Schattenflotte
Die Internationalen Transportversicherer könnten sich eigentlich über gute Zahlen freuen, doch bei der Jahrestagung ihres Verbandes IUMI schauten sie mehr auf die Gefahren für die Branche und ihre Kunden. Dazu gehört unter anderem die wachsende „Schattenflotte“ an Tankern, die die Sanktionen gegen Russland umgehen und unzureichend versichert über die Weltmeere fahren. Die Bedrohung durch Unfälle ist für reguläre Reeder, aber auch für Umwelt und Gesellschaft groß.
Marine Assekuranz wird Teil der Marine Alliance
Der Hamburger Transportversicherungsmakler Marine Assekuranz rückt unter das Dach der Marine Alliance und soll künftig eng mit dem norwegischen Seeversicherungsspezialisten Fram zusammenarbeiten. Marine Alliance wurde im vergangenen Jahr vom schwedischen Vermittler Söderberg & Partners gegründet, der die Mehrheit an Fram hält. Martens & Prahl, der Mehrheitseigentümer von Marine Assekuranz, und die beiden geschäftsführenden Gesellschafter haben ihre jeweiligen Anteile in die Marine Alliance eingebracht. Söderberg und Martens & Prahl kennen sich gut.
Schäden durch festliegende Schiffe realisieren sich
Exklusiv Nachdem die Jahresfrist des russischen Angriffs auf die Ukraine abgelaufen ist, müssen sich die Schiffsversicherer jetzt mit Schadenmeldungen durch Reeder befassen. Zahlreiche Schiffseigner haben ihre Frachter jetzt als Totalverlust bei den Versicherern deklariert. Hintergrund ist eine Standardklausel in den Kriegsdeckungen, die diese Möglichkeit vorsieht, wenn die Schiffe eine gewisse Dauer – meistens zwölf Monate – einen Hafen nicht verlassen können. Es drohen dreistellige Millionenschäden.
Ukraine will für Schäden an Handelsschiffen zahlen
Die ukrainische Regierung hat beschlossen, einen Versicherungsfonds für kriegsbedingte Schäden an Handelsschiffen einzurichten. Damit will das Land die Exporte wieder ankurbeln. Nach einem im vergangenen Jahr geschlossenen Abkommen mit Russland dürfen Schiffe, die Getreide transportieren, die ukrainischen Häfen verlassen. Allerdings scheuen Schiffsversicherer das Risiko. Ihnen drohen bereits hohe Schäden aus festsitzenden Schiffen, die zum Totalverlust erklärt werden könnten.
Ein neuer GDV-Präsident
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: IUMI-Konferenz, Zukunftsforum Assekuranz, Cyberversicherungskonferenz des Handelsblatts und Online-Konferenz für Versicherungsmathematiker sowie die Mitgliederversammlung des GDV
Sanierungskurs bei Lloyd’s zahlt sich aus
Der Londoner Versicherungsmarkt Lloyd‘s blickt optimistisch in die Zukunft. Zwar haben Neubewertungen von Anleihen in den Kapitalanlagen im ersten Halbjahr für hohe Belastungen gesorgt, das sei aber nur ein buchungstechnisches Phänomen, sagte Finanzvorstand Burkhard Keese. Auch von weiter steigenden Preisen in der Industrieversicherung wird der Marktplatz profitieren, erwartet er.







