Kaum haben sich der österreichische Versicherer VIG und die ungarische Regierung über Details ihrer künftigen, vom Staat praktisch erzwungenen Zusammenarbeit bei der Übernahme der Aegon-Aktivitäten in dem Land geeinigt, stellt die EU-Kommission fest: Das Veto der Ungarn gegen die ursprünglichen Pläne verstieß gegen EU-Recht. Auf die aktuelle Transaktion hat diese Entscheidung allerdings keine Auswirkungen, stellt der Versicherer klar. Einen jahrelangen Prozess wollen die Wiener auf jeden Fall vermeiden. … Lesen Sie mehr ›
Der österreichische Versicherer VIG ist seinem Ziel, das ungarische Geschäft von Aegon zu kaufen, einen großen Schritt näher gekommen: Er hat sich mit der ungarischen Regierung, die den Kauf abgelehnt hatte, geeinigt. VIG muss demnach eine staatliche Beteiligungsgesellschaft als Mitbesitzer von 45 Prozent akzeptieren. Wie die Zusammenarbeit im Details aussehen wird, darüber müssen Versicherer und Staat noch weiter verhandeln. … Lesen Sie mehr ›
Nach mehreren Verkäufen von Osteuropa-Töchtern in den vergangenen Jahren ist die Ergo jetzt auch noch ihre rumänischen Lebens- sowie Schaden- und Unfallversicherer losgeworden. Käufer ist die Signal Iduna, die die beiden in der Hauptstadt Bukarest ansässigen Gesellschaften für einen nicht genannten Preis übernimmt. Expansionen nach Osteuropa waren insbesondere bei mittelgroßen deutschen Versicherern über Jahre sehr beliebt – und gingen nur selten gut. Die Gothaer hat sich bereits im vergangenen Jahr aus Rumänien verabschiedet. … Lesen Sie mehr ›
Das ungarische Innenministerium hat dem österreichischen Versicherer Vienna Insurance Group (VIG) untersagt, das Geschäft des niederländischen Versicherers Aegon in Ungarn zu übernehmen. Bleibt es bei der überraschenden Absage, würde das den Gesamtdeal mit Aegon, der ursprünglich vier Länder umfasste und einen Kaufpreis von 830 Mio. Euro vorsah, in Frage stellen. VIG gibt sich allerdings noch zuversichtlich, zu einer positiven Lösung zu kommen. … Lesen Sie mehr ›
Die Analysten der Investmentbank J.P. Morgan haben die Entwicklung großer börsennotierter europäischer Versicherer in den vergangenen zehn Jahren untersucht. Ihre wichtigste Erkenntnis: Investments in Versicherer, die auf Restrukturierung und Umbau setzen, laufen aus Sicht der Aktionäre schlechter als die in andere Gesellschaften. Zu den Unternehmen in der Analyse gehören Allianz, Axa, Generali, Hannover Re, Munich Re, Talanx und Zurich. Ein weiteres Ergebnis: Versicherer liefern deutlich höhere Erträge für Aktionäre als der Gesamtmarkt. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Corona-Epidemie sorgt für höhere Preise in der Rückversicherung. Das sagte Johannes Martin Hartmann dem Versicherungsmonitor, Chef des Rückversicherers VIG Re in Prag. Er gehört zur Vienna Insurance Group in Wien. Hartmann erwartet auch spürbare Auswirkungen auf der Schadenseite. Der Bedarf von Erstversicherern, darunter viele Start-ups, steigt wegen der Krise aktuell kräftig an. … Lesen Sie mehr ›
Die französische Axa hat ihre Aktivitäten in Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei an die österreichische Uniqa verkauft. Damit haben sich Berichte aus der vergangenen Woche bestätigt. Auch der Preis war bereits bekannt: Eine Milliarde Euro erzielt Axa für ihr Geschäft. Uniqa wird mit der Akquisition zur Nummer fünf in Zentral- und Osteuropa. Die Axa setzt den Kurs fort, sich auf das Schaden- und Unfallgeschäft und besonders die Industrieversicherung zu konzentrieren. … Lesen Sie mehr ›
Der Axa-Konzern kommt offenbar mit den Verkaufsplänen für sein Osteuropa-Geschäft voran. Der Versicherer befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf seiner mittel- und osteuropäischen Aktivitäten an die österreichische Uniqa, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und bezieht sich auf unterrichtete Kreise. Auch die italienische Generali und die Vienna Insurance Group hätten für das Geschäft geboten. Bestätigen wollten die Unternehmen das nicht. … Lesen Sie mehr ›
Der staatlich kontrollierte polnische Versicherer PZU wird immer offensichtlicher zu einem Finanzinstrument der polnischen Regierung bei der Neuordnung der Wirtschaft des Landes. Er gehört zu einem Konsortium von Unternehmen in staatlicher Hand, die die Übernahme des Ferienfliegers Condor durch die polnische Airline LOT finanzieren. Im Versicherungsgeschäft hat PZU aber gerade einen Rückschlag erlitten: Aus dem Bieter-Rennen um das Osteuropa-Geschäft der Axa ist PZU ausgeschieden, dabei sind nur noch Generali, VIG und Uniqa. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Der Versicherungsmakler Ecclesia hat für Anfang 2019 neue Geschäftsführer für zwei seiner Gruppenunternehmen bestellt: Stefan Kley (links) wird Co-Chef der Gesellschaft für Risiko-Beratung, Thomas Primnitz (rechts) wechselt von der Axa zum Ecclesia-Assekuradeur EGAS. Außerdem: Markus Rex ist ab dem 1. Januar 2019 Vorstandsmitglied bei der Smart Insurtech AG. Die Juristin Edeltraud Fichtenbauer wird Vorstandsmitglied bei der österreichischen Donau Versicherung. … Lesen Sie mehr ›
Die Provinzial Rheinland und die Westfälische Provinzial fusionieren, der Axa-Konzern schluckt für mehr als 15 Mrd. Dollar die Industrie- und Rückversicherungsgruppe XL, die Generali verkauft ihre deutsche Lebensversicherung an den Abwickler Viridium und die Bundesregierung ändert die Regeln für die Berechnung der Zinszusatzreserve – 2018 war ein spannendes Jahr für die Versicherungsbranche. Für Wirbel sorgten auch die Debatte um einen Provisionsdeckel in der Lebensversicherung, die Pläne der Allianz für einen europäischen Direktversicherer und die zahlreichen personellen und strategischen Umbaumaßnahmen bei Axa, Ergo & Co. Der Versicherungsmonitor blickt auf die aufregendsten Deals, die wichtigsten Personalien und die größten Ereignisse des Jahres […] … Lesen Sie mehr ›
Die Generali kauft der deutschen Concordia Versicherung und der Vereinigten Hagelversicherung zwei polnische Tochterunternehmen ab. Der aktuell sehr dynamische polnische Versicherungsmarkt bleibt damit weiter in Bewegung. Über seine Osteuropa-Holding Generali CEE erwirbt der italienische Versicherer zudem den slowenischen Versicherer Adriatic Slovenica, der zuvor im Besitz des Finanzkonzerns KD Group war. Die Generali, die sich zuletzt von vielen ausländischen Tochtergesellschaften getrennt hat, sieht offenbar großes Potenzial für Versicherungsgeschäft in Osteuropa. … Lesen Sie mehr ›