Archiv ‘VPV’
Drei neue Verwaltungsräte für die Generali
Leute – Aktuelle Personalien Die Generali hat drei neue unabhängige Mitglieder in ihren Verwaltungsrat berufen, der vor dem Hintergrund der Streitigkeiten zwischen der Führung und rebellischen Aktionären eine Reihe von Abgängen gesehen hat. Einer der neuen Direktoren könnte Nachfolger von Chairman Gabriele Galateri di Genola werden, der bei der bevorstehenden Hauptversammlung nicht erneut kandidiert. Personelle Neuigkeiten gibt es außerdem bei VPV, Zurich, Swiss Re und Sompo.
Talanx-IT-Chef geht zur Stuttgarter
Leute – Aktuelle Personalien Bereits Ende November wurde bekannt, dass Michael Krebbers, der bisherige Chef des Talanx-internen IT-Dienstleisters HDI Systeme, das Unternehmen verlässt. Jetzt ist auch klar, wo sein künftiger Arbeitsplatz ist: im Vorstand der Stuttgarter Versicherung. Außerdem: Das neue Vorstandsmitglied der ebenfalls in Stuttgart ansässigen VPV Versicherungen kommt vom Münchener Verein. Die Barmenia bestätigt den Kauf von zunächst 25,1 Prozent an Prisma Life und entsendet ein Vorstandsmitglied in den Verwaltungsrat. Und Chubb hat einen neuen Finanzchef.
Die unterdrückte Digitalisierung
Herbert Frommes Kolumne Beim Versicherer VPV wird der gesamte Vorstand ausgetauscht, bei der großen Generali muss der Chef des Direktversicherers gehen. Beim Makler Marsh übernimmt ein deutlich jüngerer Mann die Position des Deutschlandchefs, der Amtsinhaber bleibt Europachef. Das sind die Vorbeben großer Veränderungen in den Führungsetagen der deutschen Versicherer. Dahinter steckt eine wachsende Unzufriedenheit bei Eignern und Aufsichtsräten mit dem Zustand des digitalen Umbaus der Branche.
Generalaustausch im VPV-Vorstand
Leute – Aktuelle Personalien Anfang November kündigte die VPV Versicherung an, dass sich Vorstandschef Ulrich Gauß im kommenden Frühjahr zurückzieht und dann von Vorstandsmitglied Klaus Brenner ersetzt wird. Jetzt feuert das Stuttgarter Unternehmen die beiden übrigen Vorstände Torsten Hallmann und Lars Georg Volkmann. Differenzen über die strategische Ausrichtung sollen der Grund sein. Für das von Volkmann geführte Vertriebs- und Marketingressort hat die VPV mit Dietmar Stumböck (Bild) bereits in den eigenen Reihen einen Nachfolger gefunden. Axa Deutschland führt indes die Maklervertriebe Komposit und Personenversicherung zusammen, und Leue & Nill-Geschäftsführer Stefan Nill sitzt drei weitere Jahre im Gremium eines internationalen […]
Asspario schüttelt Vorstand und Aufsichtsrat durch
Leute – Aktuelle Personalien Die Bayerische tauscht bei ihrer Tochter Asspario einige Posten im Aufsichtsrat und im Vorstand aus, unter anderem kommt ab 2021 Arne Buchhop neu in den Vorstand und Maximilian Buddecke (Bild) wechselt vom Aufsichtsrat in den Vorstand. In diesem Zuge erweitert Asspario den Vorstand von zwei auf drei Mitglieder. Außerdem: Die Stuttgarter VPV Versicherungen haben einen neuen Vorstandsvorsitzenden, Hiscox hat einen Leiter für die Niederlassung in Berlin ernannt und bei AIG sind die Rollen des Präsidenten und des Chief Executive Officers künftig von derselben Person besetzt.
Voss: Wir sind eine Versicherungsfabrik
Exklusiv Der Digitalversicherer Neodigital trifft mit seinem White Label-Geschäft auf derart viel Interesse, dass er bei den Anfragen aussieben muss. Das sagt Gründer Stephen Voss im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Er spricht über den Digitalisierungsschub durch die Corona-Krise, die Einstellung neuer Mitarbeiter in Zeiten des Kontaktverbots sowie über Veränderungen beim Abschlussverhalten und bei versicherten Schäden. Außerdem geht es um das Verhalten von Investoren in der Pandemie und Pläne für weitere Versicherungsprodukte.
Digitales Rettungspaket für die Krise
Durch das krisenbedingte Kontaktverbot sind die meisten Außenstellen der Versicherer geschlossen, auch viele Makler haben ihr Büro dichtgemacht und verzichten auf den persönlichen Kundenkontakt. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft der Kunden, sich um ihre Versicherungsangelegenheiten zu kümmern. Versicherer und Vermittler, die mit ihrer Digitalisierung noch nicht so weit sind, dass sie auf elektronischen Wegen mit ihnen kommunizieren können, haben jetzt ein Problem. Für diese Unternehmen haben das Kölner Insurtech PBM, die Digitalagentur Dotkomm und der IT-Berater Adesso jetzt ein digitales Rettungspaket geschnürt.
Neodigital gewinnt ersten White-Label-Kunden
Der Stuttgarter Versicherer VPV nutzt als erster Kunde das White-Label-Angebot des Insurtechs Neodigital. Makler können bei der VPV ab sofort unter anderem Hausrat- und Unfallpolicen komplett digital abschließen. Neodigital ist der Risikoträger, die Policen werden aber unter der VPV-Marke verkauft. Die Nachfrage nach den digitalen Angeboten von Neodigital ist durch die Corona-Krise deutlich angestiegen, berichtet Gründer Stephen Voss. Drei weitere Deals stehen an.
BaFin verschärft Regulierung von Nachrangdarlehen
Die BaFin will verhindern, dass Lebensversicherer und Pensionskassen Gläubiger, die ihnen Nachrangdarlehen gewährt haben, besser behandeln als Kunden. Die Gläubiger erhalten – wie bei Nachrangdarlehen üblich – hohe Zinsen, haben bei Versicherern und Pensionskassen aber kein hohes Risiko, das dies rechtfertigen würde. Im Gegenteil: Würde die BaFin bei einer drohenden Insolvenz eines Versicherers oder einer Pensionskasse Leistungskürzungen anordnen, ginge das ausschließlich zulasten der Kunden. Künftig müssen die Gesellschaften der Behörde die Bedingungen für Nachrangverbindlichkeiten vorlegen. Zudem will sie bei Unternehmen, die Nachrangdarlehen aufgenommen beziehungsweise nachrangige Schuldverschreibungen begeben haben, gegebenenfalls Änderungen in den Klauseln durchsetzen.
Familienversicherung und VPV kooperieren
Die Deutsche Familienversicherung in Frankfurt wird künftig Risikolebenspolicen der VPV Lebensversicherung online verkaufen. Die VPV Leben gehört zum Versicherungsverein Vereinigte Postversicherung in Stuttgart. Als Teil der engeren Kooperation sitzt VPV-Chef Ulrich Gauß seit Donnerstag im Aufsichtsrat der Familienversicherung. Der Stuttgarter Versicherer hält seit dem Börsengang der Familienversicherung 15 Prozent an der Frankfurter Gruppe. Jetzt hat er sein Engagement als strategisches Investment deklariert, vorher war es ein Finanzinvestment.
Ringdarlehen: Grüne bohren nach
Die Grünen im Bundestag haben den Vorwurf aufgegriffen, dass sich einige Versicherer vor Inkrafttreten von Solvency II gegenseitig nachrangige Darlehen gewährt haben, um ihre Eigenmittel zu erhöhen. Finanzexperte Gerhard Schick hat die Bundesregierung in einer Anfrage zu ihrem Erkenntnisstand zu Ringdarlehen gefragt. Staatssekretär Michael Meister sieht keinen Handlungsbedarf, weil die Darlehen ab 2026 ohnehin nicht mehr als Eigenmittel gelten, geht aber offenbar davon aus, dass es solche Darlehenssysteme vor Einführung von Solvency II gab.
Versicherer wehren sich gegen BdV-Vorwürfe
Der Bund der Versicherten und der Analyst Carsten Zielke haben dem Volkswohl Bund, LV1871, Continentale, VPV und Debeka vorgeworfen, sich gegenseitig im Ringverfahren Nachrangdarlehen zuzuschustern, um ihre Solvenzquoten zu erhöhen. Die Versicherer weisen das von sich. Die Finanzierung über diese Kredite sei üblich, die Solvenzquoten würden durch Kredite von anderen Versicherern kaum beeinflusst, heißt es. Allerdings schweigen sich die meisten Gesellschaften über ihre Kreditgeber aus.










