Archiv ‘Zukauf’

Allianz hat Interesse an dänischem Asset Manager

Der deutsche Marktführer Allianz will seine Vermögensverwaltung ausbauen. Laut Medienberichten befindet sich der Versicherer in Gesprächen über den Kauf des dänischen Asset Managers Capital Four. Die Allianz könnte damit versuchen, ihre Pläne für den Vermögensverwalter Allianz Global Investors umzusetzen. Kommentieren wollte der Versicherer die Berichte nicht.

Gallagher kauft PIB doch

 Exklusiv  Die Verhandlungen zwischen dem US-Makler Gallagher und den Eignern des britischen Konsolidierers PIB waren eigentlich weit gediehen. Doch vor vier Wochen hieß es plötzlich, die Verkaufsgespräche seien geplatzt. Jetzt die Rolle rückwärts: Wie der Versicherungsmonitor erfuhr, kauft Gallagher den von Brendan McManus aufgebauten Makler PIB doch. Den Amerikanern geht es vor allem um das britische Geschäft, aber auch auf Deutschland hat der Deal Auswirkungen.

Brokamp gründet neuen Konsolidierer Ascendia

Vor sechs Monaten hat Thinksurance-Mitgründer Florian Brokamp das Insurtech verlassen. Jetzt kommt er wieder zurück in die Branche als Gründer und CEO der Ascendia-Gruppe. Das ist ein neuer Maklerkonsolidierer, der von der Private-Equity-Gruppe HG Capital finanziert wird. HG ist auch einer der Eigner der GGW Group. Ascendia verkündet den ersten Zukauf: Die Gruppe hat den Maklerpool PMA übernommen.

Allianz wächst in Australien

Die Allianz will ihre Präsenz in Süd-Australien ausbauen und übernimmt das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft der Royal Automobile Association of South Australia (RAA). Der australische Automobilclub hat 825.000 Mitglieder und bietet Hausrat-, Kfz- und Reiseversicherungen an. Für die Transaktion im Wert von 642 Mio. australischen Dollar (385 Mio. Euro) will die Allianz 20 Jahre lang exklusiv die Hausrat- und Kfz-Policen der RAA vertreiben und auch die Schadenregulierung übernehmen.

Talanx erhöht Gewinnziel – trotz Naturkatastrophen

Der Versicherungskonzern Talanx präsentiert sehr gute Zahlen für das dritte Quartal und zeigt sich dementsprechend selbstbewusst: Für das aktuelle Jahr hat er die Gewinnprognose von 1,7 Mrd. Euro auf 1,9 Mrd. Euro angehoben, trotz Großschäden in Milliardenhöhe. Vor allem das Hochwasser in Osteuropa und Hurrikan „Milton“ kamen den Versicherer teuer zu stehen. Sorgenkind bleibt das deutsche Schaden- und Unfallgeschäft der Tochter HDI Deutschland.

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