Autorenarchiv

  • Schiffsversicherer versuchen sich in Optimismus

    Die Schiffsversicherer blicken auf ein schwieriges Jahr zurück, in dem die weltweiten Transporte deutlich rückläufig waren. Die Branche bereitet sich darauf vor, dass die Prämieneinnahmen dauerhaft niedriger bleiben könnten als vor der Pandemie. Prognosen seien aber schwierig, sagte Richard Turner, Präsident der Internationalen Transportversicherervereinigung (IUMI). Dennoch blicke er zuversichtlich nach vorne. Sicher ist aber, dass Nachhaltigkeit und Ökologie in den kommenden Monaten eine immer größere Rolle spielen werden. … Lesen Sie mehr ›

  • Mit Mini-Schritten zur Regulierungsanpassung

    Seit dem Ende der Übergangsfrist nach dem Brexit Anfang 2021 ist Großbritannien nicht länger an die Regulierungsvorgaben der Europäischen Union gebunden. Dazu zählt auch das EU-Eigenkapitalregime Solvency II. Änderungen bei der Versicherungsregulierung werden schon bald kommen, kündigte Alan Sheppard von der britischen Aufsicht PRA auf einer Konferenz der Ratingagentur Fitch an. Einschneidend sollen die Anpassungen aber nicht ausfallen. … Lesen Sie mehr ›

  • Eiopa will an Dividendenverbot festhalten

    Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa hält den Bann von Dividendenzahlungen nach wie vor für richtig. Die Corona-Krise sei noch lange nicht ausgestanden. „Wir sind nicht zurück im Normalbetrieb“, sagte Dimitris Zafeiris, bei Eiopa verantwortlich für Risikoeinschätzung und Finanzmarktstabilität, bei einer Konferenz der Nachrichtenagentur Reuters. An der Überarbeitung der Aufsichtsregeln Solvency II werde weiter gefeilt. Doch mit einer Revolution sei nicht zu rechnen, sagt Zafeiris. Anders sieht das in Großbritannien ab dem Jahreswechsel aus. … Lesen Sie mehr ›

  • Amanda Blanc: Die Reputationschance Klimawandel

    Ihren ohnehin kränkelnden Ruf habe die Versicherungswirtschaft mit dem Gezerre um Betriebsunterbrechungen und Betriebsschließungen in der Corona-Krise mutwillig aufs Spiel gesetzt. Das sagt Aviva-Chefin Amanda Blanc und liest so ihrer eigenen Branche die Leviten. Es werde lange dauern, das wieder gut zu machen, glaubt sie. Die besten Chancen für eine veränderte Wahrnehmung der Versicherungswirtschaft macht die Spitzenmanagerin beim Klimawandel aus. … Lesen Sie mehr ›

  • S&P: Branche in unruhigem Fahrwasser

    Die Versicherer haben sich im Umfeld der Pandemie bisher widerstandsfähig gezeigt, urteilen die Rating-Experten von S&P. Die Agentur hat im laufenden Jahr weniger als zehn Prozent der Ratings oder Ausblicke von Erstversicherern anpassen müssen. Der Großteil der Verluste werde von Rückversicherern beglichen. Doch das Umfeld bleibt schwierig. Vor allem auf der Kapitalanlageseite drohen den Anbietern auch in den kommenden Monaten Probleme, längst nicht nur von Corona. … Lesen Sie mehr ›

  • Versicherer sorgen sich um autonome Autos

    Die Pläne der britischen Regierung, ab Anfang kommenden Jahres selbstfahrende Autos auf den Autobahnen zuzulassen, könnten Menschenleben aufs Spiel setzen. Das glaubt Thatcham Research, ein Forschungsinstitut, das von der Versicherungsbranche des Landes finanziert wird. Die dafür eingesetzte Technologie sei noch nicht in der Lage, die menschliche Reaktion zu ersetzen. Gemeinsam mit dem Versichererverband Association of British Insurers drängt Thatcham daher auf eine Überprüfung des Vorhabens. … Lesen Sie mehr ›

  • Ameisen, Blockchains und eine neue Versicherungsidee

    Der bevorstehende Börsengang der chinesischen Ant Group, einer Ausgründung des Handelskonzerns Alibaba, dürfte alle Börsenrekorde brechen. Im Versicherungsgeschäft steht die Ant Group, eine Art Plattform für Finanzdienstleistungen unterschiedlicher Art, noch am Anfang. Sie bietet unter anderem Blockchain-Lösungen für Krankenversicherer an. Das Wachstumspotenzial gilt aber als groß, zumal das Unternehmen stark auf neue technische Lösungen setzt. … Lesen Sie mehr ›

  • Kfz-Versicherer brauchen neue Modelle

    Auf den ersten Blick verhilft die Pandemie dem Individualverkehr zu zusätzlicher Bedeutung. Doch darauf dürfen sich die Kfz-Versicherer nicht ausruhen, warnen Branchenvertreter. Sie müssten sich auf kurze Sicht einstellen auf eine deutlich steigende Sparneigung der Verbraucher, längerfristig dürfte der Trend zum Carsharing zahlreiche Veränderungen bringen. … Lesen Sie mehr ›

  • Terrorversicherer Pool Re soll Pandemierisiken decken

    In Großbritannien prüfen Versicherungsexperten die Idee, Pool Re – den 25 Jahre alten Rückversicherungspool für Terrorrisiken – auch auf Pandemien wie Covid-19 auszuweiten. Eine hochkarätig besetzte Arbeitsgruppe beschäftigt sich bereits mit dem Thema. Die Branche fürchtet, dass der Umgang mit Betriebsschließungspolicen ihrer Reputation schaden könnte. Doch der Erfolg für das Projekt ist alles andere als sicher. Es gibt eine ganze Reihe von Widerständen, die überwunden werden müssen. … Lesen Sie mehr ›

  • UK-Aufsicht will Klarheit bei Betriebsunterbrechung

    In Großbritannien hat sich in den Streit um Leistungen aus Betriebsunterbrechungen für Corona-Schäden die Versicherungsaufsicht FCA mit einem ungewöhnlichen Schritt eingeschaltet. Sie will in einer Art Musterverfahren anhand einer Reihe repräsentativer Fälle vor Gericht klären lassen, ob Versicherer zahlen müssen oder nicht. Damit will sie verhindern, dass kleineren Firmen selbst klagen müssen und ihnen auf dem Rechtsweg finanziell die Puste ausgeht. … Lesen Sie mehr ›

  • Britische Versicherungsbranche fürchtet um Ansehen

    Seit Wochen ist eine Reihe von britischen Versicherern ausschließlich mit ihrer Weigerung, bei Betriebsunterbrechung zu zahlen, in den Schlagzeilen. Jetzt drohen erste Sammelklagen. Branchenvertreter mahnen, dass die Gesellschaften zumindest ihre Kommunikation anpassen sollten, um nicht ihre Reputation in Gefahr zu bringen. … Lesen Sie mehr ›

  • Britische Aufsicht macht Druck in Dividendenfrage

    Eine gute Woche nach der ersten Aufforderung streichen die britischen Versicherer Aviva, Direct Line, Hiscox und RSA die Ausschüttungen an Aktionäre, Legal & General widersetzt sich der Empfehlung der Aufsicht. Auch große deutsche Versicherer wollen trotz der Krise eine Dividende zahlen. Das unterschiedliche Vorgehen innerhalb Europas verärgert einige Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›

  • Hoffnungsschimmer für Schiffsversicherer

    Nach schwierigen Monaten hellt sich der Ausblick für Schiffsversicherer auf, auch wenn das Corona-Virus neue Unsicherheit bringt. Dringenden Handlungsbedarf sieht der Branchenverband International Union of Marine Insurance bei der Vermeidung von Bränden auf Containerschiffen und bei Cyberschäden. … Lesen Sie mehr ›

  • S&P sieht Versicherer auch ohne Zinswende stabil

    Die Ratingagentur Standard & Poor’s rechnet bis auf weiteres nicht mit Entspannung an der Zinsfront. Der Versicherungssektor in Europa steht trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten sehr gut da und gehört zu den am besten bewerteten Branchen, glauben die Analysten. Nigel Wilson, Chef des britischen Versicherers Legal & General, sieht in der Niedrigzinsphase sogar mehr Chancen als Risiken. Er ermuntert die Branche, die Chance des günstigen Geldes für Investitionen beim Schopfe zu packen. … Lesen Sie mehr ›

  • PRA: Versicherer müssen an Kultur arbeiten

    Berichte über Belästigungen am Arbeitsplatz und wenig frauenfreundliches Klima bei Versicherern in Großbritannien haben die britische Aufsicht Prudential Regulation Authority (PRA) auf den Plan gerufen. In einem ungewöhnlich scharfen Brief an die Vorstandsvorsitzenden warnt sie die Versicherer, ihre Unternehmenskultur in den Griff zu bekommen. Vor allem beunruhigt sie, dass Beschwerden über sexuelle Belästigungen vielerorts von Vorgesetzten ignoriert werden. Das könnte auf tiefgreifende Probleme der Unternehmen im Umgang mit Missständen hindeuten – auch finanzieller Art. … Lesen Sie mehr ›