Autorenarchiv

  • S&P sieht Versicherer auch ohne Zinswende stabil

    Die Ratingagentur Standard & Poor’s rechnet bis auf weiteres nicht mit Entspannung an der Zinsfront. Der Versicherungssektor in Europa steht trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten sehr gut da und gehört zu den am besten bewerteten Branchen, glauben die Analysten. Nigel Wilson, Chef des britischen Versicherers Legal & General, sieht in der Niedrigzinsphase sogar mehr Chancen als Risiken. Er ermuntert die Branche, die Chance des günstigen Geldes für Investitionen beim Schopfe zu packen. … Lesen Sie mehr ›

  • PRA: Versicherer müssen an Kultur arbeiten

    Berichte über Belästigungen am Arbeitsplatz und wenig frauenfreundliches Klima bei Versicherern in Großbritannien haben die britische Aufsicht Prudential Regulation Authority (PRA) auf den Plan gerufen. In einem ungewöhnlich scharfen Brief an die Vorstandsvorsitzenden warnt sie die Versicherer, ihre Unternehmenskultur in den Griff zu bekommen. Vor allem beunruhigt sie, dass Beschwerden über sexuelle Belästigungen vielerorts von Vorgesetzten ignoriert werden. Das könnte auf tiefgreifende Probleme der Unternehmen im Umgang mit Missständen hindeuten – auch finanzieller Art. … Lesen Sie mehr ›

  • Lebenserwartung in Großbritannien sinkt deutlich

    Die durchschnittliche Lebenserwartung eines 65-Jährigen ist in England und Wales binnen drei Jahren um mehr als ein Jahr geschrumpft. Alleine im vergangenen Jahr sank sie um fünf Monate. Die Bevölkerung ist beunruhigt, bei den Lebensversicherern sorgt die Nachricht für Entlastung. Sie können ihre Rückstellungen reduzieren. Alleine Aviva hat im März schon 780 Mio. Pfund (903 Mio. Euro) an Rückstellungen aufgelöst. … Lesen Sie mehr ›

  • Schiffsversicherung in „schmerzhafter“ Phase

    Die Schiffsversicherervereinigung IUMI sieht die Transportversicherung durch eine der schwierigsten Phasen der vergangenen Jahrzehnte gehen. Die Entwicklung der Prämien hält nicht mit den immer größer werdenden Schiffskapazitäten Schritt. Hinzu kommen hohe Schäden, die Gefahr eines globalen Handelskriegs und die Unsicherheiten durch den Brexit. Der Standort London steht unter besonderem Druck. Große Hoffnungen setzt die IUMI in die Digitalisierung. Sie soll die Profitabilität der Branche unterstützen. … Lesen Sie mehr ›

  • Britischer Versicherungsmanager im Fokus der Justiz

    Der britische Versicherungsunternehmer Arron Banks ist Gründer und einer der größten Finanzierer der Leave-Kampagne, die für einen Austritt Großbritanniens aus der EU votierte. Jetzt hat die britische Datenschutzbehörde ICO sein Unternehmen Eldon Insurance zu einer Geldstrafe wegen Missbrauchs von Kundendaten im Vorfeld des Referendums verdonnert. Zudem laufen Ermittlungen gegen Banks. Die National Crime Agency bezweifelt, dass die 8 Mio. Pfund, die der selbsternannte „Bad Boy of Brexit‟ an Leave.EU gespendet hat, aus der von ihm angegebenen Quelle stammen. Banks regiert … Lesen Sie mehr ›

  • Britische Aufsicht nimmt Preismodelle unter die Lupe

    Die britische Aufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) hat eine weitreichende Untersuchung der Preisstrategien von Sachversicherern gestartet. Im Fokus steht dabei das sogenannte Dual Pricing – dabei zahlen loyale Kunden deutlich mehr Prämie als Neukunden. Daneben will die Aufsicht aber auch herausfinden, ob Kunden wegen ihres Alters oder ihrer Herkunft diskriminiert werden. Die Ratingagentur Fitch erwartet in einer ersten Einschätzung, dass die Versicherer ihre Preismodelle gründlich überarbeiten müssen. … Lesen Sie mehr ›

  • Mit Risikopools die Dürreperiode versichern

    Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Wirbelstürmen und Dürreperioden nehmen beständig zu. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern sind nur wenige dieser Schäden versichert. Diese wachsende Versorgungslücke interessiert zunehmend Versicherer und Rückversicherungskonzerne. Es gibt bereits eine Reihe von Risikopools, an denen sie beteiligt sind. Doch die Absicherungsmechanismen kommen mit einer Reihe von unerwarteten Nebenwirkungen. Zudem ist das Geschäftsfeld noch verhältnismäßig neu, entsprechend viel wird experimentiert. … Lesen Sie mehr ›

  • Brexit: City fordert Bestandsschutz

    Durch den Brexit drohen 36 Millionen Versicherungsverträge in der Europäischen Union in ihrer aktuellen Form ungültig zu werden. Damit Privatpersonen und Unternehmen nicht plötzlich ohne Versicherungsschutz dastehen, fordert der Verband The City UK, der die britische Finanzbranche vertritt, Bestandsschutzklauseln für die betroffenen Verträge. Auch eine Überführung von Verträgen aus Großbritannien und der EU in den jeweils anderen Rechtsrahmen wäre zwar – zumindest teilweise – eine mögliche Lösung des Problems. Die damit verbundenen Kosten und die Unklarheit über die künftige Regulierung … Lesen Sie mehr ›

  • Bieterwettkampf um Versicherungskunden

    Das Insurtech Honcho aus Großbritannien plant, das Vertriebsmodell der Versicherungsbranche auf den Kopf zu stellen: Potenzielle Kunden schreiben ihre Anforderungen in der App des Start-ups aus, Versicherer können darauf bieten. Als „Tinder für die Autoversicherung“ beschreibt Mitgründer Frank Speight das Geschäftsmodell, das letztendlich zu günstigeren Preisen für die Versicherten führen soll. Starten will Honcho mit Autoversicherungen, die Erweiterung auf andere Sparten und Geschäftsbereiche ist schon fest geplant. … Lesen Sie mehr ›

  • Teure Löcher im britischen Asphalt

    Ein langer Winter und die anhaltende Sparpolitik hinterlassen deutliche Spuren im Straßenbelag Großbritanniens. Das bekommen auch die Versicherer zu spüren: Schadensforderungen nach Unfällen im Zusammenhang mit einem Schlagloch sind in den ersten Monaten 2018 in die Höhe geschnellt. Der Makler AA Insurance, der zum Automobilverband „The Automobile Association“ gehört, schätzt die Schäden seit Anfang des Jahres auf 4,2 Mio. Pfund (4,8 Mio. Euro). Das könnte die Prämien in der Kfz-Versicherung wieder nach oben treiben. … Lesen Sie mehr ›

  • Gegenseitige Anerkennung ist besser als Äquivalenz

    Das Ringen um den künftigen Zugang von Versicherern und anderen Finanzdienstleistern aus Großbritannien zur Europäischen Union geht in die nächste Runde. Der Regulierung kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Britische Branchenvertreter plädieren für ein eigenes Solvenzregime, um sich nicht von der EU abhängig zu machen. Ein Abkommen, das eine gegenseitige Anerkennung der Regime in Großbritannien und der EU vorsieht, hätte für die Versicherer Vorteile gegenüber einer Solvency II-Äquivalenz. … Lesen Sie mehr ›

  • Der Regenschirm wird überflüssig

    Das britische Start-up Brolly will mit Einsatz von künstlicher Intelligenz zum Concierge für alle Versicherungsfragen werden. Der Makler bietet nicht nur Dokumentenverwaltung und eine regelmäßige Durchsicht der Policen an. Brolly-Gründerin Phoebe Hugh (Bild), früher Underwriterin bei Aviva, rühmt sich auch, das erste Angebot geschaffen zu haben, das einen Versicherungswechsel unkompliziert innerhalb einer App möglich macht. … Lesen Sie mehr ›

  • Schiffsversicherer wagen Sprung in Blockchain

    Die Schiffsversicherer gehören traditionell nicht zu den innovativsten Sparten der Assekuranz, doch das soll sich ändern. Die Transportversicherervereinigung IUMI will sich der Blockchain-Technologie stärker annehmen. Im vergangenen Jahr hatten die Schiffsversicherer mit hohen Schäden durch die Hurrikans in den USA und der Karibik sowie den Waldbränden in Kalifornien zu kämpfen. Im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung 2018 gibt sich der Verband verhalten optimistisch, trotz einer ganzen Reihe von Risiken. … Lesen Sie mehr ›

  • Neuer Risikotyp belastet Lloyd’s of London

    Dem Londoner Versicherungsmarktplatz steigen Fassadenkletterer aufs Dach, mindestens 49 Personen waren es in den vergangenen fünf Jahren. Doch die Akrobatik am berühmten Büroturm soll nun ein Ende haben. Per gerichtlicher Verfügung will Lloyd’s das Beklettern der Zentrale in der Lime Street untersagen lassen. Das soll auch für das Verbreiten von Anleitungen und die Ermutigung Dritter zum Aufstieg über die sozialen Medien wie Youtube, Facebook oder Snapchat gelten. … Lesen Sie mehr ›

  • Vorsorge fürs liebe Vieh

    Krankenversicherungen für Tiere sind in Großbritannien ein Erfolgsmodell, auf über 1 Mrd. Pfund Prämienvolumen ist der Markt gewachsen. Besonders erfolgreich ist die Allianz-Tochter Petplan unterwegs. Doch das Umfeld wird schwieriger. Daher setzen die ersten Anbieter auf Fitnesstracker und die Zusammenarbeit mit Insurtechs. … Lesen Sie mehr ›